Glaube keiner Statistik …

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Zahlen, Zahlen

Vor einer Woche ließ sich T-Online mit Musicload als führendes Online-Musikangebot in Deutschland feiern. 15 Millionen Songs habe man in 2005 verkauft – und außerdem habe der gesamte Markt nach IFPI-Zahlen nur ein Gesamtvolumen von 21 Millionen. Damit hätten sich alle T-Online-Konkurrenten ein sehr kleines Stück vom Online-Kuchen teilen müssen. Das konnte Apple nicht auf sich sitzen lassen und veröffentlichte am Montag erstmals in der Firmengeschichte Download-Zahlen für den deutschen iTunes Store. Danach hat Apple nach Einzeltracks knapp die Nase vorn. Damit hört das Zahlen-Wirrwarr nicht auf. Die GfK deklarierte heute Musicload zum deutschen Meister “nach Online-Produkten”.

Nachdem ich mich für zwei dpa-Stories (hier und hier) in das Thema eingearbeitet habe, komme ich immer mehr zum Schluss, dass IFPI, GfK, Apple und T-Online Äpfel und Birnen vergleichen. Ein Fakt ist noch ziemlich einfach: Schaut man sich die Gesamtzahl der Tracks an, hat Apple knapp die Nase vorn: “mehr als 15,5 Millionen” sind mehr als die knapp 15,3 Millionen die T-Online verkauft hat. Genau genommen sind es bei Musicload 15.526.571 Songs, davon muss man aber die aus Marketingzwecken verschenkten “Free-Songs” abziehen, die nach T-Online-Angaben 1,5 Prozent ausgemacht haben. Danach wird es kompliziert. Die GfK schreibt heute:

“In 2005 wurden bei Musicload 24,8 % mehr digitale Produkte – bestehend aus Einzeltracks, digitalen Singles und Alben – gekauft als beim europäischen Marktführer Apple iTunes. Auf Produktebene führt Musicload damit den legalen Download von Musik aus dem Internet in Deutschland klar an.”

Die entscheidenden Worte in der Pressemitteilung der GfK lauten “digitale Produkte”. Damit ist so etwas wie das digitale Gegenstück zum Tonträger im Plattengeschäft gemeint. Wie viele Einzelstücke (inklusive der Traks aus kompletten Alben) iTunes, Musicload, AOL und die anderen verkauft haben, weiß die GfK gar nicht. Sie hat auch keine Ahnung, zu welchem Preis die Tracks über den virtuellen Ladentisch gegangen sind, denn das melden die Firmen nicht. Apple verlangt bekanntlich für Einzelstücke 99 Cent und für Alben in der Regel 9,99 Euro. Bei Musicload schwanken die Preise zwischen 79 Cent und 1,49 Euro pro Einzeltrack. Ein populäres Album kostet hier 12,95 Euro. Es gibt bei Musicload aber auch Alben, die für 7,95 oder 8,95 Euro angeboten werden.

Schnell klären ließ sich am Montag die Konfusion um die IFPI-Zahlen: Der Verband erklärte auf Anfrage, die von T-Online zitierte Zahl von 21 Millionen Songs sei in einer Schätzung für online verkaufte Single-Titel ermittelt worden. Musikstücke aus Verkäufen von kompletten Alben seien dabei nicht berücksichtigt worden. Dies erkläre den vermeintlichen Widerspruch, sagte IFPI- Wirtschaftsreferent Johann-Friedrich Brockdorff. Damit war auch klar, dass T-Online in der vergangenen Woche schon Äpfel und Birnen in seinen Präsentationskorb gelegt hatte und fast alle Medien auf diesen Trick reingefallen sind. (Original-Pressemitteilung von Musicload, Pressemitteilung der GfK via ots)

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Das Orakel von Davos

“Two years from now, spam will be solved”, versprach Microsoft-Mitbegründer Bill Gates auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Klingt doch gut. Kein Spam mehr in zwei Jahren. Schade nur, dass der Chef-Software-Architekt von Microsoft diese Prognose auf dem Weltwirtschaftsforum im Januar 2004 gemacht hat…

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Wird Google böse?

Nun hat es auch Google erwischt. Kaum hatte der Suchmaschinen-Gigant angekündigt, sich bei seinem neuen Angebot in China einer Selbstzensur unterwerfen zu wollen, prasselte von allen Seiten die Kritik auf die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin nieder. Aber wird Google damit wirklich böse?

