Exchange-Zugang auf dem Apple iPhone oder iPod touch einrichten

Mit der ersten iPhone-Generation (bis Firmaware 1.1.4) konnte das iPhone von Apple nur rudimentär an einen Exchange-Server von Microsoft angekoppelt werden. Über das IMAP-Protokoll konnte das iPhone E-Mails aus einem Exchange-Postfach abholen. Bei vielen Exchange-Installationen ist allerdings die IMAP-Option nicht aktiviert und die IT-Verantwortlichen weigern sich in diesen Fällen oft, wegen angeblicher Sicherheitsprobleme dies zu tun.

Mit der iPhone-Firmware 2.0, die auf dem neuen iPhone 3G vorinstalliert ist und die auf Geräte der ersten Generation als kostenloses Update eingespielt werden kann, unterstützt das iPhone nun nahtlos die Zusammenarbeit mit dem Exchange-Server. Apple hat dazu eigens die Active-Sync-Technologie von Microsoft lizensiert.
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T-Mobile beseitigt Tempodrossel für Smartphone

T-Mobile ändert in den USA das Kleingedruckte

T-Mobile ändert in den USA das Kleingedruckte

Die Rede ist leider nicht vom iPhone in Deutschland, sondern vom Googe-Handy G1 in den USA. Dort hatte T-Mobile zunächst im Kleingedruckten erklärt, dass bei der Datenflatrate für 35 Dollar nach einem Gigabyte Datenvolumen im Monat eine Tempodrossel aktiviert und die Bandbreite des G1 bis zum Monatsende künstlich begrenzt wird.

Nun berichten Engagdet und die New York Times, dass T-Mobile von einem harten Limit Abstand genommen hat und nur noch dann eingreifen will, wenn ein Kunde “überproportional” den tarif zum Datensaugen einsetzt:

Our goal, when the T-Mobile G1 becomes available in October, is to provide affordable, high-speed data service allowing customers to experience the full data capabilities of the device and our 3G network. At the same time, we have a responsibility to provide the best network experience for all of our customers so we reserve the right to temporarily reduce data throughput for a small fraction of our customers who have excessive or disproportionate usage that interferes with our network performance or our ability to provide quality service to all of our customers.

We removed the 1GB soft limit from our policy statement, and we are confident that T-Mobile G1 customers will enjoy the high speed of data access over our 3G network. The specific terms for our new data plans are still being reviewed and once they are final we will be certain to share this broadly with current customers and potential new customers.

Die iPhone-Kunden von T-Mobile in Deutschland müssen dagegen wohl weiter mit der Datendrosselung leben, die je nach Tarif nach einem Volumen von 300 Megabyte bis fünf Gigabyte einsetzt und die Datenverbindung auf EDGE-Niveau begrenzt.

Ab einem Datenvolumen von 300 MB (Complete M), 1 GB (Complete L) oder 5 GB (Complete XL) pro Monat wird die Bandbreite im jeweiligen Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Die Datenflatrate gilt nur für die Tarife Complete M, L und XL.

Es wird Zeit, dass sich T-Mobile Deutschland an T-Mobile USA orientiert.

T-Mobile Lifts Bandwidth Cap for Google Phone – Bits Blog – NYTimes.com

HD-Video mit der Canon 5D Mark II

Eine der Attraktionen auf der Photokina in Köln ist die Canon 5D Mark II. Das neue Canon-Modell ist wie die bewährte 5D eine Vollformat-Spiegelreflex, löst nun aber wie das Spitzenmodell EOS 1Ds Mark III volle 21 Megapixel auf. Mit Skepsis haben viele Fotofreunde die Ankündigung von Canon aufgenommen, dass man mit der 5D Mark II auch HD-Videos (Full-HD-Qualität mit 1920 × 1080 Pixeln, bis zu 30 Bildern pro Sekunde) aufnehmen kann. Spiegelreflex und Video – passt das zusammen?

Der Aufnahmesensor der Spiegelreflexkamera ist immerhin deutlich größer als die Fläche, die einem Einzelbild beim klassischen 35-mm-Kinofilm zur Verfügung steht. Daher bietet die Kamera besonders in Sachen selektive Schärfe ganz ungeahnte Möglichkeiten.

Nun steht das erste HD-Video online, das mit der neuen Canon 5D MkII gemacht wurde. Und es zeigt ganz gut, warum die Videofunktion in einer Vollformat-DSLR mehr als nur ‘ne Spielerei ist.

