Original und Fälschung: Das “Concept” von Intel und AOpen

Auf dem Intel Developer Forum zeigte der Chipgigant Anfang März einen “Concept Entertainment PC”, der Apples Mac mini schon ziemlich ähnlich sah. Nun hat Intel-Partner AOpen auf der Computex in Taiwan einen Mini-PC mit dem Namen “Pandora” präsentiert, der wie ein Clone des kleinen Multimedia-Rechner von Apple wirkt. 

Clone
Foto: Engadget.com
Mac mini-Clone von AOpen

So viel zum Thema “Concept” bei den Intel und seinen OEMs. Wired berichtet, AOpen habe den funktionierenden Prototypen auf Bitten von Intel hergestellt. Der “Pandora” laufe mit Microsoft Windows und einer Intel-CPU Pentium M.  AOpen ist vor allem für seine Barebone-Rechner bekannt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Unternehmen aus dem “Wintel”-Umfeld versuchen, innovative Produkte von Apple zu klonen. 1999 verhinderte Apple den Verkauf von “Concept-PCs” bei zwei asiatischen PC-Herstellern (Future Power aus Südkorea und KK Sotec, Japan), die sich mit ihren Rechner schamlos beim Konzept und Design der ersten iMac-Generation bedient hatten.

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Konsolen-Krieg: Sony kontert mit PS3 “im Frühling”

Die erste Runde im Wettkampf um die Spiele-Konsole der “Next Generation” hat wohl Sony für sich entschieden. Wenige Tage nach der mit großem Aufwand betriebenen Präsentation der Xbox 360 von Microsoft, die vor Weihnachten auf dem Markt kommen soll, holte Sony auf der Spielemesse E3 zum Gegenschlag aus. Das Publikum zeigte sich nicht nur tief beeindruckt von den technischen Werten der Playstation 3, sondern von den gezigten Spiele-Demos.

Playstation 3
Foto: Sony
Playstation 3

Die Playstation 3 hat nach Angaben von Sony die doppelte Processing-Power der Xbox 360 und leistet damit zwei Teraflops. Die Spielefans werden sich aber nicht unbedingt von Zahlen beeindrucken lassen, sondern vom subjektiven Eindruck. Jon Peddie, Chef des Marktforschungsinstituts Jon Peddie Research, kam nach der Vorführung der PS3 in Sony Picture Studio in Culver City zu seinem Urteil: “(Die Playstation) ist sehr eindrucksvoll. Sie ist schneller, besser, lauter. Ich würde aber immer noch (von Sony) ein Game sehen, das noch nie zuvor umgesetzt wurde.”

Die Playstation 3 wird im Gegensatz zur neuen Xbox voll HD-kompatibel sein, denn sie ist bereits mit einem Blu-ray-Laufwerk ausgestattet.

Bleibt die spannende Frage, wie lange Microsoft mit der Xbox 360 alleine auf dem Markt sein wird? Sony kündigte an, die PS3 werde im “Frühling 2006” kommen. Wird wahrscheinlich ein ziemlich langer Frühling – zumindest für die Playstation-Fans.

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Xbox 360: Zu elegant für Microsoft?

Die neue Xbox 360 von Microsoft sieht aus, als sei sie von den Designern bei Apple Computer oder Sony entworfen worden. Das meinte zumindet eine japanische Fokus-Gruppe, der man vorab Bilder der neuen Spielekonsole aus Redmond vorgestellt hatte. Ob es Microsoft tatsächlich gelingen wird, an der Führungsposition von Sony zu kratzen, wird auch maßgeblich von einer bislang unbeantworteten Frag anhängen, nämlich ob die neue Xbox 360 mit dem hässlichen Vorgängermodell kompatibel ist.

Xbox 360
Foto: Microsoft
Xbox 360

Die PR-Bemühungen von Microsoft lassen zumindest keinen Zweifel aufkommen, dass man es in zweiten Anlauf wirklich wissen will. Ein ausgewählter Kreis von Journalisten bekamen am Freitag die DVD mit dem Vorstellungsvideo zusammen mit einem portablen Samsung-DVD-Player überreicht – Rücksendung nicht notwendig.

Dennoch konnte Microsoft damit nicht die Fragen nach der Kompatibilität der Xbox 360 unterdrücken. Schließlich wechselt Redmond mit der neuen Konsole auf die PowerPC-CPUs von IBM – und damit dürfte es keine banale Aufgabe sein, eine Rückwärts-Kompatibilität herzustellen. Angeblich ist noch immer nicht entschieden, ob die alten Xbox-Spiele auch auf der neuen Xbox laufen werden. Wer’s glaubt, bekommt wahrscheinlich noch einen Samsung-DVD-Player!

Bei Sony gibt man sich nach außen hin zwar gelassen. Doch intern scheinen hektische Aktivitäten ausgebrochen zu sein. Die japanische Nachrichtenagntur Jiji Press berichtet, dass Sony inzwischen einen vorgezogenen Start der Playstation 3 ins Auge fasse, um den Start von Microsoft zum Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr zu kontern.

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Bringt Apple einen Tablet-PC?

Den Markt der Tablet-PCs hat Apple bislang Microsoft kampflos überlassen. Nun nährt ein aktuell erteiltes Patent die Gerüchte, in Cupertino werde doch konkret an einer Kreuzung zwischen iPod und PowerBook gearbeitet.

Apple-Tablet
Bild: Apple-Patenantrag
Apple-Tablet

In den Schubladen der Apple-Ingenieure stapeln sich inzwischen fast 2000 Patente. Und die Mehrheit wurde nicht unmittelbar in einem Produkt realisiert. Doch das Apple-Tablet gehört seit dem Aus für den Apple-PDA Newton zu den Lieblingsthemen der Apple-Gemeinde. Zuletzt hielt der PBS-Journalist Robert Cringely 2003 ein flammendes Plädoyer für einen Apple-Tablet, der an den Triumph des iPods anknüpfen werde.

“Watch TV in your bathroom, access your audio and video collection from anywhere in the house, control your big screen TV and route video to it from your desktop or the Internet. Take a dozen movies and your entire music collection with you on a trip. Strap the gizmo to the back of your car headrest and entertain the kids. Grab e-mail from a passing WiFi hotspot. Surf the web. Play video games. It will still cost too much, but a million early adopters won’t care.”

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Gates: Ein 64k-Musik-Phone sollte für jeden reichen

Bill Gates sagt wieder einmal das Ende des iPods voraus. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte der Software-Milliardär, den iPod werde das gleiche Schicksal ereilen wie der Apple Macintosh.

Gates glaubt nicht, das Musikplayer wie der iPod oder auch die mit Microsoft-Technologie ausgestatteten Geräte von iRiver und Co. künftig das bevorzugte Musikabspielgerät sein werden: “Wenn Sie mich aber fragen, welches tragbare Gerät künftig an erster Stelle zum Musikhören genutzt wird, würde ich ganz klar auf das Mobiltelefon tippen.” Er glaube nicht, dass der Erfolg des iPod sich auf Dauer fortsetzen lasse, “so gut Apple auch sein mag. Ich finde, man kann da Parallelen zum Computer ziehen: Auch hier war Apple mit seinem Macintosh und der grafischen Benutzeroberfläche früher einmal extrem stark – ähnlich wie der iPod heute – und hat dann seine Position eingebüßt. Die Verbraucher wollen mehr Möglichkeiten haben, und sie werden diese auch bekommen, weil es auf diesem Gebiet so viele Innovationskraft gibt.”

Nun, nicht jede Prognose des Software-Kaisers hat sich bewahrheitet.

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