Rettet den Osterhasen

Schon im vergangenen Jahr wurde dem Osterhasen übel mitgespielt. Aber das ist gar nichts gegen die aktuelle Gefahr. Hier werden erfahrene Chirugen gesucht, die das Skalpell schnell führen können.

Bunny OP

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Wann endet nochmal der Frühling?

… am 21. Juni, zumindest in unserer gemäßigten Zone.

Michael Gartenberg – Is Leopard Delayed? Nope, not according to Apple

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Copy & Bash

Die aktuellen Apple-TV-Spots bringen nicht nur Bill Gates auf die Palme, sondern dienen auch bei so mancher Guerrilla-Marketing-Kampagne als Vorbild. Zum Start der Playstation 3 kurisiert derzeit dieses schöne Beispiel durchs Netz.


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Die Loser mit dem K-Wort

“Freedom is just another word for nothing left to lose, Nothing dont mean nothing honey if it aint free”, sagen einst Janis Joplin und Kris Kristofferson. Dieses Hippie-Motto erweist sich im Nachhinein auch als eine Business-Weisheit. Wer nichts zu verlieren hat, macht sich auch nicht ständig Gedanken über die berüchtigten “Kannibalisierungseffekte”.


In 1997 we were working with IBM on electronic music distribution and could have put this out five years earlier [than iPod]. But we couldn’t get our people to understand software. And we are a music company. They saw digital media, panicked and didn’t like it.

Sir Howard Stringer, Chairman und CEO von Sony

Als Apple ins Musikgeschäft einstieg, hatten Steve Jobs und sein Team nichts zu verlieren und mit dem Duo iPod und iTunes alles zu gewinnen. Sony-Chef Sir Howard Stringer hat nun in einem TV-Interview, das demnächst ausgestrahlt wird, anschaulich erzählt, wie Sony in den neunziger Jahren endlose Debatten mit dem K-Wort geführt hat – und sich dabei auf die Verliererstraße manövriert hat.

Christoph Keese, der Vorsitzende der Chefredakteursrunde von Welt am Sonntag, Welt und Berliner Morgenpost, hat bei der Durchsetzung seiner “Online First”-Strategie übrigens das Wort “Kannibalisieren” in seinen Redaktionen verbannt.

Sony Boss Talks About Steve Jobs And Apple – Smarthouse

Wirtschaftsminister Glos und seine Internet-Bediener


Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.

Michael Glos (CSU), Bundeswirtschaftsminister

Der Fisch stinkt vom Kopf her, sagt man in Hamburg. Es ist doch immer wieder bemerkenswert, wie Politiker mit Ihrer Technologie-Inkompetenz kokettieren.

Michael Glos und die Internet-Bediener [Indiskretion Ehrensache]

Musicload setzt auf das “Comeback von MP3″

Auf der CeBIT hat Musicload seinen Pressetermin zum Thema DRM noch kurzfristig abgesagt. In der Mail von Musicload an die Journalisten hieß es: “Die Diskussion rund um das Digital Rights Management von Musikdateien wird weiter engagiert geführt und die daraus resultierenden Entwicklungen sind noch nicht absehbar. Entsprechend können wir Ihnen die neuen Perspektiven für den Markt und speziell unser Angebot erst zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis.”


Imagine a world where every online store sells DRM-free music encoded in open licensable formats. In such a world, any player can play music purchased from any store, and any store can sell music which is playable on all players. This is clearly the best alternative for consumers, and Apple would embrace it in a heartbeat.

Apple-CEO Steve Jobs Thoughts on Music

Auf der Titelseite der aktuellen Ausgabe seines unregelmäßig an Medienvertreter verschickten Newsletters “forward” verkündet der Online-Musikhändler von T-Online nun vollmundig das “Comeback von MP3″, berichtet heise online. Damit macht sich Musicload für den Musikvertrieb ohne DRM stark und folgt dem Vorschlag von Apple-Chef Steve Jobs

Ist das Vorpreschen von Musicload in “forward” nur eine Panne? Oder wird sich der Telekom-Dienst dauerhaft für Onlinemusik ohne DRM aussprechen? Selbst Spitzenmanager der Telekom sollen ja Stammkunden des (aus deutscher Perspektive illegalen) russischen MP3-Portals allofmp3.com sein, weil ihnen die DRM-Restriktionen des eigenen Ladens auf die Nerven gehen.

