Cupertino untersagt Verkauf von Eierbechern: Manchmal hat Apple einen Sprung in der Schüssel


eiPott-Eierbecher - Kann man den wirklich mit einem iPod verwechseln?
eiPott-Eierbecher - Kann man den wirklich mit einem iPod verwechseln?

Diesen Eierbecher haben wir auch zu Hause. Freunde habe meinen Töchtern zwei „eiPotts“ geschenkt, weil sie das Wortspiel mit dem Namen des Apple-Musikplayers witzig fanden (meine Töchter und ich übrigens auch).

In der Apple-Zentrale in Cupterino scheinen die Verantwortlichen offenbar zum Lachen in den Keller zu gehen und verstehen beim eiPott der Firma koziol aus Erbach (im Odenwald) keinen Spaß. Und deshalb haben Apple-Anwälte nach einem Bericht der B.Z. dem Anbieter vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg untersagen lassen, die Eierbecher unter dem Namen „eiPott“ zu vermarkten.

Wenn der „eiPott“ weiter unter diesem Namen vertrieben wird, soll eine Ordnungsstrafe in Höhe von 250 000 Euro fällig werden. Das Gericht habe die Entscheidung damit begründet, dass “eiPott” eine künstliche Wortschöpfung sei und “zudem als Bezeichnung für einen Eierbecher unüblich”.

Die Firma koziol muss ihre eiPotts umbenennen
Die Firma koziol muss ihre eiPotts umbenennen

Die spinnen, die Kalifornier. Und die Richter in Hamburg übrigens auch.

BZiPhone – Apple gewinnt Rechtsstreit. Eierbecher “eiPott” verboten!.

(Danke, Andrej)

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3 comments

  1. Naja, dass allein die Anmutung der Schachtel hart an der Grenze der Wort- und Bildmarke entlangschrammt, hätten sich die Macher aber auch irgendwo denken können.

  2. PS: Spaß hin oder her – genau dafür gibt es das Markenrecht. Damit andere nicht mit der Berühmtheit einer bekannten Marke Eigenwerbung betreiben.

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