Anleitung: Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst (1)

Für alle, die Twitter bislang noch nicht ausprobiert haben oder noch ganz frisch dabei sind, will ich hier möglichst verständlich erklären, was Twitter eigentlich ist und welche Regeln man bei Twitter beachten sollte. Twitter ist ein kostenloser Kurznachrichtendienst oder auch Mikroblogging-Service. Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten (“Tweets”) mit maximal 140 Zeichen veröffentlichen.

(Version 3.0, Aktualisiert im April 2012)

Zunächst ein paar Sätze zur Geschichte von Twitter. Der erste Tweet wurde am 21. März 2006 verschickt.

Der erste öffentliche Tweet von Jack Dorsey

Der erste öffentliche Tweet von Jack Dorsey

Der erste Twitter-Entwurf von Jack Dorsey

Der erste Twitter-Entwurf von Jack Dorsey (2006)

Richtig los ging es aber erst am 15. Juli. Der einflussreiche US-Blogger und Investor Michael Arrington schrieb damals für das US-Blog “TechCrunch”: “Odeo hat heute einen neuen Dienst gestartet, der Twttr heißt und eine Art von SMS-Anwendung für den “Gruppenversand” ist.”

Die kleine Firma Odeo wollte in San Francisco einen Podcasting-Dienst entwickeln. Bei einem Brainstorming schlug der Entwickler Jack Dorsey vor, kurze Statusmeldungen an alle Teammitglieder per SMS zu senden, damit jeder weiß, woran die anderen arbeiten. In zwei Wochen entstand ein Prototyp, und Dorsey verschickte die erste Nachricht: “inviting coworkers”. Neben Dorsey waren auch Biz Stone, Evan Williams und Noah Glass beteiligt. Wichtige Impulse bei der Entwicklung des Dienstes lieferte der deutsche Auftragsentwickler Florian Weber.

In diesem historischen Video aus dem Jahr 2006 erklärt Twitter-Mitbegründer Biz Stone den Kurznachrichtendienst, der damals noch twttr hieß und auf der Basis von SMS funktionierte

Vier Monate später gab die Firma ihr kleines Nebenprojekt für alle interessierten Nutzer frei – und war überrascht vom Erfolg. Ein gutes Jahr nach dem ersten Tweet gründete Dorsey daher gemeinsam mit Stone und Williams eine eigene Firma unter dem heutigen Namen Twitter Inc.
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Anleitung: Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst (2)

Im ersten Teil meiner Twitter-Anleitung habe ich beschrieben, wie der Nutzmitteilungsdienst entwickelt wurde und wie man bei Twitter einsteigen kann. Nun soll es darum gehen, wie man sich bei Twitter aktiv beteiligen kann:

Einen Tweet schreiben

Das Eingabe-Fenster von Twitter

Das Eingabe-Fenster von Twitter

Um selbst einen Tweet zu schreiben, trägt man in das Feld “Was gibt’s Neues?” seinen Text ein. Twitter zeigt beim Schreiben an, wie viele Zeichen man noch übrig hat. Wenn man länger als 140 Zeichen schreibt, wird eine negative Zahl angezeigt, damit man weiß, um wie viele Zeichen man seinen Tweet noch kürzen muss. Unter dem Eingabefeld befindet sich ein kleines Kamera-Symbol. Wenn man darauf klickt, kann man zu seinen Text-Tweet ein Foto hochladen. Rechts neben dem Foto-Symbol ist der Schalter für die Ortsangabe. Man kann hier dem Geo-Vorschlag des Browsers folgen oder die Angabe ändern. Man kann die Ortsangabe, die ohnehin nur sehr groß ist, auch ganz auschalten.
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Audrey, IBM Shoebox, ViaVoice, Dragon, Siri: Die Geschichte der automatischen Spracherkennung

IBM Shoebox (1962)

IBM Shoebox (1962)

1962 präsentierte IBM ein Spracherkennungssystem, das nur 16 Worte verstehen konnte. Heutige Sprachautomaten wandeln Diktate in Text um oder bedienen Handys und Navigationssysteme. Rechner, die menschliche Sprache ganz ohne Probleme verstehen, sind aber noch nicht in Sicht.