Allerdings gibt es mehrere Limitierungen, die wohl verhindern, dass die Canon 5D MkII eine Videocam vollwertig ersetzen kann (Mikrophon, Speicherplatz für den Film, Hitzentwicklung am Sensor). Aber eindrucksvoll ist das schon. Wenn die Canon 5D MkII hierzulande bloß nicht so teuer wäre (2499 Euro allein für den Body oder ein Kit mit dem EF 24-105mm 1:4,0 L IS USM für 3299 Euro).

(Danke Benedikt)


Behind The Scenes Video « Vincent Laforet’s Blog

Canon Digital Learning Center – Sample Video: EOS 5D Mark II.

Update: Canon hat derzeit den Film von der Website genommen, weil der Server von Anfragen überrannt wurde. Der Film steht aber auch bei Youtube. Wenn man bei dem YouTube-Video unten rechts auf “In hoher Qualität ansehen” klickt, kommt das Ergebnis halbwegs gut rüber.

"Google-Handy" G1 von HTC und T-Mobile erst 2009 in Deutschland

Das erste Android-Handy wird am 22. Oktober 2008 in den USA in die Läden kommen. Es wird 179 Dollar kosten (25 Dollar monatlicher Grundpreis für einen Spartarif ohne Flatrate und 35 Dollar inkl. Datenflatrate), teilte T-Mobile heute (23. September) in New York mit. Im November bringt T-Mobile das G1 dann auch nach Europa. Zunächst sind die Briten dran. Im 1. Quartal 2009 sollen dann auch Deutschland und andere europäische Länder folgen. Dabei werde Deutschland der nächste Markt nach dem Start in Großbritannien sein, sagte Telekom-Innovationschef Christopher Schläffer meinem Kollegen von der dpa in New York.

Bildergalerie mit den wichtigsten Funktionen des Android-Handys G1 von HTC und T-Mobile

Das G1 wird einen T-Mobile-Simlock haben. Derzeit gibt es keine Lösung für den Zugriff auf Microsoft Exchange. “Eine ideale Geschäftsmöglichkeit für einen Drittanbieter”, sagte Cole Brodman, Technikchef von T-Mobile USA, zu diesem Thema. Im Gegensatz zum iPhone gibt es keine Desktop-Anwendung für den PC oder Mac (so etwas wie iTunes). Der Sync findet online direkt zwischen dem Smartphone und dem Netz statt.

Und so sieht das G1 aus:

Android-Handy G1 von HTC und T-Mobile

Android-Handy G1 von HTC und T-Mobile

Android-Handy G1 von HTC und T-Mobile mit ausziehbarer Tastatur

Android-Handy G1 von HTC und T-Mobile mit ausziehbarer Tastatur

Das Android-Handy G1 von HTC und T-Mobile gibt es auch in Weiß

Das Android-Handy G1 von HTC und T-Mobile gibt es auch in Weiß

Für dpa war mein Kollegen Roland Freund auf dem Launch-Event in New York. U.a. hier steht sein Bericht:

Google und T-Mobile stellen Android-Handy vor (23.09.2008) | Netzwelt | Multimedia | News | General-Anzeiger Online – Bonn

In diesem Video stellt der Android-Produktmanager von Google das G1-Handy vor:

Für die Experten noch die Feature-Liste, so wie sie von HTC kommuniziert wurde:

Key Features of the T-Mobile G1 include:
(Quelle HTC)

  • Intuitive user interface and hinged touch screen that slides open to reveal a full QWERTY keyboard
  • Convenient trackball for one-handed navigation
  • Three color options in the U.S. – white, brown and black
  • One-click contextual search to instantly find relevant information with a touch of a finger
  • Full HTML Web browser and zoom function that expands any page section by simply tapping on the screen
  • One-touch access to popular Google applications including Google Maps, Street View, Gmail, YouTube and others
  • Seamless integration with Google Maps to view maps, satellite imagery, find local businesses and get driving directions; Google Maps syncs with the built-in compass on the phone – an industry first – to allow users to view locations and navigate 360 degrees by simply moving the phone with their hand
  • Google Maps Street View for virtual street-level exploration while on the go
  • Rich HTML email client, which seamlessly syncs e-mail, calendar and contacts from Gmail as well as most other POP3 or IMAP mail services; displays photos and graphics right along with the text
  • Android Market for access to new, innovative software applications to personalize your device to fit your life from games, music and on-the-go shopping

