Getting around in Japan

Inzwischen haben auch die Mac-Freunde in Japan das IT&W-Video von der Vorstellung des Apple Macintosh entdeckt.

Hier verlinkt “Getting around”, ein Weblog aus Japan auf den Mirror hier.

Keine Ahnung, was das heißt. Sieht aber ganz nett aus.

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Videoaufzeichnung von der Premiere des Apple Macintosh

Ein bisher unbekanntes Video von der Präsentation des Apple Macintosh am 24. Januar 1984 wurde heute, 21 Jahre nach dem historischen Ereignis, erstmals wiederveröffentlicht. Die Kölner Medienagentur TextLab entdeckte das Video im Besitz des Mac-Veteranen Scott Knaster, restaurierte und digitalisierte es. Heute wurde zum 21. Geburtstag des Mac ein erster Ausschnitt auf dem Textlab-Weblog IT&W veröffentlicht. Da der IT&W-Server zur Zeit öfters down ist, könnt ihr das Video auch hier laden.
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“Cool sein” kann man nicht kaufen

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Randall Stross, Historiker und Autor, bringt es in seiner Kolumne “Digital Domain” in der New York Times auf den Punkt. “Cool sein” kann man nicht kaufen. Und daher ist Microsoft das “arme reiche Kind, das neidisch auf Apple sein muss.”

Apple has $6.4 billion in cash, a seemingly small sum next to Microsoft’s $64 billion. But it is Microsoft, the poor little rich kid, who must be envious of Apple. All of the billions in its corporate treasury, all of the personal billions of the co-founders Bill Gates and Paul Allen, all of the money in the world, cannot buy the ability to fathom the metaphysical mystery of cool.

NYT: After 20 Years, Finally Capitalizing on Cool

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Ein Song für Maria

Dieser Song ist für Maria – mit den besten Wünschen von San Francisco nach Bad Sooden-Allendorf.
Play song A Thousand Miles von Vanessa Carlton. 


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Smarte Uhren für’s Handgelenk

Vor langer Zeit angekündigt – doch nie ausgeliefert. Die PDA-Uhr von Fossil mit der Software von PalmSource hatten schon viele als ewige “Vapourware” abgetan, die wohl niemals auf dem Markt erscheinen wird. Zur Consumer Electronics Show in Las Vegas 2005 hat der US-Uhrenhersteller den Wrist-PDA doch noch in die Läden gebracht. Und auch Microsoft treibt das Thema “Smart Watches” voran.

Der Wrist PDA ist mit acht Megabyte Speicher ausgestattet und kann via USB-Hotsync-Verbindung mit einem Windows-PC oder Apple Macintosh kommunizieren. Außerdem verfügt die Fossil-Uhr über eine Infrarot-Schnittstelle, über die Inhalte mit anderen PDAs ausgetauscht werden können. Neben den Palm-typischen Anwendungen (Adressen, Termine, Memos, To-Do-Liste) bringt das PalmOS verschiedene “Watch Faces” auf das 160 x 160 Pixel große LC-Display. Der Lithium-Ionen-Akku hält nach Angaben von Fossil zwei bis vier Tage. Im US-Shop von Fossil kostet das gute Stück 249 Dollar. Ein ähnliches Modell gibt es von Abacus für knapp 200 Dollar unter der Bezeichnung AU5005 bei Tigerdirect.com und im Online-Shop von Abacus.

Einen anderen Ansatz als Palm verfolgt Microsoft mit seinen Smart Watches. Sie werden nicht lokal mit einem Rechner synchronisiert, sondern empfangen Zeitsignal und Inhalte über “Directband”, das über herkömmliche UKW-Rundfunksender ausgestahlt wird.

Neben dem finnischen Outdoor-Spezialisten Suunto gehört Fossil zu den ersten Uhrenherstellern, die eine MSN Smart Watch in die Läden brachten. Inzwischen ist auch Swatch mit auf den Zug gesprungen und hat in den USA vier verschiedene Modelle “Swatch Paparazzi” vorgestellt. Bislang können die MSN Smart Watches nur in den USA und Kanada die Inhalte über Directband empfangen. Bill Gates hat allerdings angekündigt, auch in Europa Geräte anzubieten, die mit der SPOT (Smart Personal Object Technology) arbeiten.

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Ein lustiger Abend mit Bill Gates

Mutig, mutig. Microsoft heuerte ausgerechnet das Lästermaul des US-Fernsehens, Conan O’Brian, an, um Bill Gates durch seine Keynote-Show auf der Consumer Electronics Show zu führen. Der Moderator der NBC-Show “Late Night” ließ kaum eine Chance aus, sich über die IT-Branche, den PC und den Microsoft-Gründer lustig zu machen.

