Warum Apple keine Religion ist…

erklärt Manfred „Majo“ Heinze von www.mac-essentials bei Focus Online.

Apple ist für Apple-User keine Religion. Apple ist die passende Lösung für einen sehr wichtigen Teil ihres Lebens. Und wenn der Rest der Welt nicht kapiert, warum man daran Spaß haben kann, dann kann der Rest der Welt ja immer noch die Aktie kaufen.

30 Jahre Apple Computer

Am 1. April 1976 gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak (genannt „Woz“) und der inzwischen vergessene Ronald Wayne in der Garage von Jobs’ Eltern die Firma Apple Computer.

Ein Streifzug durch die Geschichte von Apple in Bildern

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Hallo, Apple-PR! Schaut Euch mal dieses Storyboard an.

Ellen Feiss
Ellen Feiss

Arik Hesseldahl, Korrespondent der Business-Week, hat sich Gedanken gemacht, wie ein Apple-Werbespot nach der erneuten Verschiebung von Windows Vista aussehen könnte. Billiger kann man an ein Konzept für einen TV-Spot doch nicht kommen.

Show a calendar changing years with a voiceover saying something like: “2004: Microsoft delays a beta test of its next operating system, Longhorn. 2005: Microsoft shifts release plans for its next operating system, now called Windows Vista, to 2006. 2006: Microsoft promises to deliver Vista to consumers—in 2007.” Cut to a calendar displaying the year 2007, followed by a question mark. Back to the voiceover: “Tired of waiting for a next generation operating system? Get a Mac, now running Leopard.

Und Hesseldahl will natürlich auch, dass Ellen Feiss, das coole Mädchen aus der Switcher-Kampagne, wieder auf dem Bildschirm erscheint.

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Microsoft Speeds Release of Windows 3ME

by Scott Ott

(2006-03-22) — Microsoft today announced it would speed the launch of its Windows 3rd Millenium Edition operating system (code named 3ME) making it available in stores “probably some time in 2007,” rather than the scheduled release date of November 2999.

(…)

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Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Suchmaschine Google – das war einmal.  Nun hat Google noch einen Finanzdienst online gestellt.

Unter dem Titel “Ten things Google has found to be true” hatte Google noch 2004 veröffentlicht:

2. It’s best to do one thing really, really well.

Google does search. Google does not do horoscopes, financial advice or chat.

Nun, Chat, hat Google ja auch schon im Programm. dann warten wir nur noch auf die Horoskope grin

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iPod Killer Professional Edition 3.1

Nachdem sich die Partner von Microsoft am iPod bislang die Zähne ausgebissen haben, arbeitet der Softwaregigant nun wohl selbst an einem Musik- und Videoplayer, der auch als kleine Gamekonsole genutzt werden kann. 

Im Silicon Valley spekuliert man, dass die kleine Chipschmiede Transmeta Microsoft unter die Arme gegriffen hat. Zumindest kann man im aktuellen Jahresbericht von Transmeta nachlesen, dass im vergangenen Jahr 30 Ingenieure für ein “proprietäres Microsoft-Projekt” gearbeitet haben.

On May 12, 2005, we entered into a series of related definitive development services agreements with Microsoft Corporation, under which agreements we currently provide the development services of approximately thirty Transmeta engineers to Microsoft relating to a proprietary Microsoft project. We have substantially completed the services to be provided under these development services agreements, and, upon Microsoft’s acceptance thereof, we will recognize the related revenue and direct cost of sale, which we expect will occur in 2006. We currently are in negotiations with Microsoft regarding the provision of additional services, and, although we expect to continue to provide services to Microsoft in 2006, we do not necessarily expect that we will continue to supply engineering services at the same level as we provided in 2005.

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“Projekt Origami”: Intel stiehlt Microsoft die Schau

Ultra Mobile PC auf dem IDF
Foto: Christoph Dernbach
Ultra Mobile PC auf dem IDF

Seit Wochen erzeugt Microsoft viel heiße Luft um den Ultra Mobile PC “Origami”. Eine geheimnisvolle Website wurde online gestellt und alle Instrumente des “viralen Marketings” gespielt. Die Premiere erlebten die “Origami-like devices” aber nicht in Redmond oder sonstwo unter der Regie von Microsoft, sondern auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco.