    At-Launch Applications:

  • ShopSavvy: designed to help people do comparative shopping
  • Ecorio: developed to help people keep track of their daily travels and view what their carbon footprint looks like
  • BreadCrumbz: enables people to create a step-by-step visual map using photos; customers can create their own routes, share them with friends or with the world
  • Amazon MP3 Store (pre-installed on device): enables people to search DRM-free, full-track MP3 music and download that music from Amazon directly to their device using a Wi-Fi connection

Other features:

  • Built-in support for T-Mobile’s 3G (HSDPA) and EDGE network as well as Wi-Fi; T-Mobile G1 will seamlessly transfer between 3G and accessible Wi-Fi networks including T-Mobile HotSpot locations worldwide
  • Built-in support for YouTube allows customers to enjoy the website’s originally-created content, easily navigate through YouTube’s familiar video browsing categories or search for specific videos
  • Built-in instant messaging clients including GoogleTalk, AOL, Windows Live Messenger and Yahoo! Messenger
  • Support for advanced text messaging features to easily flag, delete or move groups of messages and keep track of group conversations through threaded text messaging
  • 3-megapixel camera with photo-sharing capabilities
  • Music player supports MP3, M4A (iTunes AAC, DRM-free), AMR, WMA, MIDI, WAV, OGG Vorbis
  • Pre-installed 1 GB Micro SD memory card that can hold approximately 500 songs (device supports up to an 8GB memory card)
  • 11 pre-loaded songs including tracks from The Helio Sequence, Kinski and Flight of the Conchords
  • Bluetooth-enabled
  • myFaves-enabled
  • AGPS (assisted global positioning system); can be used with Google Maps to navigate and change routes in real time
  • Voice recognition, voice dialing and speakerphone
  • GSM/GPRS/EDGE/Wi-Fi and UMTS/HSDPA
  • 850/900/1700/1800/1900/2100Mhz
  • Up to 130 hours standby, up to 5 hours talk time (Battery Life)
  • Dimensions: 4.60” x 2.16” x 0.62”; Weight: 5.6 ounces; Display: 3.17 inches

G1-Emulator von T-Mobile in den USA

Lösung auf der Suche nach einem Problem: Musikkarte "Slotmusic" soll CD ablösen

Musikspeicherkarte Slotmusic

Musikspeicherkarte Slotmusic

Geht es nach den Vorstellungen des US-Speicherchiphersteller SanDisk, dann soll eine Minimusikkarte der Nachfolger der herkömmlichen CD werden. Die auf der sogenannten Slotmusic-Karte gespeicherten Musikdateien könnten auf Handys, Laptops und MP3-Playern abgespielt werden, verkündete der Konzern und erntete dafür Überschriften wie “SanDisk leitet das Ende der CD ein“.

Das Ende der CD mag tatsächlich irgendwann kommen. Das kann ich mir gut vorstellen. Aber da es Millionen von Musikliebhabern gibt, die ihren CD-Player als Bestandteil einer hochwertigen Hifi-Anlage oder auch nur einer Kompaktanlage schätzen, wird es noch einige Zeit dauern, bis für die CD das Totenglöcklein läutet. Und abgelöst wird die CD nicht durch einen Speicherchip, sondern über eine Vielzahl von Geräten, die online über das Internet mit Musik versorgt werden. Aber als Hersteller von Speicherchips muss man wahrscheinlich so denken. Wenn man nur einen Hammer hat, sieht auch die ganze Welt wie ein Nagel aus.

Tonträger: Musikkarte soll CD ablösen – manager-magazin.de

SanDisk pushes music on memory cards – USATODAY.com

Lösung für (Start)-Probleme mit den iPhone-Programmen

Mein Freund Florian Matthes hatte sich nach der Lektüre meines iPhone-FAQ zum Kauf eines iPhones entschieden (zur Auswahl stand auch ein neuer Blackberry). Nun lese ich auf seinem Blog, dass er leider mit Problemen im Zusammenhang mit dem iPhone-Apps zu kämpfen hatte. Alle (kostenlos) geladenen Programme aus dem App Store wurden kurz nach dem Start beendet, so dass er sie nicht mehr benutzen konnte.

