iGerücht

Wann stellt Steve Jobs schnellere Macs vor? Wann kommt das G5-PowerBook? Wann ist ein günstiger Zeitpunkt gekommen, um einen neuen iPod einzukaufen? Apple macht es seinen Kunden bei der Suche nach einem günstigen Shopping-Zeitpunkt nicht leicht.

iWalkHartgesottene Apple-Fans konnten es nicht fassen. Der 20. Jahrestag der Markteinführung des Macintosh verstrich, ohne dass es von Apple irgend eine Ankündigung gegeben hatte. Dabei spekulierten unzählige Websites, die sich auf Gerüchte rund um Apple spezialisiert haben, auf etwas “Großes”. Es musste ja nicht gerade eine Neuauflage des legendären “Spartacus”-Macs sein, der offiziell “20th Anniversary Macintosh” hieß und 1997 zum 20jährigen Firmenjubiläum für knapp 10000 Dollar auf den Markt kam. Aber einen “Jubel-iPod” oder ein anderes nettes Gadget zum Mac-Geburtstag hatten etliche in der Fan-Gemeinde schon erwartet.

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Populäre Vorurteile gegen den Apple Macintosh

Der erste Macintosh, der 1984 auf den Markt kam, war in jeder Hinsicht eine Anti-MS-DOS und Anti-IBM-Maschine. Da sich die “IBM-kompatiblen” Personal Computer mit Microsoft-Betriebssystemen im Laufe der Computer-Geschichte als “Industrie-Standard” durchgesetzt haben, hat Apple die Macintosh-Systeme an die herrschende Umgebung in der Computer-Welt angepasst. Doch da manche Vorurteile hartnäckig gepflegt werden, gehen heute noch viele IT-Manager davon z.B. aus, dass man zwischen Macs und Windows-PCs keine Daten austauschen kann.

Ich will mich hier mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

Ist ein Datenaustausch zwischen Windows und Mac überhaupt möglich?

Ist der Mac in Windows-Netzwerken blind und taub?

Ist der Mac hoffnungslos überteuert?

Gibt es überhaupt Software für Apple-Computer?

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CeBIT 1994: «Billig-Handys» für 500 DM und Hoffnung auf den Aufschwung

Hannover (dpa) – «Gebeutelte Computerbranche hofft auf Aufschwung» lautete eine dpa-Schlagzeile vom 10. März 1994. Sie könnte so ähnlich auch in diesen Tagen als Überschrift für einen Vorbericht zur Computermesse CeBIT dienen. Damals vor zehn Jahren legte die Computerbranche nach der wilden Pionierzeit eine kleine Erholungspause ein. Doch viel Zeit zum Luftholen blieb nicht, denn schon während der CeBIT 1994 zeichnete sich der Beginn einer hektischen Wachstumsphase ab.

Auf dem Messegelände in Hannover wurde 1994 erstmals deutlich, dass ein Mobiltelefon nicht mehr als Statussymbol der Luxusklasse taugt und das Telefonieren mit dem Handy nicht mehr ein exklusives Vergnügen von wenigen Geschäftsleuten ist. Damals – kurz vor dem Netzstart von E-Plus – gab es nur zwei digitale Mobilfunknetze, betrieben von DeTeMobil (D1) und Mannesmann-Mobilfunk (D2).

Das erste Handy von E-Plus (1994)

Das erste Handy von E-Plus (1994)

Beide Unternehmen lieferten sich schon 1994 mit jeweils 1,7 Millionen Kunden ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aus DeTeMobil wurde T- Mobile und Mannesmann Mobilfunk mutierte zu Vodafone Deutschland. Die Gesamtzahl der Kunden bis zum Jahr 1994 hat T-Mobile alleine in den vergangenen zwölf Monaten dazu gewonnen und liegt nun bei über 66 Millionen zahlenden Handy-Nutzern.

