CeBIT vor zehn Jahren

Wo die bunten Fahnen wehen: CeBIT in Hannover

Am kommenden Montag startet in Hannover wieder die CeBIT. Sie wird deutlich kleiner als im Vorjahr ausfallen. Doch ich halte es aber mit dem Chef von Microsoft Deutschland, Achim Berg. “Nur wer vor Ort ist, kann was bewegen.” Daher sind wir von dpa auch in diesem Jahr mit einem großen Team auf dem Messegelände vertreten. Für unser Engagement spielt auch ein große Rolle, dass viele unserer Kunden zur CeBIT und im Vorfeld der Messe der Technologie-Berichterstattung einen erheblichen Raum einräumen.

Es ist inzwischen schon eine Tradition, dass ich mir einige Wochen vor Messebeginn aus dem Archiv die Berichte heraussuche, die wir und andere Medien vor zehn Jahren von der CeBIT abgesetzt haben. Ich habe mir an diesem Wochenende mal den Spaß gemacht, die Texte zum Thema “CeBIT vor zehn Jahren” hier ins Blog einzupflegen und zu bebildern:

CeBIT 1999: Ein Computer, der dem Kanzler aufs Wort gehorcht

Bundeskanzler Schröder auf der CeBIT 1999

Bundeskanzler Schröder auf der CeBIT 1999

Hannover (dpa) – «Ich möchte gerne einen Computer haben, in den ich reinsprechen kann.» Bei seinem Rundgang auf der CeBIT 1999 hatte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) blitzschnell das Trendthema der weltgrößten Computermesse erfasst. «Alles sollte so einfach sein wie möglich.» Zehn Jahre später wartet die Branche zwar noch immer auf den Computer, der aufs Wort hört. Doch an die Aufbruchstimmung auf dem Messegelände in Hannover im Jahr 1999 erinnern sich Messemacher und Aussteller noch heute gerne – auch wenn zwei Jahre später die Internet-Blase mit einem lauten Knall platzte. [...]

CeBIT 1998: Die Computermesse der großen Versprechen

Bundeskanzler Helmut Kohl auf der CeBIT 1998

Bundeskanzler Helmut Kohl auf der CeBIT 1998

Hannover (dpa) – Die Fahrt zur Computermesse CeBIT 1998 in Hannover geriet vor zehn Jahren zu einer großen Geduldsprobe. Kilometerlange Staus auf dem Messeschnellweg und völlig überfüllte Bahnen strapazierten knapp zwei Jahre vor dem Beginn der Weltausstellung Expo 2000 die Nerven der Messebesucher. Wer sich zum Ausstellungsgelände vorgekämpft hatte, bekam dann allerdings einen spannenden Mix von Neuheiten und großen Versprechen geboten.
Drei Jahre vor dem spektakulären Platzen der Internet-Blase feierten die CeBIT-Macher im März 1998 die bis dahin größte Computermesse. Helmut Kohl war damals noch Bundeskanzler und lieferte den CeBIT-Fotografen beim Testen einer 3D-Brille auf dem Stand des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung (Darmstadt) ein dankbares Fotomotiv.[...]

CeBIT 1997: «Digital Home»-Vision wird erst Jahre später Realität

Real Player (1997)

Real Player (1997)

Manchmal dauert es Jahre, bis Visionen Wirklichkeit werden. Auf der CeBIT 1997 kündigte die US-Firma Progressive Networks den Dienst «RealVideo» an, der Fernsehen über das Internet erlauben sollte. Die Bildchen waren damals kaum größer als eine Briefmarke. 20 verschwommene Bilder pro Sekunde und ein mäßig klingendes Tonsignal ließen wenig Freude beim Betrachter aufkommen. Zehn Jahre später stehen zumindest keine technischen Hindernisse mehr im Weg, dass die Vision vom «Digital Home» Wirklichkeit wird. Dienste wie «T-Home Entertain» von der Deutschen Telekom, «Alice IP TV» von HanseNet oder das «Maxdome»-Angebot der ProSieben-Gruppe transportieren heute die Signale von Hunderten TV-Sendern über das Internet ins Wohnzimmer, zum Teil sogar in einer höheren Auflösung als das Kabel. [...]