Nach einem Telefonat mit dem Apple-Support empfiehlt Florian nun diese Lösung:

  • Löschen aller Programme auf dem iPhone
  • Download der Programme mit iTunes (also am PC)
  • Synchronisation mit dem iPhone (wobei eine Synchronisation aller Programme ausgewählt sein muss)
  • Jetzt erschien bei mir eine Fehlermeldung, dass ich nicht berechtigt bin, die Programme auf diesem Computer auszuführen. Mit OK bestätigen. Die Programme werden noch nicht synchronisiert.
  • Danach kann man auf eines der Programme in der iTunes Mediathek (Kategorie Programme) doppelt klicken, um die Benutzung auf diesem Computer freizuschalten. Dabei muss man sein iTunes Kennwort eingeben.

Ich möchte noch ergänzen: Apple behandelt die kostenlosen Programme genau so wie kostenpflichtige Apps. Man bekommt sogar eine Rechnung (über null Euro). In Sachen Stabilität und Geschwindigkeit gibt es nur einen Rat: Unbedingt auf die neue iPhone-Firmware 2.1 updaten. Mit dieser Systemversion läuft das iPhone 3G endlich halbwegs stabil. Auch die Backup-Zeiten bei iTunes haben sich seit Version 2.1 drastisch verkürzt.

Sollten Florians Tipps nicht weiterhelfen, rate ich dazu, das iPhone neu aufzusetzen (“Wiederherstellen” via iTunes und dann nicht ein vorhandenes Backup zurückspielen, sondern als neues iPhone zu konfigurieren). Man verliert dann zwar leider die Einstellungen (Mail etc.). Aber man erhält so einen “Clean-Install”, der in den meisten Fällen sehr stabil läuft. Die in iTunes gespeicherten Programme, Musikstücke, Videos etc. können dann problemlos mit dem iPhone synchronisiert werden.

Lösung für das Problem: iPhone Programme (Apps) starten nicht oder werden direkt nach dem Start beendet « Florian Matthes

Neue Microsoft-Spots "I'm a PC" floppen auf YouTube

Die neuen Microsoft-Werbespots scheinen zumindest nicht den Geschmack der YouTube-Generation zu treffen. Maria Rosso von der L.A. Times hat sich die Mühe gemacht, die Zugriffszahlen auf die verschiedenen Kopien der “I’m a PC”-Spots auf Googles Videoportal zu addieren und kommt gerade mal auf gut 10 000 Abrufe und weniger als 100 Kommentare. Die beiden Spots mit Jerry Seinfeld und Bill Gates dagegen seien dagegen über eine Millionen Mal auf YouTube angeschaut worden.

Inzwischen hat dem Bericht zufolge ein Microsoft-Sprecher eingeräumt, dass die Testimonials (I’m a PC) der PC-Anwender eingekauft wurden (was mich nicht wirklich überrascht hat).

Microsoft sent out a casting director looking for interesting people doing interesting things. In order to avoid swaying responses, this person asked questions similar to those you might expect from a market researcher on the street, determining how the person uses PCs in their lives. We invited people with particularly captivating stories to participate in the ads. They were compensated for their time.

Für Maria Rosso von der L.A. Times verliert damit aber die Kampagne an Glaubwürdigkeit:

It’s supposed to be a bunch of people out in the real world, spontaneously declaring their affection for PCs. But now that we know they were paid, it seems less like a grassroots uprising and more like a paid PR army.

Microsoft’s paid army not as popular as Bill and Jerry | Web Scout | Los Angeles Times

Update: Da hilft es auch wenig, wenn sich CEO Steve Ballmer persönlich vor die Kamera stellt und brüllt:

Blackberry Storm – Das Anti-iPhone-Smartphone von RIM in Deutschland exklusiv bei Vodafone (Update)

BlackBerry Storm 9500 bei vodafone.de

BlackBerry Storm 9500 bei vodafone.de

Aktualisierte Fassung (Stand: 6. Dezember 2008)

Im Kampf gegen das iPhone von Apple zückt der kanadische Blackberry-Hersteller RIM nun seine Wunderwaffe. In den USA wird der neue Blackberry Storm exklusiv bei Verizon gestartet. In Deutschland vertreibt Vodafone den Blachberry Storm. Er kostet hierzulande knapp 100 Euro, wenn man gleichzeitig einen Zweijahresvertrag abschließt.

Auffälligstes Merkmal am Blackberry Storm ist der neue berühungssensitive Bildschirm. Eine Ähnlichkeit zum Bedienkonzept des iPhone 3G ist mit Sicherheit nicht ganz zufällig.

