Der erste iPod, der vor genau fünf Jahren von Steve Jobs in San Francisco vorgestellt wurde, hat nicht nur die Branche der Unterhaltungselektronik und der Musikindustrie von Grund auf verändert, sondern auch maßgeblich zu einer neuen Musikkultur beigetragen.
In den sechziger Jahren bestimmte die Single die Rahmenbedingungen der Musiker, später die Langspielplatte und die CD. Der iPod (und auch die Möchte-Gern- iPod-Killer) haben dazu beigetragen, dass sich Musikliebhaber ihr persönliches Programm machen, sich eigene Sammlungen zusammenstellen oder mit einem großen iPod einen Großteil ihrer Musikbestände ständig mitnehmen können. Mein 60-GB-iPod, auf dem sich so ziemlich jeder Song befindet, den Johnny Cash jemals veröffentlicht hat, bedeutet für mich immer ein Stück “zu Hause”, wenn ich wie in diesen Tagen mal wieder längere Zeit unterwegs bin. Für dpa habe ich ein kleines iPod-Porträt zum 5. geschrieben, das im Netz umfangreich aufgegriffen wurde.
In der Story zitiere ich auch die erste kritische Reaktion von SPIEGEL ONLINE (“Der wird wohl kaum die Welt verändern”), an die sich SPON in der aktuellen Geburtstagsmeldung nicht mehr so recht erinnern kann. Das Zitat aus dem Spiegel fehlt übrigens auch in der Fassung meines Berichts, der beim Manager Magazin online gelaufen ist. Komplett zum Nachlesen anbei die Fassung von heise.de:

