Die wichtigsten Auftritte von Steve Jobs im Video

Am 6. Januar werden tausende von Fans, Partner und Kunden von Apple sowie hunderte von Journalisten wieder Schlange stehen, um sich die Keynote zur Eröffnung der Macworld Expo im Moscone Center in San Francisco anschauen zu können. Warum eigentlich? Apple-CEO Steve Jobs wird bekanntlich nicht erscheinen und hat Marketingchef Phil Schiller für den letzten Auftritt von Apple auf einer Macworld abgeordnet. Und die meisten Besucher werden sich fragen, ob mit der Absage von Steve Jobs und Apple die Macworld Expo das Schicksal einer Comdex erleiden wird, die die New-Economy-Bubble nicht überlebt hatte. Aber dennoch wird keiner die letzte Apple-Keynote auf einer Macworld verpassen wollen.

Ich werde in San Francisco sein und von der Macworld (und danach noch von der CES in Las Vegas) für dpa berichten.

An dieser Stelle möchte ich an die meiner Ansicht nach wichtigsten öffentlichen Auftritte von Steve Jobs erinnern, die häufig im Rahmen von Macworld-Keynotes abliefen:

Warnung vor “Big Brother” IBM und Preview des Macintosh-Werbespots (Herbst 1983)

Im Herbst 1983 führte Steve Jobs vor Mitarbeitern von Apple den berühmten “1984″-Werbespot für den ersten Apple Macintosh vor und stimmte sein Team auf bevorstehenden Launch des Macs ein. Das große Feindbild war damals nicht Microsoft, sondern IBM.

Präsentation des Apple Macintosh (24. Januar 1984)


Bühne der wohl bedeutendsten Produkt-EInführung von Apple war nicht eine Messe wie die Macworld Expo, sondern die Aktionärsversammlung der Apple Computer Inc. am 24. Januar 1984. Jobs rezitierte Bob Dylan und ließ sich von dem ersten Mac als sein “geistiger Vater” feiern.

Demo NeXTSTEP Release 3 (1992)

1985 verließ Steve Jobs im Streit mit dem damaligen Apple-CEO John Sculley, die Firma, die er mitbegründet hatte. Aus seinem Aktienvermögen finanzierte er dann seinen Einstieg ins Animationsfilm-Geschäft (Pixar) und baute eine neue Computerfirma (NeXT) auf. NeXT blieb der große kommerzielle Durchbruch versagt, aber das Betriebbsystem NeXTSTEP (hier eine Video-Demo aus dem Jahr 1992) war bahnbrechend. Etliche dieser Innovationen landeten später zusammen mit Steve Jobs wieder bei Apple und wurden Bestandteil von Mac OS X.

Den kompletten Artikel bei www.mac-history.de lesen…

Apple schafft Weihnachten ab

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Apple Announces Last Year of Christmas

Steve Jobs und das Ende der MacWorld Expo

Steve Jobs auf der MacWorld 2007

Steve Jobs auf der MacWorld 2007

Die MacWorld Expo in San Francisco ohne Steve Jobs? Viele Apple-Fans werden sich an diesen Gedanken nur schwer gewöhnen können. Hatte der Apple-CEO in den vergangenen Jahren doch immer wieder im Moscone Center “One more thing” aus dem Hut gezaubert. Doch nun wird die MacWorld nicht nur ohne den charismatischen Jobs auskommen müssen, sondern ohne jeden Support von Apple überhaupt. Ich würde mich nicht wundern, wenn das der Anfang vom Ende der IDG-Veranstaltung bedeutet, die in der Vergangenheit häufig als “Apple-Hausmesse” fehlinterpretiert wurde.