Ich bin gespannt, wie Hardcore-Crackberry-User mit der Touchscreen-Tastatur klarkommen werden. Die Werbeaussage “Tactile Feedback: gefühlter Tastendruck bei der Eingabe” klingt ja interessant – aber feeling is believing. Aus den Reihen der ersten Käufer in den USA gab es zum Teil vernichtende Aussagen über die Qualität des Touchdisplays und die Benutzerführung. Ein Update der Firmware soll aber zumindest ein Teil der Fehler ausbügeln.

heise mobil – 05.12.08 – Erstes Software-Update für Blackberry Storm verfügbar

Blackberry Storm: Firmware-Upgrade erschienen – Golem.de

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Exklusiv bei Vodafone: Das Blackberry Storm

Auf jeden Fall ist die Feature-Liste des ersten Blackberrys mit einem Touchscreen beeindruckend lang, auch wenn ein ganz wichtiges Feature (WLAN) fehlt.

  • Push E-Mail mit HTML von Blackberry
  • 3,25″ Touch Screen mit Bewegungssensor
  • Sehr hohe Bildschirmauflösung von 480 x 340 Pixel
  • Tactile Feedback: gefühlter Tastendruck bei der Eingabe auf dem Touch Screen wie bei einer Tastatur
  • 3.2 Megapixel Kamera mit Autofokus, kann auch Videos aufzeichnen
  • YouTube, Google Maps, offen für Software von anderen Anbietern
  • eingebautes GPS, Navigationssoftware
  • einfache Integration in Firmennetzwerke
  • Fotos und Videos können direkt zu Flickr und YouTube hoch geladen werden
  • 1 GB interner Speicher, erweiterbar durch microSD Karten (aktuell verfügbar bis 32 GB)
  • HSDPA mit 7,2 Mbit/s
  • Quad Band CDMA und GSM
  • komfortabler Web-Browser
  • MP3-Player für gespeicherte und gestreamte Musik
  • integrierter Stereo-Lautsprecher, 3,5mm Klinkenstecker für Kopfhörer
  • Musik per Bluetooth auf HiFi-Anlage oder an Bluetooth Stereo-Headset übertragen
  • Videoplayer, auch Fernsehen auf dem Handy über HSDPA

Ohne WLAN wird der Blackberry Storm in bestimmten Gebäuden nur bedingt zu gebrauchen sein, wenn man dort keinen und nur einen schlechten Netzempfang hat (wie bei uns im Büro). Außerdem ist das Smartphone damit nur bedingt im Ausland einsetzbar, denn die Roaming-Gebühren für UMTS bzw. GPRS sind in der Regel abstrus hoch.

Überphones – BlackBerry Storm


YouTube – Blackberry Storm Vs. iPhone 3G


YouTube – BlackBerry Storm: First Look

Kollege Hannes Rügheimer hat Mitte September die Verantwortlichen von Vodafone und RIM in London getroffen und für dpa diesen kleinen Kurz-Erfahrungsbericht geschrieben:

Nach kurzer Eingewöhnung klappt der Umgang mit dem neuen Bedienkonzept sehr gut. Auch das für ein E-Mail-Handy entscheidende Tippen von Texten erweist sich als durchdacht: im Hochformat-Modus sind die Bildschirm-Tasten wie bei früheren Blackberrys mit zwei Buchstaben belegt. Dreht man das Gerät zur Seite, erscheint eine vollständige QWERTZ-Tastatur auf dem Touchscreen.

Dank schnellem Prozessor, hochauflösendem Bildschirm (480 x 360 Pixel) und kluger Software zeigt der Storm Webseiten zügig und zuverlässig an. Die Funktechnik HSDPA sorgt mit bis zu 7,2 Megabit/Sekunde für schnelle Anlieferung der Daten. Auch alles weitere, was anspruchsvolle Smartphone-Nutzer erwarten, ist an Bord: GPS zum Navigieren; eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Blitz, Autofokus und Videoaufnahme; die Funktechnik Bluetooth mit Unterstützung für Headsets, Freisprechanlagen, drahtlose Daten- und Musikübertragung sowie ein Speicherkarten-Slot, der den eingebauten Speicher von 1 Gigabyte auf derzeit bis zu 17 Gigabyte erweitern kann.

Das System spielt Videos, Musik und Diashows ab. Business-Nutzer freuen sich über die Anzeige von PDF-Dateien und die Möglichkeit, Office-Dokumente zu bearbeiten und per E-Mail zu versenden.