CeBIT 1996: Das Internet erreicht die Massen

Internet Cafe auf der CeBIT 1996

Internet Cafe auf der CeBIT 1996

Hannover (dpa) – Auf einen Superstar der Computer-Branche wie Bill Gates warteten die Besucher der CeBIT 1996 vergebens. Der Microsoft-Gründer hatte im Jahr zuvor noch die weltgrößte Computermesse als Bühne genutzt, um den Medienzirkus um sein neues Betriebssystem Windows 95 anzuheizen. Im März 1996 war der Zweikampf zwischen dem Microsoft-Produkt und der Konkurrenz «OS/2» von IBM aber schon zu Gunsten von Gates und seiner Truppe entschieden. Schaut man sich rückblickend die Höhepunkte der CeBIT 1996 an, kann man feststellen, dass in diesem Jahr das Internet erstmals eine dominante Rolle auf dem Messegelände in Hannover spielte. [...]

CeBIT 1995: Kühne Visionen und fatale Irrtümer
Hannover (dpa) – Vor dem Eingang zum CeBIT-Gelände in Hannover bildete sich an einem Sonntagvormittag vor zehn Jahren eine lange Schlange. Über 1500 Besucher der weltgrößten Computerschau wollten am 12. März 1995 von Software-Guru Bill Gates erfahren, wie die Informationstechnologie in einem Jahrzehnt aussehen wird. Der damals 39 Jahre alte Microsoft-Chef griff tief in die [...]

CeBIT 1994: «Billig-Handys» für 500 DM und Hoffnung auf den Aufschwung
Hannover (dpa) – «Gebeutelte Computerbranche hofft auf Aufschwung» lautete eine dpa-Schlagzeile vom 10. März 1994. Sie könnte so ähnlich auch in diesen Tagen als Überschrift für einen Vorbericht zur Computermesse CeBIT dienen. Damals vor zehn Jahren legte die Computerbranche nach der wilden Pionierzeit eine kleine Erholungspause ein. Doch viel Zeit zum Luftholen blieb nicht, denn [...]

CeBIT 1993: Premiere des «Pentium»-Chips lässt Bill Gates kalt
Hannover (dpa) – Im Frühjahr 1993 interessierte sich Bill Gates kaum für die CeBIT, die auch damals schon die weltgrößte Computermesse war. Daran änderte selbst die historische Premiere des Pentium-Chips von Microsofts Partner Intel in Hannover nichts. Und auch der erbitterte Wettstreit, den sich sein Microsoft-Team mit IBM im damals noch offenen Rennen zwischen Windows [...]

CeBIT 1992: Zukunftstrends von damals sind heute längst Geschichte
Hannover (dpa) – Gerhard Schröder amtierte noch als Ministerpräsident von Niedersachsen, Jürgen Möllemann war Bundeswirtschaftsminister, und pünktlich zum Besuch der beiden prominenten Politiker auf der größten Computermesse der Welt setzte am 11. März 1992 auf dem Messegelände in Hannover der berüchtigte CeBIT-Schneeregen ein. Die CeBIT zog vor zehn Jahren schon knapp 650000 Besucher an, die [...]

Jeff Jarvis kämpft mit dem Kindle 2

Update: Jeff Jarvis hat seine ersten Erfahrungen mit dem Amazon Kindle 2 in einem Blogeintrag zusammengefasst:
Me and my Kindle « BuzzMachine
Fazit: Für die Schwierigkeiten beim Download der Bücher war wohl vor allem der Mobilfunkprovider Sprint verantwortlich. Allerdings ist es natürlich auch eine bewusste Design-Entscheidung der Verantwortlichen gewesen, beispielsweise auf eine WiFi-Option zu verzichten.

Jeff Jarvis

Jeff Jarvis

Der amerikanische Journalist, Medienforscher und Alpha-Blogger Jeff Jarvis lässt via Twitter die Öffentlichkeit an seinem verzweifelten Kampf mit dem Kindle 2 teilnehmen. Bislang ist es ihm noch nicht gelungen, das Ding in Betrieb zu nehmen. Wenn Amazon Pech hat, löst Jarvis damit ein PR-Deseaster wie vor Jahren bei Dell aus, als eine Serie von Blog-Einträgen (“Dell sucks”) über einen fehlerhaften Laptop und die behäbige Reaktion des Kundenservices von Dell den texanischen PC-Bauer in ernsthafte Schwierigkeiten brachte.

