Adobe-Chef Shantanu Narayen zum Flash-Streit mit Apple

Adobe-Chef Shantanu Narayen wurde auf der D9-Konferenz von Walt Mossberg zum Streit mit Apple um den (Nicht-)Einsatz von Flash auf den iOS-Geräten von Apple befragt. Narayen betonte, es gehe dabei nicht um die Technologie, sondern um die Kontrolle des Geschäftsmodells. Apple lasse Flash lediglich nicht im Browser zu. Man könne aber mit Flash Anwendungen schreiben, die in einem AIR-Mantel eingepackt über den iTunes-App-Store verbreitet werden können.

Narayen sagte, Flash werde in diesem Jahr bereits auf 130 Millionen Phones ausgeliefert – fand aber keine Antwort auf die Bemerkung von Walt Mossberg, auf keinem einzigen Android-Smartphone sei Flash überzeugend. Als Narayen dann auf die Fortschritte verwies, die man auf dem PlayBook von RIM mit Flash erzielt habe, sagte Mossberg, das PlayBook laufe aber nicht mit Android und habe dafür andere Schwächen. Hier ein Ausschnitt des Interviews im Video:

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2 comments

  1. Ich teste gerade das PlayBook von RIM, und man sieht leider die Nachteile, die Flash hier mitbringt: Auf vielen Nachrichtenseiten baut sich zuerst und übergroß die Flash-Werbung auf, dann der Inhalt. Oder die Inhalte werden verdeckt. Schon ein kleiner versehentlicher Fingertipp auf das Flash-Element kann zu ungeahnten Folgen führen. Flash deinstallieren zu können, wäre jedenfalls ein Gewinn.

  2. Markus Rübekohl

    Ich war damals zu Beginn ein wenig irritiert, dass Flash nicht mit auf dem iPhone und später auch nicht auf dem iPad installiert war. Jedoch war ich selber früher Flash-Entwickler, kenne mich immer noch recht gut mit der Platform aus und kann nur zu gut verstehen, dass das Plugin es nicht in das iOS bzw. in den Safari geschafft hat.
    Die eingebetteten Flash Elemente würden in der Tat des öfteren in einem Bruch in der gewohnten bzw. intuitiven Benutzerführung resultieren.

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