Vodafone will zum Marktstart komplett neue Privatkunden-Tarife rund um den Blackberry Storm lancieren. Wie das fürs Privatkundengeschäft zuständige Vorstandsmitglied Frank Rosenberger bestätigt, werden sich Tarife und Gerätepreise an der Konkurrenz orientieren. Branchenkenner rechnen mit abgestuften Komplett-Tarifpaketen, wie sie T-Mobile fürs iPhone 3G anbietet.

Den Storm dürfte es dann je nach Monats-Gebühr zu subventionierten Preisen zwischen 20 und 200 Euro geben. RIM-Chef Mike Lazaridis gibt sich vom Siegeszug des neuen Modells überzeugt: „Der Smartphone-Markt wächst fünf mal schneller als das konventionelle Mobiltelefon-Segment. Mit dem Storm werden wir davon überproportional profitieren.“

Blackberry Storm von Vodafone

Blackberry Storm von Vodafone

Update (27. November 2008):

Inzwischen haben etliche Kollegen den Blackberry Storm einem ersten Test unterzogen. Hier ein Überblick.

Matthias Kremp von Spiegel Online, der eigentlich nicht für Total-Verrisse bekannt ist, nimmt den Storm ordentlich auseinander:

Manch Nutzer mag ohne Blackberry-Tastenfeld kaum noch Texte tippen. Der Versuch, diese Technik auf einen Touchscreen zu übertragen, war das Ziel des Storm – und wurde leider verfehlt. (…)

Um beispielsweise einen Menüpunkt auszuwählen, muss man diesen zuerst sanft mit dem Finger ansteuern. Das ist eine Art Vorwarnung an das System: “Achtung, diese Taste drücke ich gleich.” Der Blackberry hilft dabei zu erkennen, ob man richtig liegt, indem er den jeweils aktiven Menüpunkt oder Buchstaben blau aufleuchten lässt. Um den Menüpunkt zu aktivieren, muss man jetzt aber noch mit dem Finger das Display herunterdrücken. Erst damit wird die Aktion ausgelöst.

Das ist ungefähr so sinnvoll, als würde man genötigt, beim Tippen an der Computertastatur jeden gedrückten Buchstaben mit einem Mausklick zu bestätigen: “Ja, ich wollte diese Taste wirklich drücken.” (…)

Ein iPhone-Killer ist der Storm nicht. Möglich, dass Hersteller RIM die gröbsten Schnitzer per Software-Update ausmerzt und dabei auch noch die Geschwindigkeit verbessert, doch vorerst bleibt der Sturm aus. Mehr als ein laues Lüftchen kann der Touchscreen-Blackberry nicht erzeugen – auch wenn sein Name anderes verspricht.

Auch David Pogue von der New York Times ist von der virtuellen Tastatur des Blackberry Storm enttäuscht:

The first sign of trouble was the concept: a touch-screen BlackBerry. That’s right — in its zeal to cash in on some of that iPhone touch-screen mania, R.I.M. has created a BlackBerry without a physical keyboard.

Hello? Isn’t the thumb keyboard the defining feature of a BlackBerry? A BlackBerry without a keyboard is like an iPod without a scroll wheel. A Prius with terrible mileage. Cracker Jack without a prize inside.

R.I.M. hoped to soften the blow by endowing its touch screen with something extra: clickiness. The entire screen acts like a mouse button. Press hard enough, and it actually responds with a little plastic click.

As a result, the Storm offers two degrees of touchiness. You can tap the screen lightly, or you can press firmly to register the palpable click.

It’s not a bad idea. In fact, it ought to make the on-screen keyboard feel more like actual keys. In principle, you could design a brilliant operating system where the two kinds of taps do two different things. Tap lightly to type a letter — click fully to get a pop-up menu of accented characters (é, è, ë and so on). Tap lightly to open something, click fully to open a shortcut menu of options. And so on.

Unfortunately, R.I.M.’s execution is inconsistent and confusing.

BlackBerry Storm (Foto: RIM)

BlackBerry Storm (Foto: RIM)

Weiterhin stört sich Pogue an vielen anderen Details. Die Menü-Punkte der Pull-Down-Menüs lägen so dicht beieinander, dass man sie mit dem Finger kaum treffen könne. Wisch-Bewegungen auf dem Display würden nur mit einer Zeitverzögerung erkannt. Und natürlich prnagert Pogue an, dass RIM dem Blackberry Storm kein WiFi spendiert hat.

