Schlagkräftiger Produktname

Viele Deutsche verstehen englischsprachige Werbesprüche falsch oder gar nicht. Das hat sich inzwischen herumgesprochen, spätestens seitdem die Kölner Agentur Endmark untersucht hat, welche Botschaft bei den Verbrauchern wirklich hängenbleibt, wenn beispielsweise Jaguar mit dem Spruch “Life by Gorgeous” wirbt (die meisten übersetzten das mit “Leben bei Georg”).

i.Beat blaxxblaxx Player von TrekstorProblematisch kann es aber auch sein, wenn hiesige Unternehmen versuchen, mit englischsprachigen Produktnamen den Weltmarkt zu erobern.

Die deutsche Firma TrekStor, die vom hessischen Lorsch aus die Produktion von MP3-Playern, USB-Sticks und Festplatten (in Asien) steuert, tritt aktuell unter anderem mit der Player-Serie “i.Beat” gegen Apples iPod an.

Das jüngste (pechschwarze) Modell nannten die Hessen ganz cool “i.Beat blaxx” – bis sich in Lorsch herumsprach, welche Assoziationen der Name bei Verbrauchern in den USA auslöst, insbesondere wenn der Name laut ausgesprochen wird (I beat blacks – Ich verprügel Schwarze). Uups! Nun heißt der Player nur noch “blaxx”. Schaun wir mal, wie lange es noch den “i.Beat p!nk” geben wird.

TrekStor blaxx

Fehlt bloß noch, dass Sie ´n schwarze Rollkragepulli oziehe, Herr Weder

Update: Autor dieses genialen Videos ist Dominik Kuhn (Quelle: off the record)

Wie ein 17jähriger den Aktienkurs von Apple bewegt

Am Freitag stieg die Aktie von Apple um mehr als zwei Prozent: Auf der Suche nach dem Grund für diese Entwicklung landete Marketplace, das Wirtschaftsjournal des Public Radios in den USA, in Glen Rock, New Jersey. Hier lebt der 17 Jahre alte George Hotz, der das iPhone geknackt hat:

My friend and I went to a shopping mall at 3 p.m. on June 29th, the day it came out. We got our iPhones right at 6 and we came home and I’ve been working on it ever since.

Die ganze Geschichte hier: ‘I partied and I unlocked the iPhone!’

Audio Marketplace-Interview

“GEZ-lerisch für Anfänger”


Link: sevenload.com
Link: sevenload.com

Video “GEZ-lerisch für Anfänger (neu)” von Schnutinger | sevenload

Playstation rettet wahrscheinlich auch den Weltfrieden

slim_psp_icesilver_01Nachdem ich gestern Abend diese Serie von Pressemitteilungen von Sony Computer Entertainment Deutschland in meinem E-Mail-Fach vorgefunden habe, muss ich davon ausgehen, dass die Produktfamilie der Playstation wahrscheinlich auch den Nahostkonflikt löst oder einen anderen wichtigen Beitrag zur Rettung der Menschheit leistet:

18:26 Uhr:
Wichtige europäische Ankündigungen für PS3 und PSP
Sony Computer Entertainment Europe sorgt auf der Games Convention für Begeisterung

18:27 Uhr:
Die Erfolgskonsole Nummer 1 auf der Games Convention 2007
Grund zum Feiern: 5 Millionen verkaufte PlayStation 2!

18:27 Uhr:
Fernsehsendungen lassen sich anschauen, aufzeichnen und abspielen
PlayTV ermöglicht kostenloses Digitalfernsehen auf der PLAYSTATION 3

18:27 Uhr:
Neuheiten für PSP
PSP mit neuem Design bringt Hollywood nach Europa

18:27 Uhr:
Video-Chat, Voice-Chat und Instant Messaging für PSP
Go!Messenger bringt Freunde noch näher zusammen

18:28 Uhr:
Eine neue Generation des Quizspiels
BUZZ! Quiz TV für PLAYSTATION 3

18:28 Uhr:
Einzigartige Möglichkeit, Städte in 3D zu erkunden
Go!Explore – Mit der PSP wird Reisen so entspannt wie noch nie

18:53 Uhr:
Video-Download für PSP
Der Download-Dienst als Revolution der mobilen Unterhaltung

22:14 Uhr:
Blitz-News: Erste Impressionen vom Messestand von PlayStation auf der GC 2007

Was zum [bleep] hat sich Apple bei iDVD ‘08 gedacht?