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“Die Einführung von ‚google.cn’ ist ein schwarzer Tag für die Meinungsfreiheit in China,” lautet das Urteil von “Reporter ohne Grenzen”, einer weltweiten Organisation für Pressefreiheit. “Das Unternehmen verteidigt die Rechte der US-amerikanischen Internetnutzer. Aber es versagt, wenn es darum geht, die Interessen der chinesischen Internetnutzer zu wahren.” Wie seine Mitbewerber auf dem chinesischen Markt, Yahoo und Microsoft MSN, berufe sich Google darauf, keine andere Wahl zu haben und das chinesische Gesetz respektieren zu müssen. “Dieses Argument ist jedoch nicht gültig, wenn es um das Menschenrecht auf freien Informationszugang geht. Auch in einem diktatorischen Staat darf dieses Recht nicht als nebensächlich betrachtet werden”, erklärte “Reporter ohne Grenzen”. “Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, das in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie in der chinesischen Verfassung verankert ist.”

Frank Patalong, Ressortleiter “Netzwelt” bei Spiegel Online hält den Google-Gründern vor allem ihre selbst gesteckten Ziele vor: Schließlich laute das Firmenmotto “Don’t be evil” (Seid nicht böse). Das mache auch den Unterschied zu dem China-Engagement von Yahoo! und Microsoft (MSN) aus, die ebenfalls zensierte Suchmaschinen betreiben: “Das ist zwar durch und durch unmoralisch, aber dafür ehrlich und transparent, wenn man so will. Während Google laviert und nach Begründungen sucht, outen sich die Konkurrenten schlicht als gierig.”

Ein Aspekt kommt bei Patalong aber zu kurz. Google beschränkt sich in China sehr bewusst auf die reine Suchmaschine – und verzichtet darauf, E-Mail-Accounts oder Webspace für Weblogs auf dem chinesischen Markt anzubieten. Genau solche Angebote hatten aber in der Vergangenheit Yahoo! und MSN in arge Verlegenheit gebracht.

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Apple-Bashing

Es gibt ja Kollegen, die meinen, dass Apple in der Presse viel zu gut weg kommt. Ich glaube dagegen, dass Apple mit dem anhaltenden Erfolg von der Presse immer kritischer beobachtet wird. Die fast hysterische Berichterstattung über die vermeintliche Spionage-Funktion in iTunes beweist das.

Steve Jobs
Foto: Christoph Dernbach
Apple-Chef Steve Jobs auf der MacWorld Expo 2006 in San Francisco

In den USA maulten im vergangenen Herbst etliche Kolumnisten über die angeblich unkritische Haltung der Journaille gegenüber Apple: Jack Shafer knüpfte sich für Slate in einem langen Stück die “Apple Polisher” vor: “Ich hasse nicht Apple. Ich hasse noch nicht einmal Apple-Liebhaber. Ich verachte aber die Legionen der Apple-Polierer in der Journalistenschaft. Sie bejubeln jedes kleine Gadget, das Apple in einer Parade durch die Straßen von Cupertino trägt, als wären sie Mitglieder des Obersten Sowjet, die sich die neusten Interkontinentalraketen auf der Mai-Parade anschauen.”

Und auch der bekannte Kolumnist John C. Dvorak maulte in seiner Kolumne Media Bias and Technology Reporting über das (positive) Vorurteil, das Apple in den Medien zuteil werde. Die schlechte Presse für Microsoft und die gute Presse für Apple habe einen einfachen Grund: “Die Technologie-Journalisten in den Tageszeitungen und Magazinen haben wenig Ahnung von Computern und benutzen alle einen Mac. (…) Ich könnte 50 von ihnen auflisten. Die Leser sollten sich deshalb nicht über die übermäßige Erwähnung von Apple Computer wundern. Jedes Mal wenn Steve Jobs niest, ertönt ein kollektiver Chor mit ‘Gesundheit’ der Technologie-Autoren, die an ihren Macs sitzen.”

Dvorak muss allerdings echte Wahrnehmungsstörungen haben. Selbst in den USA ist die Zeit längst vorbei, in der die Mehrheit der Journalisten an einem Mac gearbeitet hat. Schaut man sich auf großen Events für Technologie-Journalisten wie der Consumer Electronics Show in Las Vegas im Pressezentrum um, registriert man für die PowerBooks und iBooks von Apple zwar einen höheren Anteil als im Gesamtmarkt. Doch über Dreiviertel der Journalisten sitzen brav vor Ihren Dell-Laptops, ThinkPads, Toshiba-Notebooks oder anderen Windows-Maschinen.

Wenig zimperlich gingen die Kollegen auch im jüngsten Fall mit Apple um:

[heise.de] – iTunes will nach Hause telefonieren

[cnet] – Apple’s iTunes raises privacy concerns

[pcmag.com] – Is Apple Invading Your Privacy?

