Garmin will das iPhone mit einem Navi-Handy überholen

Garmin nüvifoneDer Navi-Hersteller Garmin hat überraschend einen iPhone-Konkurrenten vorgestellt, der im Herbst 2008 auf den Markt kommen soll. Da Umlaute bei Garmin zur Zeit populär sind, soll das Gerät nüvifone heißen. Die aktuelle Familie der “Personal Travel Assistants” hat Garmin “nüvi” genannt. Die Ausstattungsliste des nüvifones ist (auch im Vergleich zum iPhone) erstaunlich lang: More

Handymarkt 2007: 2,3 Millionen iPhones – 1,1 Milliarden Mobiltelefone

Im vergangenen Jahr sind weltweit 1,1 Milliarden Mobiltelefone weltweit verkauft worden. Nokia, der eiskalte finnische Konzern, bei dem “der Mensch im Mittelpunkt steht“, konnte einer Studie von Strategic Analytics zufolge mit 332 Millionen Handys absetzen, das ist ein stolzer Marktanteil von 40 Prozent. Apple landet mit dem teueren iPhone in 2007 erwartungsgemäß auf den hinteren Plätzen. 2,3 Millionen Stück entsprechen 0,21 Prozent – oder wenn man den späteren Markteintritt von Apple berücksichtigt – 0,6 Prozent am großen Mobilfunkkuchen.

332 million cellphones were shipped worldwide in Q4 2007, up 13% year-over-year. Demand remained strong in emerging markets, particularly Africa. Nokia sold 134 million handsets for a record 40% share. Samsung held on to second position as 3G shipments surged. Motorola continued to suffer from a weak device portfolio, while Sony Ericsson’s growth fell to its lowest rate in almost 3 years. During the full-year 2007, 1.12 billion mobile phones were sold globally.

Nokia Reaches 40% Share as 332 Million Cellphones Ship Worldwide in Q4 2007

1.1 billion mobiles sold around the world in 2007: study – Yahoo! News

Warum Apple-Kunden Barack Obama wählen müssen…

Achtet auf die Nummer 4 seiner Top-10-Wahlversprechen!

Obama Appeals To Apple Fans | Wired.com

Smartphone-Patent löst Klagewelle aus

Zeichnung aus dem Smartphone-Patent von Minerva Industries

Zeichnung aus dem Smartphone-Patent von Minerva Industries

Was haben die Firmen Apple, Motorola, Nokia, Alltel, AT&T Mobility, Dobson Cellular, Helio, HP, MetroPCS Wireless, Sprint Spectrum, Nextel of Texas, Nextel South Corp., Nextel of New York, Nextel of the Mid-Atlantic, Nextel of California, Nextel West, T-Mobile USA, Tracfone Wireless, Cellco Partnership, Virgin Mobile USA, High Tech Computer Corp., HTC America, Kyocera Wireless, LG, Palm, Pantech Wireless, Sanyo, Utstarcom, Sony Ericsson und Samsung gemeinsam? Nun, sie wurden alle von der Firma Minerva Industries verklagt, die am 22. Januar 2008 in den USA ein Patent für Smartphones erteilt bekommen hat. Als “Erfinder” wird Ki Il Kim aus Los Angeles angegeben. Minerva wird durch die Kanzlei Russ, August & Kabat aus L.A. vertreten.

A mobile entertainment and communication device in a palm-held size housing has a cellular or satellite telephone capable of wireless communication with the Internet and one or more replaceable memory card sockets for receiving a blank memory card for recording data directly from the Internet and, in particular, musical performances that then can be selectively reproduced by the device for the enjoyment of the user, including both audio and visual recordings and reproductions. The device also includes a camera and microphone for recording images and sound within the range of the device that can be wirelessly transmitted, either selectively or automatically to a remote telephone. Further, the device includes sensors for sensing unusual conditions that may also be transmitted to a remote telephone, together with the location of the device as determined by a GPS section of the device.

Die Geschichte riecht wieder verdammt nach einem Patent-Troll, der sich am Erfolg einer gesamten Branche bereichern möchte. Die lange Liste der 125 Ansprüche (“claims”) liest sich auf jeden Fall merkwürdig, zumal der Teil mit den Spezifikationen ziemlich dürr ausfällt. Die Anwälte werden sich hier bestimmt wieder eine goldene Nase verdienen können.

Patent Troll Tracker: Minerva Awarded Exclusive Right to Cellphones with Wireless Internet and Other Generic Features; Sues RIM, Apple, and Motorola

United States Patent: 7321783

Bescheidenheit ist eine Zier: T-Mobile mit 70.000 verkauften iPhones zufrieden

Nach außen hin zeigt sich T-Mobile mit 70.000 verkauften iPhones seit dem 9. November 2007 “zufrieden“. Ich bin mir aber sicher, dass sich die Bonner eigentlich viel mehr vorgenommen hatten.
Immerhin:

