Steve Jobs und das Ende der MacWorld Expo

Steve Jobs auf der MacWorld 2007
Steve Jobs auf der MacWorld 2007
Die MacWorld Expo in San Francisco ohne Steve Jobs? Viele Apple-Fans werden sich an diesen Gedanken nur schwer gewöhnen können. Hatte der Apple-CEO in den vergangenen Jahren doch immer wieder im Moscone Center „One more thing“ aus dem Hut gezaubert. Doch nun wird die MacWorld nicht nur ohne den charismatischen Jobs auskommen müssen, sondern ohne jeden Support von Apple überhaupt. Ich würde mich nicht wundern, wenn das der Anfang vom Ende der IDG-Veranstaltung bedeutet, die in der Vergangenheit häufig als „Apple-Hausmesse“ fehlinterpretiert wurde.

Über die Gründe für den Rückzug wird nun wild spekuliert. Ist Steve Jobs so krank, dass er sich nicht in der Öffentlichkeit blicken lassen kann? Hat Apple für den Januar keine vernünftige Produkt-Innovation zur Hand, um auf der MacWorld Expo glänzen zu können? Oder versucht Apple, die Kommunikation mit seinen Partnern und Kunden noch strikter zu kontrollieren. Ich glaube, dass der letzte Punkt entscheidend ist. Jim Goldman von CNBC glaubt auch, dass „politics not pancreas„, also Firmenpolitik statt die Krebserkrankung von Jobs der entscheidende Faktor für die Absage von Jobs gewesen sei.

Dieser Vorfall zeigt aber auch, dass Apple sich nicht länger ungestraft eine Abschottungspolitik in seiner Kommunikation mit Partnern und Kunden erlauben kann, die manchmal an Praktiken aus Nordkorea erinnert.

Politics Not Pancreas the Reason for Jobs‘ Macworld Exit – Tech Check with Jim Goldman – CNBC.com

Steve Jobs and Apple pulling out of MacWorld – SiliconValley.com

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