Lesenswert in diesem Zusammenhang ist auch das Interview der Welt mit Viva-Gründer Dieter Gorny, der sich nach seinem Ausstieg bei Viacom als Vizepräsident des Phonoverbandes engagiert.

Update: Einige Leser haben mich nach der Quelle “forward” gefragt. Ein PDF des Newsletters kann hier herunterladen.

Ex-Microsoft Deutschland-Chef Gallmann darf nun einen iPod kaufen

Als Jürgen Gallmann sich bei den Microsoft-Mitarbeitern als Deutschland-Chef verabschiedete, beklagte er sich in einer Mail über den zu geringen Spielraum, die ihm die Microsoft-Bosse in Paris und Redmond gelassen hatten. Die neue Freiheit wurde gleich von seinem Nachwuchs erkannt:

“Natürlich hatte meine Tochter einen MP3-Player, aber als ich bei Microsoft gegangen bin, hat sie gleich gesagt: ‘Dann können wir jetzt endlich einen iPod kaufen.’”, sagte Gallmann nun dem Wirtschaftsmagazin brand eins. Die sehr lesenwerte Geschichte beschäftigt sich mit Diven in der Wirtschaft. Gallmann sagt dort auch Bemerkswertes zu Steve Jobs: Der Apple-Chef habe die Balance (zwischen dem Streben nach Individualität und dem Streben nach Gruppenzugehörigkeit) genau im Blick: “Der weiß, dass zur Zeit ohne ihn nichts geht – aber auch, dass das nicht so bleiben muss und darf.” Immer habe er darauf geachtet, dass neben der Person die Marke schillert. Und beide zusammen haben Märkte geöffnet und Märkte gemacht.”

brand eins Magazin – DIVEN-DÄMMERUNG

CeBIT 1997: «Digital Home»-Vision wird erst Jahre später Realität

Real Player (1997)

Real Player (1997)

Hannover (dpa) – Manchmal dauert es Jahre, bis Visionen Wirklichkeit werden. Auf der CeBIT 1997 kündigte die US-Firma Progressive Networks den Dienst «RealVideo» an, der Fernsehen über das Internet erlauben sollte. Die Bildchen waren damals kaum größer als eine Briefmarke. 20 verschwommene Bilder pro Sekunde und ein mäßig klingendes Tonsignal ließen wenig Freude beim Betrachter aufkommen. Zehn Jahre später stehen zumindest keine technischen Hindernisse mehr im Weg, dass die Vision vom «Digital Home» Wirklichkeit wird. Dienste wie «T-Home Entertain» von der Deutschen Telekom, «Alice IP TV» von HanseNet oder das «Maxdome»-Angebot der ProSieben-Gruppe transportieren heute die Signale von Hunderten TV-Sendern über das Internet ins Wohnzimmer, zum Teil sogar in einer höheren Auflösung als das Kabel.

Unter den Ankündigungen der Aussteller auf der CeBIT 1997 waren nur wenige echte Innovationen, die unmittelbar Auswirkungen auf den Markt hatten. Für die im Vorjahr 1996 mit großem Rummel angekündigte DVD wurden in Hannover endlich Abspielgeräte gezeigt, die halbwegs bezahlbar waren. Der von Toshiba damals angekündigte DVD-Brenner fiel mit 16 000 Mark (8180 Euro) allerdings nicht in diese Kategorie. Heute sind DVD-R-Geräte für den PC unter 30 Euro zu haben – und die Industrie streitet sich inzwischen um die DVD-Nachfolgeformate HD-DVD und Blu-ray.