O’Brian begrüßte Gates als “Sultan der Software, Herzog von DOS, Erzbischof des Binären, den Pontentaten von PowerPoint, den Maharaja von Microsoft und den Nebuchadnezzar des Netzes”. Da klingt Gates offzieller Titel, “Chef-Software-Architekt” von Microsoft, geradezu bescheiden.

Richtig lustig in Theater des Hilton-Hotels in Las Vegas wurde es, als etliche der Microsoft-Demos grandios scheiterten. Zunächst wollte Gates eine Nikon-Kamera drahtlos mit einem Windows Media Center verbinden. Als sich als dem Bildschirm nichts regte, meinte O’Brien trocken: “OK, und jetzt werden gerade neun Leute gefeuert. Digital gefeuert, drahlos.” Gates machte gute Mine zu dem bösen Scherz und schloss sich dem Gelächter des Publikums an.

Nach einem zweiten gescheiterten Versuch, die Dia-Show mit den Bildern der Kamera zu starten, fragte O’Brian: “Wer leitet eigentlich die Geschichte hier? Wer ist für Microsoft verantwortlich? Oh.” Gates fiel es diesmal schon nicht mehr so leicht, sein Dauerlächeln beizubehalten.

Wenig Glück hatten Gates und seine Mannen auch bei einer Vorführung eines Prototypen des Autorennens “Forza Motorsport”, das für die Spielekonsole XBox entwickelt wurde. Die Software verabschiedete sich mit einem klassischen Blue Screen, noch bevor der Microsoft-Mitarbeiter die virtuellen Autos für Gates und O’Brian konfiguiert hatte.

Zum Schluss der Pannen-Keynote hatten hilfreiche Microsoft-Leute im Hintergrund doch noch die Dia-Show mit den Fotos von O’Brian zum Laufen gebracht. So erfuhr die Öffentlichkeit, wie Gates und O’Brian den Vorabend verbracht haben: “Bill und ich haben uns am Flughafen getroffen. (…) Dann sind Bill und ich in einer Bar gelandet und hatten eine gute Zeit. Wir waren so betrunken, dass wir uns draußen identische Tattoos haben machen lassen. Und, tatsächlich war ich so betrunken, dass ich mit einer Hure aufwachte. Und Bill war so besoffen, dass er mit einem Apple Computer aufwachte.”

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“A1″ von Microsoft: Steaksoße für Windows

Softwaregigant Microsoft steigt in den Markt der Sicherheitssoftware ein und wird noch in dieser Woche einen so genannten Spyware-Killer für einen größeren Testlauf freigeben, der unerwünschte Spionage-Programme auf dem Personal Computer (“Spyware”) entdecken und entfernen kann. 

Nach Informationen von Mary Jo Foley, der üblicherweise gut unterrichteten Macherin von Microsoft-Watch.com, wird Microsoft das unter dem Codenamen “A1” entwicklete Anti-Spyware-Tool seinen Kunden als Abo-Service anbieten. Dieses Abo soll dann auch die neue Anti-Virus-Software samt Aktualisierungsservice umfassen, das Microsoft noch in diesem Jahr auf den Markt bringen will.

Ein (nicht näher benannter) Partner von Microsoft verweist in dem Artikel auf die Parallelen zwischen der Steaksoße “A1” von Kraft und Microsofts “A1”: “A1 ist eine Steaksoße, die aus einer Mischung unterschiedlicher Gewürze und Würzmitteln wie Malzessig, Datteln, Mango-Chutney und Orangenmarmelade besteht.  Dieser Suite von Gewürzen wird entworfen, um Fehler im Primärprodukt Fleisch zu verstecken und wird normalerweise getrennt von dem Steak angeboten.”

Update: Die Beta-Version kann inzwischen

hier heruntergeladen werden.

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Vor 30 Jahren: Der Artikel, der die Welt veränderte

Die Ausgabe der Elektronik-Zeitschrift “Popular Electronics” aus dem Januar 1975 hat einen festen Platz in der Computer-Geschichte. In diesem Heft wurde der Altair 8800 als Computer-Bausatz vorgestellt. Für 397 Dollar konnten Freaks sich nun einen eigenen Computer zulegen, obwohl man mit der Maschine nicht viel anstellen konnte als LEDs zum Blinken zu bringen. Zu den Lesern, die damals die Anleitung zum Selbstbau-Computer in der “Popular Electronics” begeistert verschlangen, gehörte der junge Bill Gates.


Cover Popular Electronics January 1975
Die Ausgabe der “Popular Electronics” vom Januar 1975

Das “unglaubliche Abenteuer” des Bill Gates begann an dem Tag, als sein Kumpel Paul Allen sich die Januar-Nummer der Popular Electronics kaufte. “Erregt lasen wir von dem ersten echten Personal Computer, und obwohl wir noch keine genaue Vorstellung davon hatten, wozu er zu gebrauchen wäre, war uns doch schon bald klar, dass er uns und die Welt des Computings verändern würde”, schrieb Bill Gates 20 Jahre später in seinem ersten Buch “The Road Ahead” (Der Weg nach vorn). “Wir sollten recht behalten. Die Revolution ist eingetreten, und sie hat das leben von Millionen Menschen verändert. Wohin sie uns geführt hat, konnten wir uns damals kaum vorstellen.”