Ultra Mobile PC auf dem IDF
Foto: Christoph Dernbach
Ultra Mobile PC auf dem IDF

Der bei Intel für Mobilgeräte zuständige Executive Vice President, Sean Maloney, präsentierte auf dem IDF gleich drei Ultra Mobile PC. Einer aus dieser Reihe hatte vorab schon durch CNET die Runde gemacht. Die Mini-Tablets haben einen 7-Zoll-Bildschirm, sind also etwas größer als das von mir verehrte Internet-Tablet Nokia 770.

Ultra Mobile PC auf dem IDF
Foto: Christoph Dernbach
Ultra Mobile PC auf dem IDF

Die drei Geräte auf dem IDF laufen unter Windows XP und werden mit einem Stift bedient. Einer der drei Ultra Mobile PC verfügt über eine Tastatur, die ähnlich wie beim MDA III unter dem Bildschirm herausgeschoben werden kann. Im Innern steckt – wer hätte das auf einem Intel Developer Forum anders erwartet – ein Intel-Chip. Welche x86-Variante genau in den Ultra-Light-PCs verbaut wird, sagte Maloney nicht. Nun, diese Details werden wir sicherlich bald von Microsoft und seinen OEM-Partnern erfahren.

Update: Hier steht das Q&A: Microsoft Unveils Details for Ultra-Mobile Personal Computers

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“Mr. Otellini, jetzt wissen wir auch, wo die Journalisten rumhängen”

Intel hat die Besucherausweise für das Intel Developer Forum (IDF) mit RFID-Chips beklebt. Und da es bislang keine Erklärung des Chip-Giganten für den Einsatz der “Schnüffelchips” gibt, schießen die Gerüchte ins Kraut.

Presse-Badge mit RFID-Chip
Foto: Christoph Dernbach
Presse-Badge mit RFID-Chip

Badges von Computer-Messen sind schon seit Jahren maschinenlesbar. Mit einem Magnetstreifen versehen, ersparen sie häufig die Herausgabe einer herkömmlichen Vistenkarte. Ganz praktisch, eigentlich. Auf dem diesjährigen IDF ist Intel noch einen Schritt weiter gegangen und hat die Eintrittkarten von hinten mit einem RFID-Chip beklebt. Über dem Chip steht zwar, wie man Material aus den Sessions der Entwicklerkonferenz aus dem Netz laden kann. Einen Hinweis auf die Funktion des RFID-Chips suchten die Journalisten allerdings vergeblich. Und das weckt natürlich das professionelle Interesse.

Adamson Rust von der UK-Website The Inquirer postete als einer der ersten “Journos” einen Beitrag zum Einsatz der von Kritikern als “Schnüffelchips” verschrienen Technik: “Intel tracks its journalist fiends around the show”. Intel wolle so nur sicher stellen, dass die Medienleute auch tatsächlich den Keynotes und Sessions des IDFs folgen und nicht bei der Konkurrenz von AMD rumhängen, die hier in San Francisco im noblen Westin St. Francis eine Suite gemietet haben, um die IDF-Journalisten zu briefen.

“Nur die Paranoiden überleben” lautete das Lebensmotto von Intel-Mitbegründer Andy Grove. Daher sollte Intel eigentlich mit Paranoia umgehen können. Ich glaube, ein bisschen mehr Information vorab würde viel heiße Luft aus der ganzen Sache rauslassen. Aber so haben wir “Journos” wenigsten etwas zu schreiben.
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CeBIT 1996: Das Internet erreicht die Massen

Hannover (dpa) – Auf einen Superstar der Computer-Branche wie Bill Gates warteten die Besucher der CeBIT 1996 vergebens. Der Microsoft-Gründer hatte im Jahr zuvor noch die weltgrößte Computermesse als Bühne genutzt, um den Medienzirkus um sein neues Betriebssystem Windows 95 anzuheizen. Im März 1996 war der Zweikampf zwischen dem Microsoft-Produkt und der Konkurrenz «OS/2» von IBM aber schon zu Gunsten von Gates und seiner Truppe entschieden. Schaut man sich rückblickend die Höhepunkte der CeBIT 1996 an, kann man feststellen, dass in diesem Jahr das Internet erstmals eine dominante Rolle auf dem Messegelände in Hannover spielte.

