Heiße Zelle

Apple ruft 1,8 Millionen Laptop-Batterien zurück. Und ich bin – mal wieder – dabei.

Ein Klick auf den Link der Apple-Homepage brachte mich zum Programm zum Austausch von iBook G4 und PowerBook G4 Batterien. Nach der Eingabe der Seriennummern meines 15-Zoll-PowerBooks und des Akkus stand fest, dass Rechner und Batterie für einen Austausch “qualifiziert” sind. Den Akku hatte ich im Mai 2005 im Rahmen eines Austausch-Programms erhalten. Auch damals hatte Apple (insgesamt 128.000) Batterien der G4-Laptops wegen möglicher Überhitzungsgefahren zurückgerufen. Die regelmäßigen “Recalls” ersparen mir immerhin den Kauf eines Ersatzakkus, denn normale Lithium-Ionen-Akkus geben nach rund 1000 Ladezyklen ohnehin ihren Geist auf.

Verleger Bill Gates

Die Bill & Melinda Gates Foundation hat bislang ihr Geld vor allem in die Bekämpfung von Aids oder die Förderung von Impfprogrammen in der Dritten Welt gesteckt. Doch nun stieg der Ex-Chief-Software-Architect von Microsoft mit seiner Stiftung in das Zeitungsgewerbe ein. 

Die Bill & Melinda Gates Foundation gehört zu den Organisationen, die der MediaNews Group Inc. 350 Millionen Dollar geliehen haben, um vier Tageszeitungen von der McClatchy Co. zu übernehmen. Zu den Zeitungen gehört auch die San Jose Mercury News, die früher mit einer hervorragenden Technologie-Berichterstattung im Silicon Valley die Themen setzte und (zumeist online) zu meiner Pflichtlektüre gehörte. Das Platzen der Internet-Blase und verschiedene Sparrunden sind an dem Blatt leider nicht spurlos vorübergegangen. Dennoch schaue ich auch heute regelmäßig bei den Mercury News rein. Der Deal in Höhe von rund einer Milliarde Dollar umfasst neben den San Jose Mercury News die Zeitungen Contra Costa Times, Monterey County Herald und St. Paul Pioneer Press. Die San Jose Mercury News gehörten einst zur Knight Ridder-Gruppe, bevor sie in einer Heuschrecken-Aktion an McClatchy Co. vertickt wurden.

Logo


Sollte ich mal auf den Gedanken kommen, mein Weblog Web-2.0-mäßig aufzupeppen – ein Logo hätte ich schon. Und Beta wäre das natürlich auch grin .

Den Web 2.0 Logo Generator findet ihr hier.

Glanz und Elend auf dem Flaggschiff

Der Apple Store in New York hat sich schnell zu einer Attraktion entwickelt. Während die meisten Geschäfte an der Fifth Avenue erst um 10 Uhr den Laden aufmachen, zieht der Flagship-Store von Apple rund um die Uhr Touristen und New Yorker an, die selbst nachts um drei Uhr an der “Genius Bar” mit einem Apple-Experten ihre Fragen besprechen können. 300 Leute arbeiten in dem Store in der Stadt, die niemals ein Auge zumacht.

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Foto: Christoph Dernbach
Apple Store in New York

Szenenwechsel: Das Metreon in der Innenstadt von San Francisco. Der Komplex mit einem Sony Flagship Store wurde 1999 mit großem Tam-Tam eröffnet. Auf vier Stockwerken präsentierten neben Sony auch Microsoft und der Discovery Channel ihre Produkte und coole Gadgets. Außerdem sorgten ein Kino mit 15 Sälen, ein IMAX-Kino sowie der “Walk of Game” mit dem Spielhallenklassikern damals ständig für einen großen Menschenauflauf. Heute ist vom einstigen Glanz des Metreons wenig übrig geblieben. Discovery und Microsoft haben ihre Läden längst geschlossen. Und bei Sony sieht es auch ziemlich trostlos aus. Etliche der Geräte auf den Präsentationstischen funktionieren nicht. Die augenscheinlich demotivierte Verkaufstruppe verschanzt sich hinter dem Kassentresen. Immerhin scheint der Playstation-Laden nebenan halbwegs zu laufen. Mal sehn, was aus dem Metreon wird. Anfang 2006 wurde der Komplex von Sony an den Shopping-Mall-Konzern Westfield verkauft.

Bilder vom Apple Store auf der Fifth Avenue in New York habe ich auf meinen Flickr-Account hochgeladen.