Review Nokia 770: Das Über-Gadget

Der kleine Internet-Computer von Nokia hat sich in meiner Gadget-Sammlung vom ersten Tag an einen Stammplatz erobert.

 

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Foto: Nokia
Internet Tablet Nokia 770

Das Nokia 770 Internet Tablet passt nicht in die gängigen Geräte-Schubladen. Es ist kein Handy, obwohl Nokia drauf steht. Das “Internet Tablet” passt aber auch nicht in die Gattung “Personal Digital Assistant”, obwohl es mehr Computing-Power als ein üblicher Palm-PDA hat. Der finnische Mobilfunkkonzern setzt beim Nokia 770 auch nicht sein Symbian OS wie bei seinen Smartphones ein. Die zentralen Anwendungen des Internet-Tablets sind ein Web-Browser von Opera, ein E-Mail-Client, ein RSS-Reader sowie ein Programm zum Abspielen von Online-Radiostationen.

 

Screenshot Nokia 770
Foto: Screenshot
Das Nokia 770 als mobiles Internet-Radio

Mit dem Nokia 770 habe ich nun Zugriff auf meine Lieblingsstationen “Folk Alley”, WNYC und KQED – (fast) egal wo ich mich befinde. Zu Hause verbinde ich mich über ein WLAN, unterwegs bilden mein SonyEricsson K600i und das Nokia 770 via Bluetooth ein perfektes Gespann. In Verbindung mit der UMTS-Flatrate von E-Plus ist das auch halbwegs bezahlbar.

 

Screenshot Nokia 770
Foto: Screenshot
Verbindungsmanager beim Nokia 770

Auch mit einem Nokia 6630 mit einem T-Mobile-Vertrag, das ich bei dpa einsetze, kommt der Taschen-Computer gut zurecht. Im Web kann man aber auch Klagen von 770-Usern hören, die vergeblich versucht haben, ihre Mobiltelefone von Motorola oder Siemens zu einer Kommunikation mit dem Nokia 770 zu bewegen – oder zumidest große Mühe damit hatten. Die guten Bluetooth-Stacks von Nokia und SonyEricsson scheinen aber durch die Bank keine Probleme zu machen.

Das Nokia 770 baut auf der Open-Source-Plattform Maemo auf, die wiederum auf dem Betriebssystem Debian Linux (v2.6) aufsetzt. In einem geschickten Schachzug hat Nokia der Gemeinde der Maemo-Entwickler den ersten Schwung der Internet Tablets für 99 Dollar das Stück überlassen. Seitdem tauchen fast täglich im Netz neue Applikationen für das Nokia 770 auf. Den besten Überblick der Nokia-770-Programme bietet der Maemo Wiki Application Catalog.

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Nokia 770
Foto: Nokia
Das Nokia 770 von vorn

Bevor ich genauer auf die Software eingehe, noch ein Wort zur Hardware: Das Gerät wiegt mit der silberfarbenen Schutzhülle 237 Gramm und ist 141 x 79 Milimeter groß und nur 19 Milimeter dick. Der Touchscreen-Bildschirm hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixel. Mit dieser VGA-Resolution werden die meisten Websites vernünftig angezeigt. Man muss also nicht auf abgespeckte PDA-Versionen von Spiegel, heise online und Co. angewiesen. Im Innern steckt ein Prozessor mit ARM-Technologie, ein TI 1710 OMAP. Das Nokia 770 verfügt über 64MB DDR-RAM. Eine interne Flashkarte steckt 128MB Speicher zur Verfügung, von denen 64MB dem User zur Verfügung steht. Über eine RS-MMC-Karte kann der Speicherplatz aufgestockt werden.

 

Screenshot Nokia 770
Foto: Screenshot
RSS-Reader des Nokia 770

Das Bluetooth-System (v1.2) des Nokia 770 unterstützt die Kommunikations- protokolle Dialup Networking, File Transfer, GAP, Serial Port sowie SIM Access Profile. Das WiFi-Radio (802.11b) funktioniert klasse und entdeckt häufig unterwegs mehr Hotspots als meine beiden Laptops (Apple 15-Zoll-PowerBook, IBM ThinkPad X40). Ein 1500mAh-Akku spendiert dem Nokia 770 eine Standy-Zeit von rund einer Woche. Wenn man allerdings online mit dem Internet Tablet arbeitet oder Radio hört, ist die Batterie nach rund drei Stunden alle. Das Netzteil des Tablets hat den dünnen Stecker der moderneren Nokia-Handys. Für die zuvor üblichen dickeren Netzteilstecker gibt es aber einen Adapter, so dass ich unterwegs für mein Handy und das Nokia 770 nur ein Netzteil mitnehmen muss.