[Consumeraffairs] – iTunes Includes “iSpy” Feature

[Macworld] – MWSF: Apple ships ‘SpyTunes’ MiniStore

Und, und, und, und …

Was war passiert? Auf der MacWorld Expo präsentierte Steve Jobs eine neue Version der iLife-Suite, zu der auch ein gering modifizierter Musikplayer iTunes 6.02 (Build 23) gehört. Mit dieser iTunes-Version, die auch über die Software-Aktualisieren-Funktion von Mac OS X installiert werden kann, führt Apple einen so genannte Mini-Store ein, der die ID-Tags der aktuell gespielten Musikstücke auswertet. Im Stil einer Amazon-Empfehlung (“Kunden, die dieses Buch gekauft haben, haben auch diesen Titel gekauft.”) bietet iTunes dann ähnliche Musiktitel an. Nachdem man die neue iTunes-Version installiert hat, kann man folgenden Hinweis auf dem Bildschirm sehen:

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Ein Stück weiter rechts steht dann dieser, eigentlich nicht zu übersehende Hinweis:

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Schaltet man den MiniStore ein, erscheint beispielsweise beim Anhören von “Wish You Were Here” von Pink Floyd folgender Frame unter dem Hauptfenster von iTunes, egal ob das Stück nun im iTunes-Store gekauft, von einer CD gerippt oder auf anderen Wege besorgt wurde (es muss aber mit den MP3-ID-Tags versehen sein).

iTunes MiniStore

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Nun sind permanente Kaufempfehlungen sicherlich nicht jedermanns Sache. Die bösen Schlagzeilen über die angebliche Verletzung des Datenschutzes hat Apple aber meiner Ansicht nach nicht verdient. Zum einen speichert Apple diese Daten nicht. Außerdem kann man den MiniStore samt Übertragung der ID-Tags mit einem Klick abschalten. Die PR-Abteilung in Cupertino wird in den kommenden Monaten alle Hände voll zu tun haben. Und das nicht nur, weil Apple uns in diesem Jahr nach einem geglückten Start mit weiteren coolen Produkten beglücken wird.

Update: Ich bin inzwischen von mehreren Seiten darauf hingewiesen worden, dass Apple in den ersten Tagen nicht so deutlich darauf hingewiesen hat, dass Daten übertragen werden und wie man den MiniStore wieder abschalten kann. Vor diesem Hintergrund sind sicherlich viele der von mir kritisierten Headlines besser nachvollziehbar. Bemerkenswert ist dann aber, wie schnell Apple auf die (in meinen Augen immer noch überzogene) Kritik reagiert hat. 

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Meeting Larry Page

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hatte ich das Vergnügen, einen der beiden Google-Gründer zu treffen. Zuvor hatte Larry Page mit der Hilfe des Komikers Robin Williams den Google Video Store angekündigt und das Software-Paket Google Pack vorgestellt.

Larry Page
Foto: Christoph Dernbach
Larry Page

Page hatte sichtlich Spaß daran, in der Reihe der CES-Keynotes aus dem Rahmen zu fallen. In Jeans und einem weißen Labor-Kittel gekleidet erschien Page mit dem Roboterauto Stanley auf der Bühne. Google hatte das Standford-Team, das den Grand Challenge 2005 der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) gewann, unterstützt. Page plädierte vor den Vertretern der Unterhaltungselektronik, doch auf gemeinsame Schnittstellen zu setzen und beispielsweise den Reisenden das Rumschleppen von unzählichen Netzadaptern zu ersparen.

Robin Williams peppte den fast akademisch wirkenden Vortrag des zurückhaltend wirkenden Page immer wieder auf, zum Teil mit Witzen, die nur bedingt witzig waren. Kostprobe: “Können Sie sich ein Mercedes als Roboterauto vorstellen? Nun, wahrscheinlich wird er Sie zuerst fragen: ‘Sind Sie Jude?’”

Zur Überraschung der Besucher im Las Vegas Hilton Theater bot Page dem Publikum dann kurz vor Schluss der Keynote an, Fragen zu stellen. Etliche Besucher nutzten das Angebot. Und Larry Page ließ sich auch nicht von großen Schildern aus dem Takt bringen, auf dem die Veranstalter dem 33jährigen signaliserten, dass er endlich aufhören müsse.

Nach der Keynote hatte zunächst eine Runde ausgewählter US-Journalisten, darunter John Markoff von der New York Times und Steven Levy von Newsweek, die Gelegenheit, Page in einer improvisierten Backstage-Pressekonferenz zu befragen. An der Seite von Page stand Google-CEO Eric Schmidt.