Über die Gründe für den Rückzug wird nun wild spekuliert. Ist Steve Jobs so krank, dass er sich nicht in der Öffentlichkeit blicken lassen kann? Hat Apple für den Januar keine vernünftige Produkt-Innovation zur Hand, um auf der MacWorld Expo glänzen zu können? Oder versucht Apple, die Kommunikation mit seinen Partnern und Kunden noch strikter zu kontrollieren. Ich glaube, dass der letzte Punkt entscheidend ist. Jim Goldman von CNBC glaubt auch, dass “politics not pancreas“, also Firmenpolitik statt die Krebserkrankung von Jobs der entscheidende Faktor für die Absage von Jobs gewesen sei.

Dieser Vorfall zeigt aber auch, dass Apple sich nicht länger ungestraft eine Abschottungspolitik in seiner Kommunikation mit Partnern und Kunden erlauben kann, die manchmal an Praktiken aus Nordkorea erinnert.

Politics Not Pancreas the Reason for Jobs’ Macworld Exit – Tech Check with Jim Goldman – CNBC.com

Steve Jobs and Apple pulling out of MacWorld – SiliconValley.com

Projekt "Pink" – Warum Microsoft den Zune (noch) nicht nach Deutschland bringt

Auf den PowerPoint-Folien der Microsoft-Manager existiert der “Digital Lifestyle” schon seit Jahren. Und der Softwarekonzern hat in dieser Zeit auch etliche Anläufe unternommen, wichtige Accessoires für den digitalisierten Lebenswandel zu liefern. Am meisten Erfolg hat Microsoft noch mit der Spielekonsole X-Box, auch wenn dieser Erfolg teuer durch firmeninterne Quersubventionen erkauft wurde.

Während also Microsoft mit Sony und Nintendo noch halbwegs mithalten kann, hechelt Microsoft-CEO Steve Ballmer in der iPod-Klasse seit Jahren hinter Apple hinterher. Zunächst scheiterte der Versuch, in der “PlaysforSure”-Allianz eine Riege von Hardware-Herstellern als echtes Gegengewicht zu Apple in Stellung zu bringen. Aber auch dem im Herbst 2006 gestarteten Versuch, mit einer Kopie des zuvor so kritisierten geschlossenen iPod/iTunes-Modells von Apple endlich große Teile des Marktes zu gewinnen, blieb bislang wenig Erfolg verwährt. Während der Zune von Microsoft in den USA bei niedrigen einstelligen Marktanteilen herumdümpelt, ist in Europa auch in der dritten Weihnachts-Saison kein Zune in Sicht.

Sieht so das ZunePhone aus?

Sieht so das ZunePhone aus?

In München pfeifen nun die Spatzen von den Dächern, dass Microsoft-Deutschland-Chef Achim Berg die ersten beiden Zune-Generationen schon abgeschrieben hat und statt dassen seine Hoffnungen auf das sagenumwobene “Projekt Pink” setzt. Dahinter verbirgt sich eine Art Zune-Phone, also die direkte Antwort von Microsoft auf das iPhone.

Bislang produzieren nur Microsoft-OEM-Partner Mobiltelefone und PDAs mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Mobile. Mit dem ZunePhone würde Microsoft unter der eigenen Marke Smartphones und Mobile Internet Devices anbieten, um ein weiteres Abstürzen des Marktanteils von Windows Mobile zu verhindern. Das System war zuletzt hinter Nokias Symbian, dem iPhone von Apple sowie der Blackberry-Plattform von RIM nur noch auf einem enttäuschenden vierten Platz gelandet. Es muss Steve Ballmer unheimlich wurmen, dass er mit 56 OEM-Partnern hinter dem iPhone gelandet ist.

Wie beim MP3-Player Zune bestehen beim “Projekt Pink” etliche Risiken. Zum einen riskiert Microsoft. dass enttäuschte Hardware-Partner allergisch auf die direkte Konkurrenz durch Microsoft reagieren und sich verstärkt Betriebssystemen wie Android von Google zuwenden. Auf der anderen Seite mach Microsoft mit dem Zune-Store langjährigen Partnern wie Musicload/Softwareload Konkurrenz.

