NSA SETI @ Home

Die Huffington Post kündigt NSA SETI @ Home an:

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“The University of California at Berkeley’s SETI@home, a scientific experiment that used Internet-connected computers to download and analyze radio telescope data in the Search for Extraterrestrial Intelligence (SETI), proved once and for all that no intelligent life exists in the universe. Bad news for them; good news for us! Now the NSA is free to use the name and the idea in its search for evildoers on domestic soil. Join us, and get ready to “Listen in on the Fun!”™

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Mr. Smart Guy verlässt Microsoft

Nein, nicht von Bill Gates ist hier die Rede, sondern von Martin Taylor. Der Pastorensohn war einst Bürochef von Steve Ballmer und leitete dann als “General Manager Plattform Strategy“ eine clevere Kampagne des Softwaregiganten gegen Linux. 

Martin Taylor
Foto: Microsoft
Martin Taylor

Erst im März 2006 war Taylor dann zum “Corporate Vice President of Windows Live and MSN” befördert worden. Eigentlich sollte er seine Erfahrungen im Wettbewerb mit Open-Source-Produkten in den Kampf von Microsoft gegen Google einbringen. Jetzt beginnt Taylors Kurz-Bio im Microsoft-Pressebereich lapidar: “Martin Taylor is no longer with Microsoft.” Angeblich hat nicht Taylor die Brocken hingeschmissen, sondern ist gefeuert worden. Und das nur einen Tag, nachdem Microsoft Taylor in einer Pressemitteilung zum Start des Windows Live Messenger noch ausführlich zitiert hatte. Ursprünglich hatte die Microsoft-Pressestelle auch Interviews mit Taylor anberaumt, die dann aber nicht mehr stattfanden. Heise.de berichtet, als Grund für die Absage der Interviews hätten PR-Leute zunächst noch die Geschichte aufgetischt, dass Taylor wegen überbuchter Flüge am Flughafen in Dallas festsitze.
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Bill Gates ALT-F4

Es wird bei Microsoft also bald eine Ära nach Bill Gates geben. Gut 30 Jahre nach der Gründung des Unternehmens mit Paul Allen kündigte Gates gestern Abend seinen Abschied auf Raten an. 

Bill Gates und Christoph Dernbach

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Foto: privat

Zu Besuch bei Bill Gates

Ich habe Bill Gates zum ersten Mal am 25. August 1995 getroffen. An diesem Tag waren Journalisten aus aller Welt waren nach Redmond gekommen, um die fulminante Einführung von Windows 95 zu erleben. Bei der großen Show auf dem Microsoft-Campus heizte TV-Star Jay Leno das Publikum ein und half Gates dabei, seine Nervosität zu überspielen.Ich war damals mindestens so aufgeregt wie Gates, denn ich hatte meinen ersten Einsatz als Technologie-Korrespondent der dpa in den USA.Der Hype, den die Microsoft-Leute damals entfacht hatten, war gigantisch. Am Abend nach der Show war ich zu einer Filiale von CompUSA in Seattle gefahren, wo die Menschen vor Mitternacht in langen Schlangen vor dem Laden warteten, um endlich Windows 95 kaufen zu können. Ein junger Mann stammelte mit der Windows-95-Schachtel in der Hand später in die Kameras, er habe überhaupt keinen Computer. Aber an diesem Abend habe er unbedingt dabei sein wollen.Einige Wochen später lud Gates erneut die Weltpresse ein, um die neue Internet-Strategie von Microsoft zu verkünden. Der 7. Dezember 1995 ist als “Pearl Habor Day” in die Geschichte der Softwareindustrie eingegangen, denn Gates verglich damals den Vorstoß von Netscape mit dem Angriff der Japaner auf die USA. “Der schlafende Gigant ist aufgewacht.” Nach dem eigentlichen Presse-Briefing setzte sich Gates in der Mittagspause an einen riesigen, runden Tisch, an dem die Journalisten ihre Sandwichs aßen und stellte sich den Fragen der IT-Reporter. So nah im wahrsten Sinn des Wortes bin ich Gates später nur noch drei Mal gekommen.Gates ist für Journalisten kein einfacher Interview-Partner. Er ist blitzgescheit, ungeduldig und denkt im Gespräch immer zwei Züge voraus. Und wenn die Fragen mal unbequem werden, weicht er schnell auf andere Felder aus. Etliche Jahre später bei einem Pressegespräch am Rande der Consumer Electronics Show hat er mir minutenlang einen Vortrag gehalten, wie gut die Beziehungen von Microsoft zu Sony und Philips sind, nur weil ich in einer Frage erwähnt hatte, dass die meisten TV-Geräte mit einer Windows Media Center Software von No-Name-Herstellern aus Asien stammen.  Ob ich denn nicht wüsste, dass die Sony Vaio PCs unter Windows laufen? Okay, das hatte ich auch nicht behauptet. Solche Gesprächssituationen ließen ahnen, wie Gates mit Mitarbeitern umgeht. “That’s the stupidest f’ing thing I’ve ever heard!“ soll zu seinen Standard-Sprüchen gehören. Bei aller Kritik an seinem Führungsstil und seinen Wettbewerbspraktiken muss man aber über Bill Gates zwei Dinge festhalten. 1. Er hatte vor 30 Jahren eine Vision, die tatsächlich eine komplette Industrie begründet hat. Das Ökosystem Microsoft, zu dem viele Partner gehören, ist ohne Bill Gates nicht denkbar. 2. Bill Gates hat vielleicht mit Windows, Office und anderen Microsoft-Produkten zu viel Geld verdient. Doch im Gegensatz zu anderen Multimilliardären war er sich immer seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und hat mit der Bill & Melinda Gates Foundation einen Weg gefunden, mit seinen Microsoft-Milliarden etwas Gutes für die Benachteiligten der Welt zu tun. Einen guten Überblick über die aktuellen Reaktionen aus den angekündigten Rückzug von Gates hat der Seattle Post Intelligencer zusammengestellt. More

