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BILD als Mückenklatsche

So basteln Sie aus BILD die optimale Mückenklatsche – Bild.T-Online.de

Warum ich meinen E-Plus-Vertrag kündigen werde

Schlechte Netzabdeckung von E-Plus in der Rhön

Schlechte Netzabdeckung von E-Plus in der Rhön

Eine Daten-Flatrate hat etwas Befreiendes an sich. Nie mehr beim Web-Surfen auf die Uhr schauen müssen. Sich keine Gedanken machen müssen, ob man zu halbwegs akzeptablen Bedingungen ein dickes E-Mail-Attachment herunter laden kann oder nicht. Was zu Hause und im Büro schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit ist, bereitet unterwegs immer noch Kopfschmerzen. Ich hatte mich deshalb vor über einem Jahr dazu entschieden, die erste UMTS-Flatrate von E-Plus für mein privates Handy zu buchen. 50 Euro im Monat für “all you can eat”. Nicht billig, aber wenn das Versprechen von der “extrem hohen Datenübertragungsgeschwindigkeit” eingehalten wird, gerade noch okay.
In Hamburg und in anderen Großstädten funktioniert das alles akzeptabel. Auf dem Flughafen in Düsseldorf erreiche ich mit E-Plus und meinem MacBook Pro sogar Geschwindigkeiten, die wirklich DSL-Feeling aufkommen lassen. Doch leider wird der Rest der Republik nicht so gut versorgt wie der Sitz des E-Plus-Hauptquartiers. Bei meinen Eltern in der Rhön muss ich mit dem Laptop auf die Dachterrasse klettern, um überhaupt eine schmalbandige GPRS-Verbindung via E-Plus aufbauen zu können. Und hier im Urlaub an der Ostsee auf dem Darss sendet und empfängt E-Plus auch nicht in 3G, sondern nur schneckenlangsam in GPRS. Aber genau in diesen Situationen bräuchte ich eine schnelle Mobil-Connection. Und leider lässt mich das E-Plus-Netz nicht nur in den entlegenen Winkeln im Stich.
Da ich beruflich im Rahmen des dpa-Mobilfunk-Services für Medien, dpa-MINDS, Erfahrungen mit mehreren Handys und verschiedenen Provider-Verträgen sammeln konnte, habe ich auch schon eine Präferenz: Vodafone. Das D2-Netz hat sich in meinem beruflichen Alltag noch einen Tick besser geschlagen als T-Mobile. Vodafone selbst bietet zwar derzeit keine echte UMTS-Flatrate. Doch über Moobicent kann man heute bereits eine UMTS-Flatrate für das Vodafone-Netz buchen, in dem auch der UMTS-Nachbrenner HSDPA genutzt werden kann.

Volksverdummung heißt Media Markt

MediaMarkt-Werbung im Juli 2007 mit einem nicht einlösbaren Versprechen

MediaMarkt-Werbung im Juli 2007 mit einem nicht einlösbaren Versprechen

Die Metro-Kette Media Markt hat eine merkwürdige Vorstellung von dem Begriff “bald”. Wieder mal ein Versuch, die Popularität des iPhones für fragwürdige Werbegags auszunutzen.

Media Markt. Handy & Büro. Apple iPhone. Berühren heißt glauben.

Was nach dem iPhone kommt …


Das Flehen von Stephen Colbert wurde erhört, und er hat nun ein iPhone. Das neue Handy nimmt ihn so gefangen, dass er im Colbert Report nun von einem “Marsch in die Sklaverei” warnt. Und natürlich hat Stephen Colbert schon eine Ahnung, was nach dem iPhone kommen wird. Viel Spaß mit dem Video wünsche ich aus meinem Urlaub in Zingst.


The Colbert Report – Last Night’s Episode – March to Enslavement – iPhone – Comedy – IFILM

Wenn Analysten dichten…

Peanuts Comic StupidAnalysten sind in diesen Zeiten die Stars. Sie bekommen von den an der Börse notierten Unternehmen exklusive Briefings. Und sie werden für ihre Berichte nicht mit Zeilengeld abgespeist, sondern können große Rechnungen stellen. Das heißt aber nicht, dass sie Ahnung von der Sache haben müssen. Einer dieser Helden heißt Kevin Chang. Er arbeitet als Analyst für JPMorgan in Taiwan. Aus einem Patentantrag von Apple und Gerüchten in der asiatischen Zulieferindustrie reimte sich Chang einen Report zusammen, wonach Apple in absehbarer Zeit ein iPhone im Format eines iPod nano auf den Markt bringen werde.