Ursprünglich war wohl geplant, dass Microsoft-Boss Ballmer auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas das ZunePhone präsentiert und Apple-Chef Steve Jobs die Show stiehlt, der zwei Tage vor der Ballmer-Keynote in San Francisco die MacWorld Expo eröffnet. Doch nun soll die CES 2009 bei Microsft wohl allein der Promotion von Windows 7 vorbehalten bleiben. Das berichtet jedenfalls Ina Fried, die für CNet in Redmond das Gras wachsen hört. Als neuer Ankündigungstermin für das “Projekt Pink” ist nun der Kongress “GSMA Mobile World” Anfang Februar 2009 in Barcelona im Gespräch.

How to fix Windows Mobile – SuperSite Blog

Microsoft working on its own Tegra-powered superphone? Doubtful. – Engadget Mobile

Ballmer to talk Windows 7, not ZunePhone, at CES | Beyond Binary – CNET News

“Zune Mobile” gets mentioned, plot thickens for Project Pink – Tech News Updates

Hier irrt Robert Basic …

…. oder schon mal 4000 Leute vor ‘ner ALDI-Filiale gesehen?

Basic Thinking Blog | wann kommt das iPhone in den ALDI? ALDiPhone…

Vom Labor auf den Schreibtisch – Vor 40 Jahren präsentierte Doug Engelbart die erste Computermaus

Wer hat die Computermaus erfunden? Apple? Nein. Forscher im legendären kalifornischen Forschungszentrum Xerox PARC? Stimmt auch nicht, auch wenn dies häufig behauptet wird. Den Ruhm als Erfinder der Computermaus kann der kalifornische Wissenschaftler und Tüftler Doug Engelbart für sich beanspruchen. Vor vierzig Jahren präsentierte der Computerpionier erstmals die Maus der Öffentlichkeit.

Die Maus von Douglas Engelbart

Die Maus von Douglas Engelbart

In den 60er Jahren beschäftigte sich der ehemalige Navy-Radartechniker Engelbart am Stanford Research Institute (SRI) in Menlo Park mit der “Erweiterung des menschlichen Intellekts”. Im Rahmen dieses akademischen Projekts führte Engelbart der Forschungsgemeinde am 9. Dezember 1968 in San Francisco erstmals den Einsatz einer Maus vor, die auf einem Bildschirm einen schwarzen Punkt bewegte.

Die legendäre Vorführung vom 9. Dezember 1968 gilt heute als “Mutter aller Demos”.

Das Patent von Engelbart für die Erfindung der Computermaus

Das Patent von Engelbart für die Erfindung der Computermaus

“In unserer Vision gingen wir davon aus, dass die Menschen zur Lösung von Problemen computergestützte Arbeitsstationen einsetzen werden. Diese Stationen setzten voraus, dass man mit Hilfe eines Geräts einen Cursor und damit die Informationen auf dem Bildschirm ansteuern konnte. Wir probierten (im Auftrag der NASA) verschiedene Geräte aus, darunter einen Lichtgriffel und auch Joysticks”, sagte Engelbart 30 Jahre später in einem Interview. “Es stellte sich schnell heraus, dass die Maus besser als alle anderen Geräte funktionierte.”

Die NASA konnte allerdings mit der ersten Maus nicht viel anfangen, da auch bald deutlich wurde, dass Engelbarts Maus in der Schwerelosigkeit nicht angewandt werden konnte. SRI meldete Engelbarts Erfindung zum Patent an, das am 17. November 1970 auch unter der Nummer 3,541,541 erteilt wurde.

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Käufer des BlackBerry Storm verdammen ihr neues Smartphone

David Pogue, der Technologie-Experte, hat vor ein paar Tagen einen Testbericht über den neuen Blackberry Storm geschrieben, in dem das das neue Smatphone von RIM ziemlich verrissen wurde. Nun legen Pogues Leser nach, die sich bereits einen BlackBerry Storm gekauft haben.

