Steve Jobs nutzt Weblog-Artikel gegen Napster

Apple-Chef Steve Jobs hat im Kampf gegen den Musik-Vermietservice Napster seine eigenen Quellen. Das Weblog von Dan, einem Studenten der Illinois State University, diente Jobs dazu, eine Lücke im Digital Rights Management-System des Demo-Angebots von NapsterToGo bei einem Manager der Musikindustrie zu petzen.

Napster versucht mit einer 30-Millionen-Dollar-Kampagne, gegen Marktführer iTunes vorzugehen. Der Startschuss, ein Werbespot während des NFL-Finales Superbowl, erwies sich jedoch als Flop. Napster hatte vorgerechnet, dass man bei iTunes 10.000 Dollar bezahlen muss, um einen iPod mit Musik vollzupacken, während Napster nur 15 Dollar fäälig werden. In dem Spot wurde allerdings nicht erwähnt, dass die 15 Dollar jeden Monat fällig werden und dass beim Ende des Abos alle Napster-Songs nicht mehr abgespielt werden können (Washington Post: Do the math)

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Blick hinter die Fassade von Jamba!

Sweety
Jamba!-Star Sweety,
alias Tweety, hat nicht
nur Freunde

Stefan Niggemeier hat für die FAZ die Klingeltonfabrik von Jamba! in Berlin besucht und einen lesenswerten Bericht geschrieben. Nicht nur für Sweetie-Hasser und “Heavy User” von MTV.

“Die Klingeltonindustrie hat es geschafft, etwas zu erfinden, das noch nerviger ist als Klingeltöne: Werbung für Klingeltöne. Und die Berliner Firma Jamba arbeitet daran, daß das Wort “Klingeltonindustrie” identisch wird mit dem Wort “Jamba!”. Mit einer einzigartigen Aggressivität drängt sie in die Mobiltelefone der Jugendlichen und fährt eine Werbestrategie von bisher einmaliger Penetranz. Bei ihrem Wachstumsdrang bleibt einiges auf der Strecke – nicht nur das Musikfernsehen, das bei einigen schon nur noch “Jamba-TV” heißt.”

Einen Tipp hat Niggemeier ganz zum Schluss: “Mit dem Kommando “stopalle” an die Nummer 33333 kann man alle seine Jamba-Abos kündigen.”

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Google entlässt Blogger

Keinen Monat war er bei der Suchmaschine beschäftigt: Ein Blogger, der sich erstaunlich offen über seine ersten Erfahrungen bei Google ausließ, wurde nun von der Firma entlassen.

via Netzeitung

Update: Ex-Google-Produktmanager bestätigt: Weblog war Grund für Kündigung via Heise.de

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“Jam Pack” zur Steuerung von Atomkraftwerken nicht geeignet

“This Apple software is not intended for use in operation of nuclear facilities, aircraft navigation or communication systems, air traffic control systems, life support machines or other equipment in which the failure of Apple software could lead to death, personal injury, or severe physical or environmental damage.”

(Rechtlicher Hinweis in den Nutzungsbedingungen für die Zusatzsoftware “Jam Pack” für Apples Musikprogramm “GarageBand”)

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NFL-Zensur im Superbowl: GoDaddy reibt sich die Hände

Ein frecher Werbespot im Superbowl der NFL, dem wegen seiner Anspielung auf das “Nippelgate” im Superbowl 2004 die erneute Ausstrahlung in der zweiten Halbzeit von den Verantwortlichen bei FOX-TV verweigert wurde, hat sich für GoDaddy.com voll ausgezahlt. In dem Werbefilm für den Domainhändler steht eine vollbusige junge Frau vor der Anhörung eines fiktiven Zensur-Komitees (“Broadcast Censorship Hearing”) und begründet, warum sie im einem Werbespot auftreten will. Dabei reißt zum Schrecken der Komiteemitglieder ein Träger des ohnehin knapp bemessenen Spaghetti-Shirts.

Der konservative TV-Sender FOX hatte den Werbefilm von GoDaddy.com vor der Austrahlung zunächst abgesegnet. Nachdem der Spot in der ersten Halbzeit über die Bildschirme lief, interventierten Vertreter der National Football League, die sich schmerzhaft an den Nippelgate-Skandal im vergangenen Jahr erinnert fühlten. Man sei “enttäuscht” gewesen, dass FOX diesen Spot gesendet habe, sagte NFL-Geschäftsführer Roger Godell. Die Verantwortlichen bei FOX beugten sich rasch dem Druck der NFL-Funktionäre und setzten kurzerhand die von GoDaddy.com bereits bezahlte Wiederholung des Spots in der zweiten Halbzeit ab. So lief der Werbepause zum letzten “Two-Minute-Warning” kurz vor Spielende nicht mehr der GoDaddy.com-Spot, sondern ein Hinweis auf die FOX-Comic-Serie “The Simpsons”.

Für den Domainhändler hat sich der Wirbel um seinen Spot voll ausgezahlt: Die Sender CNBC, CNN, CBS und NBC sendeten den Spot, ohne dass GoDaddy auch nur einen Cent dafür zahlen musste. Und nachdem sich am Sonntag während des Superbowls bereits die Zugriffszahlen auf GoDaddy.com in die Höhe schnellte, nahm der Traffic zum Wochenbeginn explosionsartig zu. Und Firmenchef Bob Parsons konnte sich in seinem Weblog als armes Zensuropfer darstellen.

Den Werbespot gibt es
” title=”hier”>hier zu sehen.

http://www.godaddy.com/gdshop/superbowl05/landing.asp

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