Apple Records

Steve Jobs hat am Montag die neuen ober-coolen MP3-Player vorgestellt. Die iPods der 3. Generation sind flacher als je zuvor und können bis zu 7500 Musiktitel in guter Qualität mit 128 Kilobit/Sekunde im MPEG 4 AAC-Standard (Advanced Audio Coding) oder als MP3 abspielen. Über eine Dockingstation wird die Verbindung zu dem Mac oder Windows-PC hergestellt.

Und so sieht das gute Teil aus:

Die iPods gibt es in drei Varianten (10, 15 und 30 GByte Festplattenkapazität) und kosten 399, 499 bzw. 599 Euro.

Details zu den iPods gibt es hier:
heise.de
MacDailyNews
Original Apple Pressemitteilung (engl.)

Gleichzeitig präsentierte Bob-Dylan-Fan Jobs den neuen Online-Musik-Store von Apple, der vorerst nur von Mac-Anwendern “mit einer gültigen Kreditkarte und einer Rechnungsadresse in den USA” besucht werden kann. Der Apple-Chef konnte alle fünf großen Musiklabels für sein Vorhaben gewinnen. Nach einem Bericht des Wall Street Journal bot Jobs den Eagles – bislang hartnäckige Gegner von digitalen Musik-Shops im Netz – eine persönliche Vorführung des Dienstes an, um sie für den iTunes Music Store zu gewinnen.

99 US-Cent pro Musiktitel verlangt Apple pro Titel. Komplette CDs soll es für 9,99 Dollar geben. Die Stücke sind zwar mit einem System für Digital Rights Management versehen, können jedoch auf CD gebrannt und auf drei weitere Macs und iPods übertragen werden.
Wer sich für die Details interessiert, kann hier nachschauen:
CNet
The Register
Fortune (mit Jobs-Interview)

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Goodbye, Postkarte!

Hier in San Francisco haben etliche Kiosk-Besitzer die Ständer mit herkömmlichen Postkarten gegen einen Stapel CD-ROMs ausgetauscht. Auf der Silberscheibe findet der Tourist und Business-Reisende über 250 digitale Fotos der Sehenswürdigkeiten der Stadt in einer Qualität, wie er sie mit der eigenen Kamera kaum hinbekommt. Und außerdem – wann ist denn tatsächlich das Wetter hier so gut, wie es zu Hause alle annehmen?

Wer nicht auf das Ritual mit der Briefmarke verzichten möchte, der kann die CD auch gleich an die Lieben zu Hause schicken. Sie steckt praktischer Weise in einer Versandtasche.

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Aus dem Forschungslabor von Microsoft (3)

Masaccio, erster bedeutender Maler der italienischen Renaissance, eröffnete durch die Einführung der Perspektive ein neues Zeitalter in der Malerei. In dem Fresko "Dreifaltigkeit" (um 1425, Kirche Santa Maria Novella , Florenz ) entwickelte er zum ersten Mal in der Geschichte der abendländischen Kunst mit der Darstellung einer gewölbten Kastendecke eine voll entwickelte Zentralperspektive. In dem Microsoft Reseach Center in Cambridge hat der italienische Forscher Antonio Crimisi Technologien entwickelt, mit denen man solche Meisterwerke völlig neuartig analysieren kann.

Der Wissenschaftler Martin Kemp hat in seinem Buch "Science of Art: Optical Themes in Western Art from Brunelleschi to Seurat" in mühsamer Handarbeit Teile des Musters der Bodenplatten aus dem Bild "Die Geißelung Christi" von Piero della Francesca (ca. 1460) rekonstruiert. Microsoft-Forscher Crimisi konnte jetzt mit seiner Software zur dreidimensionalen Analyse von Bildern nicht nur in wenigen Minuten das komplette Bodenmuster darstellen.

Sein System ermöglicht sogar einen virtuellen Rundgang in den Meisterwerken von Piero oder Massaccio, die er nicht unbescheiden die "Dreidimensionale Renaissance" nennt. Bei Microsoft soll nun ein Museum entstehen, in dem die Besucher diese Kunstwerke als einen neuen Cyberspace entdecken können.