I try to redownload the book, Amazon.com says it is already downloaded. Kindle says it has nothing. Male plug, meet female plug.
about 6 hours ago from Ginx

Amazon sending another Kindle. 1 more chance.
about 6 hours ago from Ginx

The book I bought for Kindle has now disappeared without downloading. Try to get it again and it says I already have it. Catch 22.2.
about 6 hours ago from Ginx

@txvoodoo Do you work for Amazon? Im a shareholder and Im pissed.
about 6 hours ago from web in reply to txvoodoo

@timdunlop It wont load a single book after 3.5 hours.
about 7 hours ago from web in reply to timdunlop

@katriord And I had a fight with city-tax-paid union goons running our school elevator. Extra-grumpy.
about 7 hours ago from web in reply to katriord

After the Kindle wont load the book, it wont do anything. Have rebooted 7 times so far. Its returning my F.U.
about 7 hours ago from web

I so wanted to love the Kindle. But with nothing to read, its particularly useless.
about 7 hours ago from web

Update: Und so ging es mit dem Kindle 2 und Jeff Jarvis weiter (Stand 26.2, 23.45 Uhr):

Is there a way to advance to chapters or pages via index or TOC on the Kindle?
ungefähr 9 Stunden ago from Ginx

Kindle typography needs work. H&J (hyphenation & justification) wonky. Rag-right would be cleaner, neater, more readable.
ungefähr 9 Stunden ago from Ginx

I wish I could have bought a cheaper wi-fi online Kindle (a la iPod Touch). I’m paying indirectly for crappy Sprint service I left.
ungefähr 9 Stunden ago from Ginx

I wish the Kindle gave me the stick-shift (v. automatic) means of connecting as my iPhone does. And why not wi-fi?!?
ungefähr 9 Stunden ago from Ginx

My problems with Kindle now appear to be more Sprint. It took 4 hours to get one book last night (even walking outside). Today, it’s quick.
ungefähr 9 Stunden ago from Ginx

Twitter / jeffjarvis

CeBIT 1999: Ein Computer, der dem Kanzler aufs Wort gehorcht

Hannover (dpa) – «Ich möchte gerne einen Computer haben, in den ich reinsprechen kann.» Bei seinem Rundgang auf der CeBIT 1999 hatte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) blitzschnell das Trendthema der weltgrößten Computermesse erfasst. «Alles sollte so einfach sein wie möglich.» Zehn Jahre später wartet die Branche zwar noch immer auf den Computer, der aufs Wort hört. Doch an die Aufbruchstimmung auf dem Messegelände in Hannover im Jahr 1999 erinnern sich Messemacher und Aussteller noch heute gerne – auch wenn zwei Jahre später die Internet-Blase mit einem lauten Knall platzte.

Bundeskanzler Gerhard Schröder auf der CeBIT 1999

Bundeskanzler Gerhard Schröder auf der CeBIT 1999

«Sieben Tage lang waren im Mikrokosmos CeBIT skeptische Konjunkturprognosen und die Krisen in anderen Regionen der Welt wie weggeblasen», berichtete der damalige dpa-Korrespondent Andreas Möser von der CeBIT. «In Hannover spiegelte sich stattdessen die ungebremste Aufbruchstimmung der Computer- und Telekommunikationsbranche wider.» 7341 Aussteller hatten 1999 für einen neuen CeBIT-Rekord gesorgt. Zum Vergleich: In diesem Jahr werden nur noch 4300 Firmen aus aller Welt zum Gipfeltreffen der IT- Industrie nach Hannover kommen.

Doch es waren nicht nur Besucher- und Ausstellerzahlen, die den Erfolg der CeBIT 1999 ausmachten, sondern viele Premieren: Der umtriebige AOL-Europe-Chef Andreas Schmidt präsentierte in Hannover die erste Internet-Flatrate für den deutschen Markt, die dann in der gesamte Branche einen Trend setze.

Andreas Schmidt, Präsident von AOL Europe

Andreas Schmidt, Präsident von AOL Europe

Die Digitalkameras näherten sich der Schwelle von zwei Millionen Pixel. Allerdings musste man beispielsweise für die C-1400 XL, das damalige Spitzenmodell des Kameraherstellers Olympus noch 2300 DM (1176 Euro) ausgeben. Heute verfügt fast jede Handy-Kamera über eine höhere Auflösung.

Große Fortschritte gab es auch bei den Chip-Herstellern. Intel führte auf der CeBIT 1999 erstmals einen 800 Megahertz schnellen Prozessor vom Typ Pentium III vor. Die damals gängigen Personal Computer arbeiteten gerade einmal mit der Hälfte dieser Taktfrequenz.

Weitere technologische Akzente setzten damals vor allem die Konkurrenten des weltgrößten Softwarekonzerns Microsoft, der in dieser Zeit noch in das große Anti-Kartellverfahren in den USA verstrickt war. Das größte europäische Softwarehaus, die SAP AG, zeigte auf der CeBIT 1999, dass das wichtigste betriebswirtschaftliche Softwarepaket R/3 auch auf dem Windows- Konkurrenzsystem Linux läuft. Mit dem virtuellen Ritterschlag von SAP geadelt, entwickelte sich das freie Softwaresystem seitdem zumindest im Segment der größeren Unternehmensrechner (Server) als ernsthafte Alternative zu den Microsoft-Produkten. Sun Microsystems profilierte sich auf der CeBIT’99 mit einer Software-Plattform für Mobiltelefone (Java), die in den folgenden Jahren tatsächlich Millionen von Handys erreichte und dort Windows CE von Microsoft verdrängte.