  • Etwas mehr als die Hälfte der iPhone-Käufer sind T-Mobile-Neukunden (so wie meine Frau und ich)
  • Die Internetnutzung eines iPhone-Kunden liegt um das 30fache über der Nutzung des durchschnittlichen Vertragskunden
  • Der monatliche Durchschnittsumsatz der iPhone-Kunden beträgt nach T-Mobile-Angaben das Dreifache des durchschnittlichen privaten Vertragskunden
  • T-Mobile verkauft 70 000 iPhones – WELT ONLINE

    heise online – 70.000 verkaufte iPhones kurbeln Datennutzung an

    David Letterman's tribute to Bill Gates

    Aus aktuellem Anlass habe ich noch einmal dieses Video herausgekramt, dass zwar inzwischen anderthalb Jahre alt, aber immer noch verdammt lustig ist:

    YouTube – Letterman’s tribute to Bill Gates and Microsoft

    Ein klares Wort zum "Macintosh-Virus"-Hype

    In den vergangenen Monaten haben sich Spiegel Online, Süddeutsche Zeitung, FTD und andere ein Wettrennen geliefert, wer die dramatischste Schilderung der Bedrohung des Mac-Betriebssystems durch Computerviren schreiben kann. Wer als Mac-User nun mächtig Bammel hat und kaum noch wagt, mit seinem Rechner online zu gehen, sollte sich dieses Video anschauen. In dem Interview mit Uberpulse.com ordnet ein Vertreter eines Anti-Virus-Herstellers die tatsächliche Gefährdung des Macs ein, der eigentlich ein kommerzielles Interesse hat, die Angststimmung zu schüren. Respekt.

    [MacWorld '08] Symantec To Launch New Mac Security Products, Finds No Viruses/Spyware on Mac/iPhone (video)

    New York Times investiert in WordPress

    Dieses kleine Blog wird wird seit gut einem Jahr mit Hilfe der Open-Source-Software WordPress betrieben. Ich haben den Umstieg von Expression Engine auf WordPress noch keinen Tag bereut und schätze, dass dieses System kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert wird.

    Treibende Kraft hinter WordPress ist der 24 Jahre alte US-Amerikaner Matt Mullenweg, der im Januar 2003 das Projekt gestartet hatte. Während die WordPress-Software offen und kostenlos ist, betreibt Mullenberg rund um WordPress mit der Firma Automattic zwei kommerzielle Dienste, nämlich die Hosting-Plattform WordPress.org sowie den Anti-Spam-Service Askimet. Hauptkonkurrenten sind Blogger.com und TypePad.

    Nun hat eine Investorengruppe unter Beteiligung der New York Times 29,5 Millionen US-Dollar in Automattic investiert. Neben der Times gehören Polaris Venture Partners, True Ventures und Radar Partners zu den Kapitalgebern. Die New York Times hat selbst bereits 50 Blogs auf der WordPress-Plattform produziert. Automattic will das Geld dazu nutzen, seine Anti-Spam-Technologie auszubauen sowie einen Online-Identifizierungsdienst zu entwickeln.

    Der Anti-Spam-Dienst Askimet, der in einer Basisversion kostenlos ist, war für mich übrigens der Hauptgrund, im Herbst 2006 von Expression Engine auf WordPress umzusteigen. In Kombination mit den Spam-Killer Bad Behavior sorgt Askimet nun zuverlässing dafür, dass mein Blog weitestgehend von Spam-Kommentaren verschont bleibt.

    Lesenswert: Ein Artikel von Guardian Unlimited (Nov. 2007) über Matt Mullenberg und WordPress.

    WordPress-Firma Automattic sammelt 29,5 Mio. US-Dollar ein – Golem.de

    Dieses Computergame spielt Bill Gates mit seinen drei Kindern

    Bill Gates spielt gerne Viva PiñataBill Gates im Interview mit der Kinderredaktion der dpa:

    «Ich würde mich als Gelegenheitsspieler bezeichnen, der ab und an aus Spaß oder um abzuschalten daddelt. Am häufigsten spiele ich am Rechner das Kartenspiel Bridge. Dabei kann ich gegen den Computer oder online gegen andere Spieler antreten und für meine Bridge-Turniere trainieren.»

    Ist das das einzige Spiel?

    Bill Gates: «Zu Hause haben wir eine Xbox 360. Ich liebe Sportspiele, irgendwelche Rennen zum Beispiel. Das Spiel, das ich wohl am meisten spiele, ist «Viva Piñata». Das spiele ich mit meinen drei Kindern.»

    Das komplette Interview kann man u.a. hier lesen:

    volksfreund.de | volksfreund.tv | Nachrichten aus der Region Trier

    Bären-Blatt – Startseite mit Nachrichten für Kinder

    Ist der nicht süß?

    UMPC iRiver WingWahrscheinlich haben manche Analysten, die die Apple-Aktie nach der MacWorld-Keynote von Steve Jobs auf Talfahrt geschickt haben, so ein kleines schnuckeliges Teil von Apple erwartet. Dieser UMPC stammt von iRiver, heißt “Wing” und verfügt über einen Touchscreen sowie vier Gigabyte Flash-Hauptspeicher. Die Verbindung in Netz wird über WiFi hergestellt, als Betriebssystem hat sich iRiver Windows CE Pro ausgesucht. Mich würde interessieren, ob die Tastatur was taugt?

    Umpc: iriver Wing UMPC Has Touch Screen, Flash Storage and Super Cuteness