Noch mehr Arbeit für Apple Legal

Erst die dreiste Kopie des iPod Shuffle auf der CeBIT, nun neuer Ärger mit “DVD Jon”. Die Rechtsabteilung von Apple Computer hat in diesen Tagen alle Hände voll zu tun.

Jon Lech Johansen ist mit seinem Tool DeCSS zum Entschlüsseln von CSS-geschützten DVDs bekannt geworden. Er liefert sich aber nicht nur mit der Film- und Musikindustrie einen Clinch, sondern hat es immer wieder auf den iTunes Musicstore von Apple abgesehen.

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Screenshot
PyMusique

Vor einem Jahr machte DVD Jon mit den Programmen PlayFair und DeDRMS Schlagzeilen, die den Kopierschutz von iTunes-Songs nachträglich entfernen. Nun stellte Jon zusammen mit zwei Mitstreitern das Programm PyMusique (Alternativer Link) ins Netz. PyMusique ist im wesentlichen ein Python-basierendes Frontend für den iTunes Musicstore (ITMS), das verhindert, dass die Musikdateien durch den iTunes-Client mit dem Digital Rights Management von Apple versehen werden. Mit Jons schlicht gestaltetem Programm kann man sich im ITMS anmelden, in den Beständen suchen und die Songs auch kaufen. Sie landen dann phne DRM auf der Festplatte.

Allein der Zugriff auf den ITMS durch PyMusique verstößt gegen Geschäftsbedingungen des iTunes Music Stores. Dort heißt es explizit:  “You will not access the Service by any means other than through software that is provided by Apple for accessing the Service.”

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Sony lässt Europäer warten

Sony wollte urprüngliche Ende März seine Spielekonsole PSP Ende März auch in Europa ausliefern. Doch wegen der großen Nachfrage in den USA und in Japan müssen die Kunden hierzulande mehrere Monate auf die portable Playstation warten.

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Foto: Sony
Sony PSP

Die PSP war am 12. Dezember 2004 in Japan auf den Markt gekommen und sollte eigentlich kurz nach der CeBIT auch in Deutschland verfügbar sein. Um zum Marktstart in den USA am 24. März genügend Geräte zu haben, entschied sich Sony nun, die Kunden in Europa unter Umständen mehrere Monate warten zu lassen.

Die PSP kommt übrigens auch außerhalb der Kern-Zielgruppe der jungen Gamer gut an. WSJ-Mann Walt Mossberg fand an der Konsole durchaus Gefallen:

“Our verdict: The PSP is an impressive hand-held game player with great graphics, good game controls and strong multiplayer capabilities. But its added multimedia capabilities, while potentially strong, are hobbled by design and cost issues, at least at launch. The PSP isn’t likely to replace the iPod or the portable DVD player anytime soon.”

Walt kritisiert insbesondere, dass Sony bei den Speichermedien auf proprietäre Formate wie den MemoryStick und die Universal Media Disc (UMD) setzt. In den USA kosten Spiele für die PSP rund 40 Dollar, einzelne Spielfilme auf UMD sind für 20 Dollar zu haben.

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Spell with flickr

Bei Spell with flickr kann man sich Wörter aus Flickr-Bilder zusammensetzen lassen. 

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UP & DOWN – So funktioniert BitTorrent

Sternverteiler Das BitTorrent-Protokoll sorgt dafür, dass große Dateien in kleinere Segmente aufgeteilt werden. Diese Fragmente werden nicht nur sternförmig von einem Server aus verteilt, sondern auch direkt zwischen den Nutzern. Dabei werden auch die Upload-Kapazitäten der User genutzt. An die Stelle zentraler Server, die schnell an die Grenzen ihrer Bandbreite stoßen, tritt ein Netzwerk, in dem jeder Client, der bereits Teile der Datei erhalten hat, seinerseits für andere Clients zum Server wird.

P2P BitTorrent erzeugt also für jede Datei ein eigenes, temporäres Peer-to-Peer-Netz. Dieses Netz steht nur so lange zur Verfügung, wie eine Datei von den Nutzern angefordert und angeboten wird. Wer also nach einem Download den BitTorrent-Client schließt, schließt auch das temporäre P2P-Netz dieser Datei.

BitTorrent reduziert die Serverauslastung, da sich Peers, auch mit unvollständigen Dateien, untereinander austauschen. Wie die farbigen Balken bei einigen Clients anzeigen, wird die Datei stückweise in zufälliger Reihenfolge untereinander ausgetauscht, anstatt sie komplett zu laden. (Quelle Wikipedia)

BitTorrent reduziert die Serverauslastung, da sich Peers, auch mit unvollständigen Dateien, untereinander austauschen. Wie die farbigen Balken bei einigen Clients anzeigen, wird die Datei stückweise in zufälliger Reihenfolge untereinander ausgetauscht, anstatt sie komplett zu laden. (Quelle Wikipedia)

Seite „BitTorrent (Protokoll)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. Dezember 2008, 14:19 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=BitTorrent_(Protokoll)&oldid=54318227 (Abgerufen: 20. Dezember 2008, 21:28 UTC)

Tracker BitTorrent funktioniert ähnlich wie die Filesharing-Netzwerke eMule und KaZaA. Ein Client, der einen Download startet, meldet sich automatisch bei einer so genannten Tracker-Seite. Der Tracker registriert dann, welche Dateiteile bereits beim Anwender sind und ihrerseits dann wieder von anderen Usern geladen werden können. Im Jargon der Experten heißen Clients, die nur im Besitz einiger Teile des Torrents sind, und sowohl Daten verteilen als auch beziehen, nennt man Peers (deutsch „Ebenbürtige“). Anwender, die nur herunterladen, ohne selber zu verteilen, werden „Leecher“ (Schmarotzer) genannt. Haben Anwender das File komplett geladen und lassen die Upload-Verbindung bestehen, werden sie zu „Seedern“ (deutsch „Säer“, also jemanden der die Saat verteilt), die einen „Seed“ anbieten.

Kontrolle Die Datei mit der Endung .torrent enthält alle Informationen, damit der Client die gesuchte Datei erkennen, finden und herunterladen kann. Da manche Tracker-Seiten auch zum illegalen Austausch von urheberrechtlich geschützten Filmen und anderen Inhalten genutzt werden, kontrollieren Vertreter der Film- und Software-Industrie die Bit- Torrent-Szene genau.

Für Windows, Mac OS X, Linux und andere Systeme gibt es mehrere BitTorrent-Clients. Hier eine kleine Auswahl:

Das „Original“-BitTorrent
www.bittorrent.com

Azureus

http://azureus.sourceforge.net/

Tomato Torrent

http://sarwat.net/bittorrent/

XTorrent

http://www.xtorrentp2p.com/

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