Auf der CeBIT 1999 war aber auch schon ein Vorspiel der Eskapaden der New-Economy-Ära zu sehen. Jungunternehmer Lars Windhorst versuchte damals mit Michael Jackson Besucher auf den CeBIT-Stand seines Unternehmens zu locken. Doch zur Enttäuschung der Fans erschien statt des «King of Pop» nur ein Double auf dem Windhorst- Stand und wenig später beim Finanzdienstleister Gold-Zack.

Ein Double des Popstars Michael Jackson auf der CeBIT 1999

Ein Double des Popstars Michael Jackson auf der CeBIT 1999

Der damals als «Wunderkind» gefeierte Windhorst geriet mit seinen Unternehmungen zwei Jahre später mit dem Platzen der Internet-Blase in Schwierigkeiten und musste dann 2004 für die meisten seiner Unternehmen Insolvenz anmelden. Gold-Zack, zwischenzeitlich ein Star im Börsensegment Neuer Markt, ging im Jahr 2003 in Insolvenz.

Von Christoph Dernbach, dpa
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Verspäteter Kindle-Start in Deutschland eröffnet Chance für Berliner E-Book-Anbieter txtr

txtr LogoIn den USA bietet Amazon demnächst bereits die zweite Generation seines E-Books Kindle an. Doch Europa lassen Jeff Bezos und sein Team bislang links liegen. Von der zögerlichen Amazon-Strategie könnte nun nicht nur Sony mit seinem Reader profitieren, sonern auch das Start-Up-Unternehmen txtr aus Berlin.

Txtr kündigte “für das dritte Quartal 2009″ mit dem “txtr reader” ein eigenes Lesegerät für den deutschen Markt an. Das Gerät soll via UMTS/GPRS und WLAN eine Verbindung ins Internet aufnehmen können, während die Sony-Reader nur üb er eine USB-Kabelverbindung mit Inhalten von einem Windows-PC aus bestückt werden können.

Noch etwas kryptisch klingen die Hinweise auf die Zusammenarbeit mit dem Buchhandel und den Verlagen. Txtr verweist auf die “bereits bestehende Onlineplattform und Textcommunity txtr.com”, mit der “im Gegensatz zu Amazon und Sony die erste offene Gesamtlösung für das Speichern, Veröffentlichen und Austauschen digitaler Texte sowie den Erwerb von Büchern und kommerziellen Dokumenten, Newsletter und anderen Publikationen” angeboten werde. Txtr.com verwaltet nach Angaben des Anbieters “alle Arten von digitalen Texten – von eBooks über Word- und Office 2007-Dateien bis zu PDFs, ePub- Formaten und Powerpoint-Präsentationen”. Interessant klingt die Webclip-Funktion, mit der man Ausschnitte von Webseiten bei txtr.com permanent speichern kann.

Kritisch sehe ich den Versuch, via txtr.com ein eigenes Digital Rights Management (DRM) etablieren zu wollen. “Eigene Texte lassen sich veröffentlichen und mit anderen Nutzern austauschen. Dafür bietet txtr.com ein einfach funktionierendes, flexibles Rechtesystem. So ist eine gemeinsam erstellte Sammlung von Texten einfach und schnell angelegt und von jedem Standort aus abrufbar.” So heißt es in der Pressemitteilung. Rechtzeitig zum Launch des txtr readers werde ein Shopsystem auf txtr.com ein umfangreiches digitales Buch-Programm mit Titeln großer deutscher Verlage anbieten. Nun, schaun wir mal, wenn es so weit ist.

Hier die Daten im Überblick:

  • ARM11 CPU
  • E-Ink Bildschirm-Technologie
  • Drahtlose UMTS/GPRS-Verbindung zur Onlineplattform txtr.com
  • 1GB built-in Flash Memory und 8 GB SD-Karte mit vorinstallierten Inhalten
  • “Hohe Batterielaufzeiten für lange Lesezeiten dank intelligentem Energie-Management für wochenlanges kontinuierliches Lesen mit nur einer Akkuladung”
  • Audio über Bluetooth-Headset
  • Direkte Verbindung zum Computer oder Notebook über USB und WLAN
  • Direktes Austauschen von Dokumenten von Gerät zu Gerät über txtr air share
  • “Weitgehend gegen Schmutz und Spritzwasser geschützt”
  • bookstore in a pocket: Bücher und Publikationen können direkt vom Gerät aus online erworben werden