Kenner der Szene wissen eigentlich, dass man bei Apple nicht von einem Patentantrag unmittelbar auf ein konkretes Produkt schließen kann. Und so meldeten sich etliche Apple-Experten zu Wort, darunter die Podcaster von Buzz out Loud (CNET), und bezweifelten, dass Apple seine Kunden in einem so kurzen Abstand mit einem neuen Supergadget irritieren werde. Das hinderte die Finanzmärkte aber nicht daran, voll auf das Gerücht einzusteigen und die Apple-Aktie auf ein neues Allzeithoch zu treiben.

Es muss dann wohl einen Telefonanruf von Apple bei JPMorgan gegeben haben, nach dem Motto: “Hier spricht S.J. von Apple, Inc. und es wäre besser für Euch, wenn ihr diesen Bullshit schnell wieder zurücknehmen würdet. Sonst hetze ich Euch meine Bluthunde auf den Hals.” (Ich kann mir zumindest vorstellen, dass das so ähnlich geklungen haben muss.) Fakt ist, dass einge Stunden später Bill Shope, ein Analyst von JPMorgan in den USA etwas verlegen seinen eigenen Kollegen dementierte. Apple plane als nächstes nicht ein iPhone im Nano-Format, sondern werde versuchen, die kommende Genaration des iPhone mit einer Breitband-Mobilfunk-Komponente auszustatten. Brian Marchiony, ein Sprecher von JPMorgan, erläuterte, Bill Shope vertrete die offizielle Meinung von JPMorgan zum iPhone.

JP Morgan analysts disagree on future iPhones | Reuters.com

iPhone for Kids: Apple noch fieser als Jamba

Jetzt verführt Apple nicht nur Technik-Fans, sondern will mit einem iPhone für Kleinkinder die Taschengeld-Konten unserer Kinder plündern :-) Das ist ja noch fieser als Jamba!

Flickr Photo: DT Handknit iPhone

(Danke Kate)

Strick-iPhone

Und David Pogue dreht das Ding noch allen Frank-Sinatra-Fans an:

The Musical - iPhone

IPhone: The Musical | New York Times Video

Enten sind fast immer exklusiv

EnteEs ist eine alte Journalisten-Weisheit, dass man mit einer Ente fast immer exklusiv auf dem Markt ist. Der Bericht der Rheinischen Post, “Exklusiver Partner: iPhone wird bei T-Mobile verkauft“, ist nach den Informationen, die mir vorliegen, falsch. Wie ich Apple kenne, wird das iPhone in Europa erst kurz vor Weihnachten verfügbar sein, vielleicht auch erst mit einer Vista-Verspätung im Januar 2008. Dementsprechend werden die Verhandlungen mit den europäischen Telkos nicht im Juli und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht im August 2007 abgeschlossen sein. Aber schon interessant, wie in den vergangenen Tagen die Gerüchte gestreut werden.

Update: Die “Times” will nun wissen, dass das iPhone in Großbritannien exklusiv mit O2 funken wird.
O2 beats rivals in battle for the rights to Apple’s iPhone – Times Online
Update 2: Besser informiert erscheint mir die FTD:
FTD.de – IT+Telekommunikation – Nachrichten – iPhone soll in drei Ländern Europas starten

DVD Jon feiert iPhone Independence Day

Jon Lech Johansen (Quelle: Wikipedia)Jon Lech Johansen (”DVD Jon”) ist bei den Bossen der Unterhaltungsindustrie so willkommen wie ein Furunkel am Hintern. Als Mitautor der DeCSS-Software hat er gezeigt, wie leicht der Kopierschutz von Video-DVDs umgangen werden kann. Und auch mit Apple hat sich DVD Jon immer wieder angelegt, in dem er demonstrierte, wie man das DRM “FairPlay” in iTunes aushebeln kann. Nun hat sich der 23 Jahre alte Hacker aus Norwegen das iPhone vorgenommen. In seinem Blog So sue me gibt Johansen Hinweise, wie man ein nicht aktiviertes iPhone ohne iTunes-Anmeldung und ohne AT&T-Vertrag zumindest als iPod und PDA nutzen kann. Blutige Laien können mit den Hints noch wenig anfangen, aber es wird sicherlich nicht lange dauern, bis komplette Tools auftauchen und “Apple Joe” das dann auch umsetzen kann.

Foto: Jon Lech Johansen (Quelle: Wikipedia)