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We are sinking…

Gesehen bei elkit.blogs.com

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Stöckchen

Christiane Link hat mir ein Stöckchen zugeworfen.

Vier Jobs in meinem Leben:

Freier Journalist

Reporter beim dpa-Landesdienst Nord

Technologie-Korrespondent

Chefredakteur

Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:

The Graduate (Reifeprüfung)

“Mr. McGuire: I just want to say one word to you – just one word.

Ben: Yes sir.

Mr. McGuire: Are you listening?

Ben: Yes I am.

Mr. McGuire: ‘Plastics.’

Ben: Exactly how do you mean?

Mr. McGuire: There’s a great future in plastics. Think about it. Will you think about it?

Ben: Yes I will.

Mr. McGuire: Shh! Enough said. That’s a deal. ”

Radio Days

Lost in Translation

As Good As It Gets (Besser geht’s nicht)

Vier Orte, an denen ich gelebt habe:

Schmalnau

Münster/Westf.

Stuttgart

Hamburg

Vier TV-Serien, die ich sehr gern sehe:

24

Tatort

Prison Break

War früher bekennender Lindenstraßen-Zuschauer, heute kümmere ich mich lieber am Sonntagnachmittag um meine Töchter

Vier Orte, an denen ich Urlaub gemacht habe:

Cape Cod (Massachusetts)

Puntarenas (Costa Rica)

Mendocino (Kalifornien)

Zingst (Mecklenburg-Vorpommern)

Vier meiner Lieblingsgerichte:

Fondue (zu Hause)

New York Strip Steak in Bob’s Steak & Chop House

Eis von Tichy in Wien

M7 bei Suzy Wong in Hamburg

Vier Webseiten, die ich täglich besuche:

Good Morning Silicon Valley

Heise Online

IT&W

New York Times

Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:

Hamburg im Sommer

San Francisco im September

Seattle im Juli

Cannes im April

Blogger, die das mitmachen sollen:

fscklog

Was bisher geschah…

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Verkaufsschlager iRepress

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Cartoon: Mark Fiore
iRepress

iRepress wird sicherlich ein neuer Verkaufsschlager werden. Microsoft MSN, Yahoo!, AOL und Google haben bereits in China ihre ersten Erfahrungen gemacht. Ein kleiner, bitter-böser Cartoon von Mark Fiore, gefunden bei Good Morning Silicon Valley

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Und auch Paul Allen ist zu bedauern …

Nicht nur Bill Gates verdient unser Mitleid, sondern auch der “andere” Microsoft-Gründer Paul Allen. Als Besitzer der Seattle Seahawks hatte der Multimilliardär am vergangenen Sonntagabend wenig Anlass zur Freude.

Jackson West schreibt in Om Maliks Blog:

“Poor Paul Allen — always the bridesmaid, never the bride.  The Steelers won by exploiting the vulnerabilities in the Seahawks operating system with a defensive denial of service attack.  Though the ‘Hawks often crashed on their own, with their executables throwing exceptions like offensive pass interference. Maybe Bill can buy up all the Steelers and integrate their best features into Paul’s product.  Seahawks fans can revive their testosterone a bit with this too-hot-for-TV ad from Godaddy. ”

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Armer, reicher Bill Gates

Bill Gates ist doch manchmal zu bedauern. Er ist zu reich, zumindest für das Finanzamt in den USA.

“My tax return in the United States has to be kept on a special computer because their normal computers can’t deal with the numbers. So I am constantly getting these notices telling me I haven’t paid something when really it is just on the wrong computer. Then they will send me another notice telling me how bad they feel they that they sent me a notice that was a mistake. ”

Vielleicht hat der IT-Verantwortliche eine Bemerkung zu errnst genommen, die Bill Gates zugeschrieben wird: “640k (Hauptspeicher) sollten ausreichen.”

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