Etwas freundlicher geht Walt Mossberg vom Wall Street Journal mit dem Blackberry Storm um. Mossberg mag die Kamera, die Videos aufnehmen kann, den auswechselbaren Akku, Push-E-Mail, die Copy-und-Paste-Funktion, die bei Apple iPhone (noch) fehlt. Außerdem lobt er die Sicherheitsfunktionen für Unternehemnsnetze und das im Verglich zu AT&T bessere 3G-Netzwerk Verizon. Aber auch Mossberg vermisst WiFi und kann mit dem “SurePress Touchscreen” auch wenig anfangen:

The feature does provide a more reassuring confirmation that a key has been struck or an icon has been clicked than the mere visual feedback one receives from the iPhone. But neither I, nor any of the several BlackBerry addicts I asked to try it out, considered typing on the Storm’s keyboard to be very similar to using the keyboard of a traditional full-sized BlackBerry.

Auch Joshua Topolsky von Engadget ist nicht wirklich vom Blackberry Storm begeistert:

The selling points are easy: the phone is gorgeous to look at and hold, it’s designed and backed by RIM (now almost a household name thanks to their prevalence in the business and entertainment markets), and it’s packed with features that, at first glance, make it seem not only as good as the iPhone, but better. The only hitch in this plan is a major one: it’s not as easy, enjoyable, or consistent to use as the iPhone, and the one place where everyone is sure they have an upper hand — that wow-inducing clickable screen — just isn’t all that great.

Daniel Dumas von Wired.com spricht dem Blackberry Storm den Anspruch ab, ein “iPhone-Killer” zu sein. Immerhin hat Dumas auch ein paar Pluspunkte entdeckt, bevor er sich dann die Schwächen vornimmt:

WIRED:

  • Click screen is a revelation for touch-compatible devices.
  • Converts iTunes to BlackBerry media without breaking a sweat.
  • Included GSM card means the Storm is a true globetrotter — it can work in virtually any foreign port.
  • Photos, video and text pop like Ice Cube’s AK (on a bad day).
  • Posh fit and finish look rich enough to buy you dinner.

TIRED:

  • OS lag on a piece of hardware this gorgeous is unacceptable.
  • Scrolling through menus is jagged, slow and pokey.
  • Accelerometer sometimes takes a good 5 to 10 seconds to orient itself.
  • Lack of WiFi is lame.
  • Verizon’s totalitarian control over the Storm’s OS is even lamer.

Auch der Review von Yardena Arar (PC World) wird die PR-Abteilungen von RIM, Verizon und hierzulande Vodafone nicht glücklich machen:

The decision by Research in Motion to differentiate the Storm by giving its capacitive touch screen a mechanical component (the entire screen functions as a button for confirming selections or initiating actions) turns out to be more confusing than helpful. Ultimately, the Storm’s touch interface feels like a failed experiment. — It’s too bad, because the Storm has some nice features and makes a great first impression.

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Exklusiv bei Vodafone: Das Blackberry Storm

In der c’t (26/2008) kommt der Blackberry Storm noch ziemlich gut weg:

Das Gerät macht einen wertigen Eindruck und nach einer kleinen Eingewöhnung durchaus Spaß – nervt allerdings mit kleinen Softwarefehlern. Die Menüführung ist alles andere als gelungen und befriedigt weder Multimedia-Fan noch den geschäftsmann so richtig. Ein Ersatz für einen Blackberry mit Knöpfchen-Tastatur ist der erste Touchscreen-Blackberry nicht.

"I'm a PC and I sell fish" – Microsoft kontert nun direkt die "Get a Mac"-Kampagne von Apple

Advertising – Echoing the Campaign of a Rival, Microsoft Aims to Redefine ‘I’m a PC’ – NYTimes.com

Windows-Promotion-Site von Microsoft

Bill Gates und Jerry Seinfeld

Bill Gates und Jerry Seinfeld

P.S.: Es soll übrigens keine Microsoft-Spots mehr mit dem TV-Komiker Jerry Seinfeld geben. Während Vertreter des Softwaregiganten die Botschaft streuen, das sei immer so geplant gewesen, berichten Sites wie Valleywag, dass es noch weitere Spots mit “Bill & Jerry” gab, die aber nach der zum Teil verheerenden Kritik nicht mehr ausgestrahlt würden.

