Microsoft-Entwickler Ben Armstrong (“Virtual PC Guy”), der für das Macintosh-Team des Software-Giganten arbeitet, hat der Web-Gemeinde Microsofts peinlichstes Software-Projekt, BOB, in Erinnerung gebracht.
BOB war eine grafische Benutzerumgebung, die über Windows 3.11 und Windows 95 gestülpt wurde. Das Projekt sollte die klassische Schreibtisch-Oberfläche ersetzen, wie sie 1984 durch den Apple Macintosh auf dem Massenmarkt etabliert wurde. Stattdessen sollte der User von Cartoon-Figuren durch ein virtuelles Haus geführt, in dem die verschiedenen Anwendungen durch Einrichtungsgegenstände repäsentiert werden. BOB nervte selbst die überzeugtesten Microsoft-Fans so sehr, dass die Entwicklung von BOB Ende der neunziger Jahre stillschweigend eingestellt wurde.
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