Internet Cafe auf der CeBIT 1996

Internet Cafe auf der CeBIT 1996

Während heute breitbandige Internet-Anschlüsse ohne irgendwelche Begrenzungen für einige Euro im Monat zu haben sind, wurde damals der Zugang zum Netz der Netze durchgängig im Minutentakt zu gesalzenen Preisen in D-Mark abgerechnet. T-Online halbierte allerdings auf der CeBIT 1996 seinen Minutenpreis von zehn auf fünf Pfennig. Außerdem strich die Telekom-Tochter ersatzlos die heute unvorstellbare Gebühr von zehn Pfennig pro E-Mail. Mit den neuen Preisen wollte sich T-Online gegen den Ansturm der versammelten Konkurrenz wappnen: «AOL Bertelsmann Online», wie AOL Deutschland damals hieß, CompuServe, Europe Online, Microsoft Network, germany.net und eine Vielzahl von anderen Internet-Providern waren damals gegen den Ex-Monopolisten angetreten.

Der damalige Bundesforschungsminister Jürgen Rüttgers (CDU) warnte zur Eröffnung der CeBIT ’96 vor den Schattenseiten des Internets und forderte, «Netzbeschmutzern» mit international gültigen Regeln das Handwerk zu legen. Gleichzeitig startete er die Initiative «Schulen ans Netz», die auch zehn Jahre später das von Rüttgers 1996 formulierte Ziel noch nicht vollständig erreicht hat: «Die Schulen sollen die Chance haben, aktuelles Online-Multimedia zu praktizieren. Sie sollen nicht Computer-Geschichte lernen, sondern Medienzukunft kennen lernen.»

Auf die aufkeimende Netzwerk-Begeisterung der Branche setzten auf der High-Tech-Schau vor zehn Jahren auch die US-Konzerne Sun Microsystems, IBM und Oracle. Sie warben auf der CeBIT 1996 für den Netzwerk-Computer, der ohne Festplatte und Diskettenlaufwerk auskommt und seine Programme übers Netz lädt. Den Vormarsch der Windows-PCs in die Büros und privaten Haushalte konnten Sun und Oracle mit dem Netzwerk-Computer allerdings nicht stoppen. Das NC-Konzept war 1996 einfach noch nicht ausgereift und nahm auch später nur einen Nischenplatz ein. Die NC-Programmiersprache Java prägt hingegen bis heute die weltweite Software-Entwicklung und etablierte sich als erfolgreiches Gegenmodell zur Microsoft-Architektur.

Auch dem Versuch des deutschen Jung-Unternehmers Marco Börries, auf der CeBIT ’96 als «David» der Software-Industrie den «Goliath» Microsoft herauszufordern, war nur ein begrenzter Erfolg beschieden. Börries’ Firma StarDivision legte in Hannover ein Internet-taugliches Büroprogrammpaket «StarOffice» vor, während das «Microsoft Office» damals noch nicht für eine Arbeit im Netz taugte. Die Vormachtstellung des Microsoft-Programmpaket konnte «StarDivision» aber nicht aufhalten. Börries verkaufte sein Unternehmen 1999 an Sun Microsystems und arbeitet heute für den US-Internetkonzern Yahoo!.

Spannend hören sich auch noch heute einige Ankündigungen von Ausstellern der CeBIT 1996 an, denn sie sind in den vergangenen zehn Jahren niemals wirklich funktionierend in die Realität umgesetzt worden: Die Flugschein-Chipkarte, die kontaktlos beim Betreten den Flugzeugs ausgelesen wird, das digitale Diktiersystem, das gesprochene Sprache absolut fehlerfrei in Text verwandelt oder der 3- D-Pointer am Handgelenk als lückenloser Ersatz für die Computermaus.

Nach dem Super-Boomjahr 1995 mit rund 750 000 CeBIT-Besuchern blieb bei der Messe 1996 der ganz große Ansturm aus, auch weil die Messegesellschaft damals die Eintrittspreise von 32 auf 50 DM erhöht hatte, um den Anteil der Fachbesucher zu erhöhen. «Profis im Visier», titelte die Computerzeitschrift «c’t» in ihrer CeBIT-Bilanz. Rund 600 000 Menschen fanden den Weg in die Messehallen.

CeBIT Home 1996

CeBIT Home 1996

Die vielen Privatbesucher und Schüler sollten nach dem Willen der Messe AG auf die CeBIT Home ausweichen, doch dieses Konzept ging langfristig nicht auf. Nur zwei Mal, 1996 und 1998, fand der Ableger der großen CeBIT statt. Im Jahr 2000, als das Messegelände in Hannover durch die Weltausstellung Expo 2000 belegt war, wurden die Computer-Begeisterten zur CeBIT Home nach Leipzig eingeladen. Die Messe wurde dann allerdings wegen geringen Interesses des Publikums abgesagt.

Von Christoph Dernbach, dpa
dpa cd yyon rg/so