I rushed out last week to try the new Storm–and was frustrated, confused and bewildered by the device. I couldn’t use the browser, and was even hard pressed to make a phone call.

I want to thank you for validating the experiences I’ve had with my new BlackBerry Storm. It has been an absolute nightmare. As soon as I return to New York, I will take advantage of Verizon’s 30-day return policy and get rid of this monstrosity.

My Storm was like something from a Stephen King novel: possessed of its own mind. Touching or selecting on the screen highlighted something totally unrelated. The lag in switching from horizontal to vertical almost made it seem that the screen was deciding its own when to shift.

One of my co-workers, who is almost militant in his disdain for all things Apple, couldn’t wait to get his hands on a Storm. Lo & behold, 30 minutes later, he was trying to figure out a way to get his money back.

I think there’s an important distinction between quality control (whether or not something works as designed) and quality of design. This device fails miserably in both categories.

Where do I begin? The address book is a joke. Can’t go straight to any given letter, so must scroll all the way through every time. Everything’s slow: Scrolling, screen rotating, selecting apps, search… everything. It has crashed several times just trying to play movies. When you press the screen, it jumps over and “clicks” the key next to what you wanted… this is maddeningly frustrating. The bottom line: BlackBerry has created the Zune of touchscreen phones.

Having tried the Storm on two different days to make sure it was really as bad as it seemed the first time, I too find it unbelievable that these are for sale. Verizon should just box all these Storms up and send them to Toys R Us, who can sell them in the Brainteaser section, right next to the Rubik’s Cubes.

Typing is not easy. My fingertips hurt after a few e-mails, not to mention the frustration with many typos. Also, when you are scrolling and you touch the bottom edge of the screen (landscape mode) by accident, the keyboard pops up. It takes so long to do anything. Not worth it.

Und so weiter …

Circuits: Readers React to David Pogue’s Review of the BlackBerry Storm

YouTube-VideoID-System – Wie Google die Simpsons-Videos entfernt

Zunächst war die Apple-Satire der Simpsons noch auf YouTube zu sehen

Zunächst war die Apple-Satire der Simpsons noch auf YouTube zu sehen

Freunde der gepflegten US-Fernsehunterhaltung, die auf YouTube die Apple-Parodie des Fox-Comics “The Simpsons” in der Folge “Mypods and Boomsticks” sehen wollten, mussten sich beeilen. Das erste Video vom nachweihnachtlichen Besuch der Familie Simpson in der Shopping-Mall von Springfield, in der ein neuer “Mapple Store” aufgemacht hatte, stand noch etliche Stunden lang online. Doch dann verschwand nicht nur das zuerst hochgeladene Video, sondern auch Varianten des Mitschnitts.

Gelöschtes Simpsons Video auf YouTube

Gelöschtes Simpsons Video auf YouTube

Inzwischen erkennt das bei YouTube in Kalifornien (Moutain View und San Bruno) sowie im europäischen Google-Lab in Zürich entwickelte VideoID-System bereits direkt nach dem Hochladen eines Simpsons-Videos durch einen User, dass es sich um eine Variante des geschützten Inhaltes handelt. Zuvor hatte der Rechteinhaber, in diesem Fall die Fox Broadcasting Company, YouTube eine Referenzdatei zur Verfügung gestellt. Aus dieser Datei erstellt YouTube eine Art Fingerabdruck, die ID-Datei. Dieses ID-File ist deutlich kleiner als die Videosequenz, die dadurch repräsentiert wird. Dieser Schritt ist notwendig, da bei YouTube inzwischen statistisch gesehen jede Minute Videomaterial in einer Länge von 13 Stunden hochgeladen wird. Das wäre so, als würde Hollywood jede Woche 57.000 abendfüllende Filme auf den Markt bringen.

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