Eric Schmidt und Larry Page
Foto: Christoph Dernbach
Eric Schmidt und Larry Page

Dann waren wir Ausländer dran, einige Asiaten und vor allem Europäer. Auch in unserer Runde gab es viele Fragen zu den Themen, die in der US-Runde angesprochen wurden: das 20-Prozent-Prinzip bei Google (einen Tag in der Woche dürfen Google-Mitarbeiter Arbeiten nachgehen, die nicht mit dem Vorgesetzten abgesprochen sind), dem Digital Rights Management System im neuen Google Video Store (Google baute sein eigenes DRM) und den Auswahlkriterien für die Programme im Google Pack. Ich fragte Page nach einem Google-Betriebssystem. Die Franzosen wollten von Page wissen, was er von den Plänen der EU halte, eine eigene Suchmaschine zu starten. Und ein deutscher Kollege, der in Kalifornien wohnt und arbeitet, wollte von Page wissen, ob der Siegeszug von Google bei Page keine Höhenangst auslöst. Die Antworten auf die Fragen stehen in meiner dpa-Meldung und im Bericht des Focus-Kollegen Matthias Matting, der übrigens auch ein Gagdet-Blog mit dem Namen Techtoys betreibt. Der Bericht des mir namentlich leider unbekannten Economist-Kollegen steht auch online.

Eric Schmidt mischte sich immer wieder in das Gespräch ein, formulierte die druckreiferen Sätze, als der mit der Presse offensichtlich ziemlich unerfahrene Page. In der Binnenbeziehung zwischen den beiden wurde aber auch immer wieder klar, wer bei Google letztlich das Sagen hat, nämlich Page und sein Stanford-Kumpel Sergey Brin.

100 Prozent Fake – damit es nicht wieder so lustig wird

Vor einem Jahr hat die Eröffnungs-Keynote der Consumer Electronics Show mit Bill Gates noch richtig Spaß gemacht. In diesem Jahr wollte es der Microsoft-Mitbegründer nicht mehr so lustig haben und ließ fast alle Demos vom Band ablaufen.

Bill boxt mit Steve
Foto: Christoph Dernbach
Bill Gates schlägt Steve Ballmer k.o.

Die Bühne des Hilton in Las Vegas ist historisch. Elvis Presley hat hier das Publikum unterhalten. Und seit einigen Jahren tritt Bill Gates regelmäßig zu Eröffnung der CES hier auf. Damit seine Keynote nicht wieder so von Pannen dominiert wird, hatten die Techniker Bill Gates gleich zwei Mikrophone ans Hemd montiert. Und fast alle Vorführungen, die im vergangenen Jahr noch live von den Rechnern vorgeführt wurden, kamen vom Band. Auch die Spieleeinlage mit Microsoft-CEO Steve Ballmer, mit dem Gates einen virtuellen Boxkampf an einer Xbox 360 absolvierte, war gefaked. Ballmer gab sich als Schauspieler immerhin etwas Mühe, während Gates etwas hilflos mit dem Spielecontroller auf der Bühne stand.

Auch auf ein Lästermaul wie Conan O’Brian, der in 2005 während der Pannen-Keynote mit frechen Bemerkungen Salz in die Wunden der Microsoftler streute, verzichtete der Software-Gigant in diesem Jahr. Weil es ohne Superstar aber wohl nicht geht, wurde diesmal ein mundfauler Justin Timberlake (Nippelgate) auf die Bühne gebeten, der dann in kurzen Worten den Zuhörern im Hilton Theatre sagte, wie toll doch der neue MTV-Store URGE ist.

Die News von der Keynote findet ihr u.a. hier.
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Ohne Computer keine Einreise in die USA

Wer eine Reise zur Consumer Electronics Show (CES) nach Las Vegas unternimmt, kann immer etwas erzählen. Zum Beispiel, was passiert, wenn die Computer bei der Kontrolle des Homeland Security Ministeriums in Chigaco streiken. Alle Räder stehen still, wenn der Rechner nicht mehr will – oder so ähnlich.

Las Vegas
Foto: Christoph Dernbach
Willkommen in Las Vegas

Die Rechner am O’Hare International Airport scheinen häufiger down zu sein. Genauer gesagt verursachen nicht die Client-PCs bei der Immigration-Kontrolle die Probleme, sondern die Anbindung an den Großrechner des Homeland Security Ministeriums. Ich hätte fast meinen Anschlussflug nach Las Vegas verpasst, weil 45 Minuten lang der Server nicht auf die Beine kam. Da halfen auch keine sarkastischen Sprüchen der Grenzbeamten, die das anscheinend regelmäßig erleben. Immerhin können die Immigration-Officers in der Zeit im Web surfen, ihre privaten E-Mail-Accounst checken oder sich über die neusten Sportergebnisse informieren.

Da der Anschlussflug in die Spielerstadt auch eine Stunde verspätung hatte, bin ich doch noch gut angekommen. Und das Gepäck war am nächsten Tag auch schon da grin .
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