Etwas merkwürdig ist das Theater, das die Technology Review in dieser Angelegenheit derzeit veranstaltet. In der Online-Preview bei heise.de heißt es:

Der Prototyp des txtr reader, den Technology Review nur in der Print-Ausagabe zeigen darf, besitzt derzeit noch kein fertiges Gehäuse, soll aber bereits auf der kommenden Computermesse CeBIT in der vollständigen Verkleidung präsentiert werden. Nach der Herstellung in China oder Taiwan soll das Gerät dann im Herbst auf dem deutschen Markt erhältlich sein.

Nur in der Print-Ausgabe??? Nun, hier sind die Bilder des txtr reader, ganz offiziell vom Presseservice des jungen Berliner Unternehmens:

Update: Hier noch ein “echtes Foto”, wie in den Kommentaren eingefordert:

Foto txtr E-Book

Foto txtr E-Book

heise online – 20.02.09 – Elektronisches Lesegerät aus Berlin. Konkurrenz für Amazon und Co.?

Das G2-Smartphone von Vodafone heißt HTC Magic

Und so sieht das HTC Magic aus:

HTC Magic bei Vodafone

HTC Magic bei Vodafone

Die technischen Details stehen bei den Kollegen von Golem.de
Vodafone und HTC kündigen Android-Smartphone Magic an – Golem.de

Die neuen HTC Touch Smartphones

So sehen die neuen HTC Touch Smartphones aus, die heute auf dem Mobile World Congress von HTC-Boss Peter Chou in Barcelona vorgestellt wurden. Ich finde, die Geräte sehen wirklich flott aus. Man muss halt damit Leben, dass unter der Touch-Oberfläche Windows Mobile 6.1 schlummert. Aber morgen soll es ja noch eine Überraschung von HTC geben. Keep you updated …

Irgendwie kommt mir der neue Ovi-Store von Nokia bekannt vor …

Zwillinge (seit Geburt getrennt): iPhone App Store (links) und Nokia Ovi (rechts)

Zwillinge (seit Geburt getrennt): iPhone App Store (links) und Nokia Ovi (rechts)

So sieht die heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellte neue Ovi-Plattform von Nokia im Vergleich zum App-Store auf dem iPhone aus. Wie sagte Steve Jobs in Anlehnung an Picasso: “Good artists copy. Great artists steal.”

Entwickler können jetzt über Android Market auch verkaufen

Anbieter von Programmen für die Mobilplattform Android können künftig über den von Google betriebenen Android Market ihre Applikationen auch verkaufen – und nicht nur verschenken. In den USA und in Großbritannien können die Developer gleich loslegen.

I’m pleased to announce that Android Market is now accepting priced applications from US and UK developers. Developers from these countries can go to the publisher website at http://market.android.com/publish to upload their application(s) along with end user pricing for the apps. Initially, priced applications will be available to end users in the US starting mid next week. We will add end user support for additional countries in the coming months.

We will also enable developers in Germany, Austria, Netherlands, France, and Spain to offer priced applications later this quarter. By the end of
Q1 2009, we will announce support for developers in additional countries. You can find more information about priced applications in Android Market
at http://market.android.com/support/
Eric Chu, Android Market

In Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Frankreich müssen sich die Entwickler noch gedulden. “Later this quarter” soll es aber auch hier losgehen. Die Abrechnung erfolgt über Google Checkout.

Tweet der Woche

Microsoft launching “Apple stores.” I hope it has big Genius Bars. http://adjix.com/4ayi

Guy Kawasaki

Guy Kawasaki

Wie die Tageszeitung gerettet werden kann

Cover Time Magazine

Cover Time Magazine

Walter Isaacson, President und CEO der amerikanischen Denkfabrik Aspen Institut, hat für Time Magazine die Titelgeschichte “How to Save Your Newspaper” geschrieben, wie die Zukunft der Tageszeitungen gesichert werden kann.

Seine These lautet: Noch nie waren Tageszeitungen und Magazine so populär wie heute, aber nicht immer werden die Verlage dafür bezahlt. Die Auftritte der Zeitungen im Web seien kostenlos. Und das Gros der Webeeinnahme lande bei Aggregatoren wie Huffingston Post oder Drudge Report. Daher müsse man eine Art iTunes für Zeitungen einführen, damit User einfach ein Miniabo im Web bezahlen könnten.

Walter Isaacson | The Daily Show | Comedy Central

How to Save Your Newspaper – TIME