In der Online-Welt war 1997 America Online (AOL) der große Star. Der damalige AOL-Chef Steve Case rief auf der CeBIT die Jagd auf den deutschen Branchenführer T-Online aus und verwies darauf, wie AOL in den USA den Branchenführer CompuServe abgehängt habe. Die Telekom konterte diesen Angriff damals mit Hilfe des US-Softwareriesen Microsoft. Die Kunden des Microsoft-Onlinedienstes MSN wurden T- Online auf der CeBIT 1997 auf dem Silbertablett überreicht, da es dem Microsoft-Dienst einfach nicht gelungen war, in Deutschland Fuß zu fassen.

Ein Jahr später schluckte AOL den Wettbewerber CompuServe. Auf dem Höhepunkt der «New Economy»-Ära fusionierte AOL dann mit dem Medienkonzern Time Warner, ohne in Deutschland jemals die Vormachtstellung von T-Online ernsthaft gefährden zu können. Inzwischen hat AOL das deutsche Internet-Zugangsgeschäft an HanseNet verkauft und versucht als werbefinanziertes Internetportal einen geschäftlichen Neuanfang. Dort trifft es unter anderem auf das MSN-Portal, das inzwischen wieder selbstständig von Microsoft bestückt und vermarktet wird.

Für die privaten Computeranwender erwies sich die CeBIT 1997 somit als vergleichsweise unspektakuläre Veranstaltung. Spannender dagegen wurde die Messe für manche Business-Kunden. So kündigte damals Europas größter Softwarekonzern SAP an, das monolithische Softwarepaket R/3 zur Steuerung von betriebswirtschaftlichen Abläufen in Unternehmen aufzuschnüren. «Wir widerlegen damit unsere Kritiker, die R/3 als unbeweglichen Dinosaurier bezeichnet haben», polterte der damalige SAP-Chef Hasso Plattner auf der CeBIT-Pressekonferenz. Der neue Kurs sollte sich für SAP auszahlen: Der Umsatz stieg in den vergangenen zehn Jahren von damals 3,7 Milliarden Mark (1,9 Mrd Euro) auf 6,6 Milliarden Euro im jüngsten Geschäftsjahr. Der Gewinn explodierte in diesem Zeitraum von 567 Millionen Mark (290 Mio Euro) auf 2,6 Milliarden Euro.

Genervt waren 1997 die meisten der 610 000 CeBIT-Besucher von den chaotischen Verkehrsverhältnissen in Hannover. Gut zwei Jahre vor der Expo 2000 sorgten damals Bauarbeiten für kilometerlange Staus und Parkplatznot rund um das Messegelände.

Von Christoph Dernbach, dpa

dpa cd yyon rg/so

Wie die User Account Control bei Vista wirklich funktioniert …



So schön gemein wie dieser Apple-Werbespot hat noch niemand erklärt, wie das neue Sicherheits-Feature “User Account Control” (UAC) bei Windows Vista funktioniert. Allerdings muss man zur Ehrenrettung von Microsoft sagen, dass die ständige Nachfragerei, die bis zur Beta2 noch wirklich genervt hat, nun viel seltener auftritt.

Was macht man mit zwölf Milliarden?

Ja, was macht man, wenn auf zwölf Milliarden Dollar sitzt? Mit diesem Luxus-Problem darf sich Apple-Chef Steve Jobs rumschlagen. Apple Inc. hat sogar noch eine Milliarde Dollar mehr als Google auf der hohen Kante. Hoffentlich kommen die Jungs in Cupertino nicht auf den Gedanken, mal Larry Elison zu spielen und irgendein Unternehmen aus dem weiteren Wettbewerbsumfeld zu schlucken oder ein Musiklabel zu kaufen. Besser finde ich schon die Idee von Arik Hesseldahl (BusinessWeek), einen Wagniskapital-Fond aufzulegen, der die Software-Szene rund um den Mac belebt.

What to Do with Apple’s Cash

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