Creative verlagert den “iPod War” in den Gerichtssaal

Im November 2004 wollte Creative-Chef Sim Wong Hoo den Kampf gegen die Vorherrschaft von Apples iPod noch auf dem Markt austragen: “The MP3 war has started and I am the one who has declared war. It’s our target to beat iPod in this quarter.” Im Frühjahr 2006 dümpelte Creative aber immer noch mit einem Marktanteil von schätzungsweise drei Prozent dahin. Nun holt Creative die schon häufiger angedrohte Klage-Keule raus.

Zen-Patent
US-Patentamt
“Zen Patent” von Creative

Das Unternehmen aus Singapur beruft sich beim juristischen Kampf gegen Apple auf ein Patent, das im Jahr 2001 beantragt und im August 2005 zugesprochen wurde. Das so genannte Zen-Patent beschreibt eine hierarchische Organisation und Wegfindung zu Musikdateien auf drei Ebenen. Mit der Klage will Creative den Verkauf der iPods in den USA stoppen. Sim hatte bereits im vergangenen Dezember in einem BBC-Interview Apple und anderen Herstellern von MP3-Playern gedroht: “We will pursue all manufacturers that use the same navigation system.”

Black Beauty

Wenn ich nicht mit meinem (privaten) 15-Zoll-PowerBook unterwegs bin, habe ich mein (Dienst-Laptop) ThinkPad X 40 dabei. Das neue schwarze MacBook hat das Zeug, beide Maschinen abzulösen.

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Foto: Apple
Black beauty: Das neue schwarze MacBook

Die technischen Daten sehen klasse aus. Ich verstehe allerdings nicht, warum Apple selbst das schwarze Topmodell nur mit 512 Megabyte DDR2 SDRAM Hauptspeicher ausstattet. Und 99 Euro für insgesamt 1 Gigabyte bzw. 499 Euro für insgesamt 2 GB sind ein stolzer Preis. Ich bin gespannt, wie das “Glossy Display” im wirklichen Leben aussieht. Die Experten der c’t hatten sich ja unlängst über die Spiegelungen in den meisten “Glossy Displays” verschiedener Laptop-Hersteller beklagt. Für eine dpa-Meldung hatte ich heute mit Todd Benjamin telefoniert, der bei Apple als Director of Portables, WW Product Marketing, für die Vermarktung der MacBooks zuständig ist. Auf die Frage, ob denn die neuen Screens wegen der Spiegelungen nicht nerven, sagte Benjamin: “Das neue Display lässt die Farben satter aussehen. Dabei haben wir aber darauf geachtet, dass die Oberfläche nicht zu sehr reflektiert.” Schaun wir mal.

“A big surprise, yeah, yes” (Update)

Die Geschichte des völlig ahnungslosen Londoner Taxifahrers Hochschul-Absolventen, der versehentlich im BBC-TV als “Experte” zum Urteil des Londoner High Court im Fall Apple gegen Apple befragt wurde, amüsiert nicht nur die Briten. Nachdem die Londoner Zeitungen zur Suche nach dem freundlichen Cabbie Mann mit französischem Akzent aufgerufen hatten, wurde der Mann jetzt als Guy Goma identifiziert. Er wurde am BBC-Empfang mit Guy Kewney, Redakteur des Fachdienstes NewsWireless, verwechselt.

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Guy Goma als Apple-Experte im BBC-TV

Hier noch einmal das Interview zum Nachlesen. Das Video als WMV-Datei steht hier. Das Interview gibt es bei Mac Essentials auch als Quicktime-Video oder auch iPod-ready oder als YouTube-Video.

Karen Bowerman: Guy Kewney is editor of the technology website Newswireless.

Guy Goma verzieht das Gesicht

KB: Hello, good morning to you.

Guy Goma: Good morning.

KB: Were you surprised by this verdict today.

Guy Goma: I am very surprised to see… this verdict to come on me because I was not expecting that. When I came they told me somehting else and I am coming. So a big surprise anyway.

KB: A big surprise, yeah, yes.

Guy Goma: Exactly.

KB: With regards to the costs involved do you think now more people will be downloading online?

Guy Goma: Actually If you can walk everywhere yoy are going to see a lot of people downloading the internet and the website and everything they want. But I think eh It is much better for development and eh to inform people what they want and to get the easy way and so faster if they are looking for.

KB: It does really seem the way the music industry’s progressing now that people want to go onto the website and download music.

Guy Goma: Exactly you can go everywhere on the cyber cafe and you can take, you can go easy. It is going to be an easy way for everyone to get something to the internet

KB: Thank you. Thanks very much indeed.

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Update: Guy Goma ist kein Taxifahrer, sondern ein Hochschul-Absolvent aus dem Kongo, der sich an diesem Tag bei der BBC um einen Job in der Datenverarbeitung bewerben wollte.

The Evolution of Dance

Bill Gates will nicht der reichste Mann der Welt sein

Viele Menschen träumen davon, der reichste Mensch der Welt zu sein. Bill Gates, der auch in diesem Jahr die Fortune-500-Liste anführt, kann dem nicht viel abgewinnen.

“There’s nothing good that comes out of that. You get more visibility as a result of it.”
Mehr: MercuryNews.com | 05/04/2006 | Gates doesn’t want to be the world’s richest man