Der Wortschatz des ersten Spracherkennungssystems war noch sehr begrenzt: Die «Shoebox» des Computerkonzerns IBM erkannte gerade einmal 16 Worte: Es waren die Zahlen von null bis neun und außerdem die mathematischen Anweisungen «minus», «plus», «subtotal», «total», «false» und «of».

Vor fünfzig Jahren (21. April 1962) wurde der IBM-Rechner in der Größe einer Schuhschachtel auf der Weltausstellung in Seattle der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Im Schatten der futuristischen Space Needle sah das staunende Publikum, wie die Maschine die gesprochene Rechenaufgabe «Fünf plus drei plus acht plus sieben plus vier minus neun, zusammen» auf Englisch verstehen und die korrekte Antwort «17» ausspucken konnte. Zu diesem Zeitpunkt war IBM noch fast 20 Jahre von der Entwicklung des ersten Personal Computers entfernt.
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Wie mit dem MITS Altair 8800 die PC-Revolution begann

Die Ausgabe der Elektronik-Zeitschrift “Popular Electronics” aus dem Januar 1975 hat einen festen Platz in der Computer-Geschichte. In diesem Heft wurde der Altair 8800 als Computer-Bausatz vorgestellt. Für 397 Dollar konnten Freaks sich nun einen eigenen Computer zulegen, obwohl man mit der Maschine nicht viel anstellen konnte als LEDs zum Blinken zu bringen. Zu den Lesern, die damals die Anleitung zum Selbstbau-Computer in der “Popular Electronics” begeistert verschlangen, gehörte der junge Bill Gates.

Cover Popular Electronics January 1975
Die Ausgabe der “Popular Electronics” vom Januar 1975

Das “unglaubliche Abenteuer” des Bill Gates begann an dem Tag, als sein Kumpel Paul Allen sich die Januar-Nummer der Popular Electronics kaufte. “Erregt lasen wir von dem ersten echten Personal Computer, und obwohl wir noch keine genaue Vorstellung davon hatten, wozu er zu gebrauchen wäre, war uns doch schon bald klar, dass er uns und die Welt des Computings verändern würde”, schrieb Bill Gates 20 Jahre später in seinem ersten Buch “The Road Ahead” (Der Weg nach vorn). “Wir sollten recht behalten. Die Revolution ist eingetreten, und sie hat das leben von Millionen Menschen verändert. Wohin sie uns geführt hat, konnten wir uns damals kaum vorstellen.”

Nimmt man es genau, war der Altair 8800 der Firma MITS (Micro Instrumentation Telemetry Systems) gar nicht der erste Personal Computer. Bereits im Januar 1973 brachte die französische Firma R2E (Réalisation et Etudes Electroniques) den ersten Rechner auf den Markt, in dem ein Mikroprozessor steckte. Der Micral-N genannte Rechner wurde nicht als Bausatz ausgeliefert, sondern komplett montiert und gilt unter Computerhistorikern als die Maschine, die den Begriff Microcomputer prägte. In den USA wurde der Micral-N allerdings nie bekannt.
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Die Google-Datenschutzerklärung in der Tag-Cloud

Trotz massiver Proteste hat Google heute seine neue Datenschutzerklärung weltweit in Kraft gesetzt. Der Internet-Riese vereinheitlicht damit die Richtlinien für mehr als 60 einzelne Dienste und wertet gleichzeitig die Nutzerdaten aller Produkte gesammelt aus. In der Tag-Cloud, die mit Wordle erstellt wurde, kann man schön sehen, dass das Wort “möglicherweise” keine ganz untergeordnete Rolle in dem Text von Google spielt.

Google-Datenschutzerklärung in einer Wordle-Tag-Cloud

Google-Datenschutzerklärung in einer Wordle-Tag-Cloud

Wordle – Google Datenschutzerklärung.