Wii Will, Wii Will Rock you!

Der Name der neuen Spielekonsole Wii von Nintendo hat insbesondere in den USA viel Spott und Kopfschütteln ausgelöst. Nach der Logik der Marketing-Leute von Nintendo steht Wii (ähnlich ausgesprochen wie das englische Wort “we”) für ein jugendliches Wir-Gefühl. Nun fühlte sich Nintendo President Satoru Iwata genötigt, die merkwürdige Namenswahl zu verteidigen

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Foto: Nintendo
Spielekonsole WII

Als Nintendo den GameBoy auf den Markt gebracht habe, hätten Journalisten auch gefragt, was das für ein komischer Name sei und ob mit dem Handheld keine Mädchen spielen dürften. “Ich hatte niemals gedacht, dass der Name (Wii) ein Fehler war. Manche Leute haben derzeit ein Problem damit. Aber sie werden sich schon an den Namen gewöhnen und ihn mögen”, sagte Iwata.
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Einem geschenkten Gaul …

Wie schlecht es um die Zeitungsbranche in Deutschland bestellt ist, kann man auch in dem Haus sehen, in dem ich in Hamburg wohne. Früher hatten von den zwölf Mietparteien im Haus bis zu acht Familien eine Tageszeitung abonniert. Heute liegen morgens nur noch vier Zeitungen im Haus. Davon habe ich als Zeitungsfreak allein drei (FTD, Süddeutsche Zeitung und Hamburger Abendblatt) im Abo. 

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Foto: Christoph Dernbach
Anspruchsvolle Leserschaft in Karlsruhe

Gleichzeitig steigen wohl die Ansprüche an Gratiszeitungen, die in Skandinavien und der Schweiz schon komplett den Medienmarkt umgekrempelt haben. In einer kleinen Wohnstraße in Karlsruhe in der Nähe der Zentrale von Web.de haben die Bewohner zumindest sehr konkrete Vorstellungen, welches Anzeigenblatt in den Hausflur gelegt werden darf und welches Blatt draußen bleiben muss.

Das Foto habe ich übrigens mit meinem neuen Smartphone Nokia N90 aufgenommen. Zusammen mit der Software ShoZu macht dieses Handy mächtig Spaß. Alle wichtige Infos zu ShoZu hat Kollege Gerd Kamp aufgeschrieben.
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