Auf den ersten Blick hatte mich iMovie ‘08 überzeugt. Nachdem ich die Software ausprobiert habe, fällt mein Urteil nun doch anders aus. Es gibt coole Features wie das Skimming oder der bequeme YouTube-Upload. Für blutige Anfänger ist das sicherlich klasse, aber erfahrene User von iMovie ‘06 müssen das Programm als Rückschritt empfinden. David Pogue hat dazu eigentlich alles geschrieben.
In den Kritiken von iLife ‘08 wird bislang kaum etwas zu iDVD ‘08 gesagt. Ich habe gestern Abend mein (noch mit iMovie ‘06 geschnittenes) Urlaubsmovie mit dem neuen iDVD bearbeitet – und dabei beinahe einen Schreikrampf bekommen. Denn iDVD nervt nun mit DRM-Gezicke. In dem Film habe ich zwei im iTunes-Store gekaufte Songs als Hintergrundmusik verwendet. Ich hatte die Stücke auf dem Rechner gekauft, auf dem ich auch den Film geschnitten hatte und nun die DVD erstellen wollte. Vor dem Abspeichern des DVD-Images erschien nun die Fehlermeldung, der Film enthalte einen Song, der nicht für diesen Rechner freigeschaltet sei. Dann folgte die Aufforderung, den Song in iTunes mit dem Passwort zu autorisieren. Das habe ich dann ungefähr zehn Mal getan, ohne dass die Fehlermeldung in dem iDVD-Projekt verschwand. Erst mit dem Löschen und Wiedereinfügen des Hauptfilms in das iDVD-Projekt konnte ich die Fehlermeldungen vertreiben.
Ich war noch innerlich am Fluchen, da erinnerte ich mich an den Anruf eines dubiosen Schlaumeiers bei uns in der dpa-Redaktion, der sicherlich schon drei Jahre her ist. Der Anrufer bot damals eine “super heiße Story” an, wie nämlich mit Apple-Bordmitteln der Kopierschutz des iTunes Stores ausgehebelt werden könne. Gegen Bezahlung natürlich. Da wir bei dpa grundsätzlich unsere Informanten nicht bezahlen, wurde aus der Geschichte nichts. Es stellte sich dann heraus, dass der Anrufer herausgefunden hatte, dass ein iTunes-Song seinen Kopierschutz verliert, wenn das Stück in iMovie importiert und der Film dann als QuickTime-Movie gesichert wird. Später wurde dann ein Script veröffentlicht, das aber nie richtig funktioniert hat.
Nun hat Apple seine iLife-Suite gegen Anti-DRM-Tools wie FairGame dicht gemacht. Dafür haben die User nun mit kryptischen Fehlermeldungen zu kämpfen. Ich kann nur hoffen, dass sich Steve Jobs mit seiner Initiative für DRM-freie Musik auch bei den Labels durchsetzt, die bislang auf den Kopierschutz bestehen und ihre Kunden unter Generalverdacht setzen.

Rache

iMac und Dell PC im Vergleich
Es ist bestimmt kein Zufall, dass sich Apple für kleine Polemiken gegen den PC Geräte von Dell aussucht. Vielleicht hätte Michael Dell 1997 den Mund nicht so voll nehmen sollen.

Bekannte Geheimnisse

Molly Wood von CNET berichtet aus Cupertino über den neuen iMacGeheimniskrämerei gehört bei Apple zum Tagesgeschäft. CEO Steve Jobs ist fest davon überzeugt, dass sein Unternehmen davon profitiert, unberechenbar zu sein. Dafür nimmt er auch in Kauf, dass jedes noch noch blöde Gerücht die Finanzmärkte aufschreckt und die Apple-Aktie auf Berg- und Talfahrt schickt.

Gerade vor Großereignissen wie einer MacWorld Expo oder dem Presse-Event von heute schießen die Rumors im Web ins Kraut. Diesmal hatte Engadget mit den Fotos der neuen iMac-Tastatur die heißeste Quelle. Wer sich die Bilder angeschaut hatte, konnte sich leicht den dazugehörigen Rechner vorstellen. In seiner Keynote in der kleinen Apple Town Hall auf dem Firmencampus in Cupertino verwies Jobs bei der Präsentation der iMacs auf das Leak. “Die hat vielleicht der eine oder andere schon im Netz gesehen”, sagte der Meister. Und manche Zuschauer wollen sogar dabei ein Augenzwickern von Jobs gesehen haben.

Der neue iMacWie revolutionär oder nicht der neue schlanke Alu-iMac nun wirklich ist, wird in den kommenden Tagen und Wochen in den Foren heiß diskutiert werden. Mich hat bei der Präsentation am meisten das runderneuerte Programm iMovie beeindruckt. Außer dem Namen hat es mit der Vorgängerversion quasi nichts mehr gemeinsam. Ich werde es noch mit unserem aktuellen Urlaubsvideo von der Ostsee ausprobieren, obwohl ich den Film in iMovie 06 schon fast fertig geschnitten habe.

Ich hatte übrigens in Cupertino den Eindruck, dass die Mannschaft um Steve Jobs langsam Schwierigkeiten hat, das hohe Tempo des Chefs auf Dauer mitzugehen. Das Staccato an Produktvorstellungen geht etlichen Apple-Beschäftigten auf die Knochen. Und das iPhone, das jeder Mitarbeiter geschenkt bekommen hat und nun ständig mit sich trägt, erweist sich als zusätzliche elektronische Fessel.

(Das erste Foto zeigt Molly Wood von CNET, die vom Apple-Campus über den neuen iMac berichtet. Molly moderiert zusammen mit Tom Merritt den CNET-Podcast “Buzz Out Loud”, den ich mir fast jeden Tag anhöre.)

Undercover


Wenn man auf einer Hacker-Konferenz meint, “undercover” gruselige Horrorgeschichten für “die Leute in Kansas” filmen zu müssen, dann kann das sehr ungemütlich werden. Wie bescheuert sind eigentlich die Verantwortlichen bei NBC Dateline, die grünes Licht für die Aktion der Reporterin Michelle Madigan auf der DEFCON 2007 gegeben haben? » Undercover NBC Dateline reporter bolts from DEFCON 2007 | George Ou | ZDNet.com

Bill, das findest Du doch auch gar nicht witzig?

Monkey Boy dancing for Zune:


Glaubt man der Geschichte in “The Register”, wurde ein Angestellter von Microsoft entlassen, nachdem er dieses Video produziert und veröffentlicht hatte. Die Story steht hier.