Microsoft announcement tomorrow: No more Seinfeld ads!

iPhone von T-Mobile auch mit Prepaid-Tarif

T-Mobile wird das iPhone 3G künftig auch mit einer Prepaid-Karte anbieten. Dabei beharrt die T-Mobile auf dem Netlock und verlangt für das “kleine” iPhone mit acht Gigabyte Speicherplatz 569 Euro. Darin enthalten sind 100 Euro Guthaben. Die Prepaid-Karten nutzen den Xtra-Nonstop-Tarif. Datendienste kosten 9 Cent pro Minute – zunächst abgerechnet im 10-Minunten-Takt, ab Dezember mit minutengenauer Abrechnung.

iPhone-Prepaidtarif «T-Mobile XtraPac»

iPhone-Prepaidtarif «T-Mobile XtraPac»

Zum Vergleich: In Talien ist das 8-GB-iPhone mit Prepaidkarte von TIM und ohne SIM-Lock schon für 499 Euro zu bekommen. Für die 16-GB-Version verlangt TIM 569 Euro.

Alternativ bietet T-Mobile das iPhone 3G künftig auch in Verbindung mit anderen Vertrags-Tarifen an. Dabei sollen die Kunden insbesondere die Max-Flatrate-Tarife wählen können. Mit “Max M” (39,95 Euro monatlicher Grundpreis) können die Kunden netzintern und ins deutsche Festnetz unbegrenzt telefonieren. Bei “Max L”, der Flatrate für Handy-Gespräche in alle Netze, verlangt T-Mobile immerhin monatlich 89,85 Euro.

Das iPhone 3G kostet in Verbindung mit Max M 169,95 Euro (8 GB) bzw. 249,95 Euro (16 GB). In Kombination mit dem teueren Max-L-Tarif schiebt T-Mobile das kleine iPhone für 1 Euro über den Ladentisch, das große für 19,95 Euro.

iPhone-Prepaidtarif «T-Mobile Max»

iPhone-Prepaidtarif «T-Mobile Max»

Im Gegensatz zu den speziell für das iPhone konzipierten Complete-Tarifen ist bei Max keine Daten-Option inklusive. Die gibt es bei T-Mobile in den bekannten Tarif-Paketen: 300 MB im Monat kosten 19,95 Euro Aufpreis. Die (aus meiner Sicht sehr empfehlenswerte) Daten-Flatrate schlägt mit monatlich 34,95 Euro zu buche. Ab einem Verbrauch von 5 GB im Monat wird die Performance auf 64 kBit/s begrenzt.

Das Netlock kann bei T-Mobile in Deutschland nach einem Jahr für 49,95 Euro aufgehoben werden.

Siehe auch:

teltarif.de News: Nachgerechnet: Dann lohnt sich das iPhone-3G-Prepaid-Angebot

Die iPhone-Tarife im Vergleich

Die iPhone-Tarife im Vergleich

Fazit: Wer alle Dienste nutzen möchte, fährt mit einem Vertrag günstiger

Die Beispiele zeigen, dass das Prepaid-iPhone in der Anschaffung günstiger ist als die Vertragsmodelle – wenn man die Gesamtkosten über 24 Monate Mindestvertragslaufzeit berücksichtigt. Die Prepaidkunden erhalten für netzinterne Gespräche und Anrufe ins Festnetz eine Flatrate, die sich vor allem für längere Gespräche lohnt. Inklusivminuten gibt es nicht und sobald die vielfältigen Online-Dienste genutzt werden, tickt der Gebührenzähler, während Vertragskunden selbst beim Einsteiger-Tarif Complete S 50 Inklusivminuten, eine Wochenend-Flatrate und derzeit 500 MB monatliches Inklusivvolumen für das mobile Internet bekommen.
Das iPhone mit Prepaidkarte lohnt sich somit vor allem für Kunden, die nur gelegentlich und dann vor allem mit anderen T-Mobile-Kunden oder ins deutsche Festnetz telefonieren und die bisher neben ihrem Handy noch einen iPod in der Jackentasche haben. Durch die Anschaffung des iPhone sparen sie ein Gerät ein. Wer dann allerdings auf den Geschmack kommt, die mit dem iPhone möglichen Online-Features wie Surfen, E-Mail, YouTube, Wetter, Aktien, Google Maps und vieles mehr auch wirklich zu nutzen, sollte ein Vertragsmodell bevorzugen, das monatlich Inklusivvolumen oder sogar eine Flatrate für den mobilen Internet-Zugang bietet.