Nimmt man es genau, war der Altair 8800 der Firma MITS (Micro Instrumentation Telemetry Systems) gar nicht der erste Personal Computer. Bereits im Januar 1973 brachte die französische Firma R2E (Réalisation et Etudes Electroniques) den ersten Rechner auf den Markt, in dem ein Mikroprozessor steckte. Der Micral-N genannte Rechner wurde nicht als Bausatz ausgeliefert, sondern komplett montiert und gilt unter Computerhistorikern als die Maschine, die den Begriff Microcomputer prägte. In den USA wurde der Micral-N allerdings nie bekannt.

Altair 8800Heinz Nixdorf MuseumsForum

Altair 8800 Heinz Nixdorf MuseumsForum

“Ohne Bildschirm, Tastatur und Festspeicher hatte der Altair nur wenig Ähnlichkeit mit einem heutigen PC. Doch die Computerfreaks waren begeistert”, berichtet Andreas Stolte vom Heinz Nixdorf MuseumsForum. “Mithilfe von Kippschaltern und Leuchtdioden ließen sich einfache Programme schreiben.” In dem Computer-Museum in Paderborn ist der Altair übrigens Teil einer umfangreichen Präsentation der PC-Geschichte.

Bill Gates, damals knapp 20 Jahre alt und Student in Harvard, und Paul Allen, der als Programmierer für Honeywell arbeitete, gehören zu denjenigen, die nicht nur das technologische Potenzial des Altair 8800 erkannten, sondern auch die ökonomischen Perspektiven. Kaum hatten sie die Beschreibung des Bausatzes in der “Popular Electronics” durchgelesen, riefen sie den MITS-Inhaber Ed Roberts an, um ihm ein BASIC für den Altair 8800 anzubieten. Schließlich wurde die Kiste damals völlig ohne Betriebssystem oder Programmiersprache ausgeliefert.

Video: Wie mit dem MITS Altair 8800 die PC-Revolution begann
(Teil 1)
Ausschnitt aus der TV-Dokumentation “Triumph of the Nerds”
http://www.pbs.org/nerds/

Video: Wie mit dem MITS Altair 8800 die PC-Revolution begann
(Teil 2)
Ausschnitt aus der TV-Dokumentation “Triumph of the Nerds”
http://www.pbs.org/nerds/

BASIC für den Altair existierte nur in der Fantasie der beiden jungen Programmierer. Und da sie auf die Schnelle keinen Altair-Bausatz besorgen konnten, programmierte Allen mit Hilfe eines Handbuchs für den Intel-Mikroprozessor 8080 einen Altair-Emulator für einen Großrechner in Harvard, auf den die beiden Zugriff hatten. Nach fünf Wochen harter Arbeit war das BASIC-Programm fertig – und die erste Firma, die Software für Mikrocomputer schrieb, war geboren. Das erklärt auch, warum Gates und Allen ihr Unternehmen “Microsoft” (damals noch “Mirco-Soft” geschrieben) nannten.

Der geschäftliche Erfolg von Microsoft ließ noch etwas auf sich warten. Zwar verkaufte sich der Altair 8800 und andere Bastel-Mikrocomputer wie der TRS-80 von Radio Shack halbwegs gut, doch häufig tauschen die Nutzer die Lochstreifen mit der Microsoft-Programmiersprache BASIC untereinander aus, so dass Gates und seine kleine Truppe leer ausgingen. Gates beschwerte sich am 3. Februar 1976 in einem “Offenen Brief an die Hobbyprogrammierer” über die Kopiererei und forderte die ersten Nutzern von Personalcomputern auf, nicht länger die Software zu stehlen.

MITS, der Hersteller des Altair 8800, wurde im Mai 1977 von der Pertec Computer Corporation aufgekauft, einem sehr viel größeren Hersteller von Diskettenlaufwerken. Pertec entwickelte noch eine ganze Serie von Altair-Computern und anderen Mikrocomputern, war aber längst nicht so geschäftstüchtig, wie die beiden jungen Microsoft-Gründer. Zum Untergang von Pertec und damit auch des Altair trug auch die Tatsache bei, dass das Unternehmen von Gates und Allen nicht die Rechte am BASIC erworben hatte und Microsoft die Programmiersprache auch für Altair-Clones und andere Personal Computer vermarkten konnten.

Weiterführende Links:

http://www.8bit-museum.de/docs/mits1.htm

http://onlineethics.org/contest/altair/

heise online – Vor 30 Jahren: Die PC-Revolution nimmt ihren Lauf