Mobiltelefone hatten 1993 in der Regel noch über 1000 DM (500 Euro) gekostet. Zur CeBIT 1994 fielen die Handypreise erstmals unter 500 DM, und manche «Billig-Handys» waren manchmal sogar schon für 300 DM zu haben. Und schon damals warnten Verbraucherverbände davor, dass manches vermeintliche Schnäppchen eher ein «Kopfjäger-Trick» der so genanten Service-Provider sei. «Der Kunde kauft nicht nur das Handy, sondern verpflichtet sich auch auf dessen Netzkarte», lautete der Hinweis der Verbraucherschützer, der im Prinzip auch noch heute gültig ist.

Auf der CeBIT 1994 wurde der erste SMS-Service vorgestellt

Auf der CeBIT 1994 wurde der erste SMS-Service vorgestellt

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit startete auf der CeBIT ’94 ein Dienst, der bei DeTeMobil «D1-Alpha» hieß. Der «Short Message Service» bescherte in den kommenden Jahren der Branche nicht nur unverhoffte Milliarden-Umsätze, sondern änderte die Art und Weise, wie insbesondere Jugendliche untereinander kommunizieren.

Selbst die Fachzeitschrift «ct» tat sich 1994 ein wenig schwer, ihren Lesern zu erklären, wie eine Kurznachricht auf dem Handy funktioniert: «Über den Short Message Service (SMS) lassen sich in Zukunft im D1- und D2- Netz Nachrichten bis zu einer Länge von 160 Zeichen absetzen. Als Endgerät ist dazu kein Notebook erforderlich, da die Nachrichten direkt im Display des Mobiltelefons erscheinen.» Was damals Ingenieure ins Staunen versetzte, weiß heute fast jedes Kind.

Apple Newton

Apple Newton

Bei den Computerausstellern auf der CeBIT ’94 nutzte Apple die Ruhe vor dem Sturm aus und räumte mit seinen neuen PowerPC-Rechnern etliche Preise als bestes CeBIT-Produkt ab. Die Firma mit dem Apfel-Logo hielt damals – anderthalb Jahre vor der Einführung von Windows 95 – noch weltweit einen Marktanteil von knapp zehn Prozent (heute bei rund zwei Prozent). Während bei Apple der Umstieg von den 680×0- Chips auf die PowerPC-Plattform dauerhaft gelang, erwies sich das andere Messe-Highlight von Apple, der Taschencomputer Newton, im Rückblick als einer der größten Flops in der Firmengeschichte.

Die CeBIT 1994 ging mit einem Rekord von 675000 Besuchern zu Ende. Die Informations- und Kommunikationstechnologie spüre als derzeit noch «langsam fliegender Konjunkturvogel wieder Wind unter den Flügeln», zog das Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG, Hubert-H. Lange damals Bilanz. Von der Besucherzahl von damals können die Messemacher in Hannover heute nur träumen. Aber vielleicht spürt die Branche in 2004 wie vor zehn Jahren langsam wieder einen Aufwind.

Von Christoph Dernbach, dpa

dpa cd yyon rg/uw

Mails & More

Schnelle Zugänge zum Internet über den Wolken werden jetzt bei der Lufthansa und anderen Airlines in großem Stil eingeführt. Dabei stand das Projekt schon kurz vor dem Aus.

Ein Langstreckenflug in die USA oder nach Asien hat schon immer Geschäftsreisende vor eine verzwickte Alternative gestellt. Soll man die acht oder zehn Stunden fleißig sein, um Akten zu studieren oder Memos in den Laptop zu tippen? Oder soll man die günstige Gelegenheit ausnutzen, dass Telefon und E-Mail nicht funktionieren, um bei Champagner und Kinofilmen an Bord auszuspannen?

Doch insbesondere die Gäste der First- und Business-Class werden künftig in vielen Airlines eine weitere Option zum Zeitvertreib über den Wolken haben: Gesellschaften wie die Lufthansa statten ihre Langstreckenflieger jetzt umfassend mit mehr oder weniger breitbandigen Zugängen zum Internet aus.

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