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Aus dem Forschungslabor von Microsoft (2)

In den Zeiten von Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop werden Fotos nicht nur in Sachen Helligkeit, Kontrast und Farbe optimiert, sondern immer häufiger massiv verfremdet. Problematisch wird das, wenn die Betrachter die Manipulation der Fotos nicht auf den ersten Blick erkennen können – und wenn mit der Bildbearbeitung die inhaltliche Aussage eines Fotos massiv verändert wird.

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Aus dem Forschungslabor von Microsoft (1)

Microsoft wird häufig mit “Redmond” gleichgesetzt, weil in auf dem Microsoft-Campus in Redmond in der Nähe von Seattle nicht nur Bill Gates und Steve Ballmer die Geschicke des Softwaregiganten steuern, sondern weil hier Tausende von Programmieren Software für Millionen von Usern entwickeln. Spannende Forschungsarbeiten (MS gibt allein in diesem Jahr 5,2 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung aus) finden aber auch außerhalb der USA statt. 

In der englischen Universitätsstadt Cambridge sitzt ein Microsoft Rearch Center, das erste MSR, das außerhalb der USA eingerichtet wurde.

Ich hatte diese Woche die Gelegenheit, das MSR zu besuchen und mir einige der Forschungsarbeiten anzuschauen. In einer kleinen Serie werde von einigen Projekten des MSR Cambridge berichten.

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BlackBerry für jedermann

Bislang sind die BlackBerry Datenhandys nur Mitarbeitern derjenigen Firmen vergönnt, die in diesen schweren Zeiten viel Geld für komplette Lösungen ausgeben können, wie sie von T-Mobile oder O2 angeboten werden.

Noch für diesen Sommer plant allerdings T-Mobile eine Lösung für kleinere Unternehmen, die sich wohl auch der eine oder andere private Mensch leisten wird. Der BlackBerry für jedermann kann dem vernehmen nach bis zu zehn E-Mail-Accounts (POP3) abfragen, die der Kunde bei Freehostern wie web.de oder eigenen eigenen/angemieteten Servern unterhält.

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Dick-Tracy-Handy nix für Amis

Die USA sind in Sachen Mobilfunk ein Entwicklungsland. Im Vergleich zu Japan und Europa sind die digitalen Funknetze bislang nur mäßig verbreitet. Deshalb muss das US-Magazin Forbes seinen Lesern auch ein wenig neidisch mitteilen, dass das neue coole Armbanduhr-Handy von Samsung vorerst nur in Europa auf den Markt kommen soll. 

Die Forbes-Redakteure trösten sich damit, dass der südkoreanische Konzern bereits vor gut zwei Jahren auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas ein Dick-Tracy-Device angekündigt haben – und es nie geschafft haben, das Gadget auch zu liefern.

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Al Gore im Glück – Apple auch?

Dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore haben im Wahlkampf 2000 gegen George W. Bush angeblich einige Stimmen in Florida gefehlt. Aber wer will das heute schon noch so genau wissen? “Mr. Information Superhighway”, der ja das Internet erfunden haben will, macht nun wieder in Technologie – und kann sich für seinen neuen Vorstandposten bei Apple Computer gleich dicke Aktienoptionen abholen. 

Apple-Chef Steve Jobs lässt ja nur seine Best Buddies in das Apple-Board, das eigentlich den CEO kontrollieren sollte. Manche sehen da dunkle Wolken über Cupertino aufziehen.

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MP3 und Mini-Festplattenplayer killen MiniDisc

Heute im MediaMarkt in der “Henkelwaren”-Abteilung: Ein Kofferradio mit MiniDisc-Player? “Nein, so was gibts nicht mehr”, sagt der Verkäufer, der mich rund fünf Minuten lang warten ließ. “Selbst Sony produziert das nicht mehr.”

Nun ja, für’s Kinderzimmer wäre so ein Ding nicht schlecht gewesen. Schließlich sind die MiniDiscs unempfindlicher gegen die destruktiven Attacken der Kleinen als CDs oder Musikcassetten. So muss halt eBay herhalten.
Und auch bei den tragbaren Miniplayern ist das Ende der MiniDisc absehbar. Wer so herumeiert, der hat es nicht anders verdient. Und wenn Sony nicht aufpasst, verpassen sie endgültig den Trend zu offenen Standards und Festplattenplayern.