Apple

Macworld Bloopers

Am kommenden Dienstag hält Steve Jobs, der beste Präsentator der IT- und Unterhaltungsindustrie, seine mit Spannung erwartete Keynote auf der MacWorld Expo in San Francisco. Aber selbst dem Demo-Gott Jobs gelingt nicht immer alles:

Ich fliege am Sonntag nach San Francisco, um für dpa von der MacWorld zu berichten. Und die Zeit für den ein oder anderen Kommentar auf “Mr. Gadget” werde ich mir auch nehmen.

YouTube – Macworld Bloopers

Sculleys iPhone für zu Hause

Ich habe das berühmte Apple-Video vom Knowledge Navigator 1988 oder 1989 zum ersten Mal gesehen – und war echt baff. Ich besaß damals noch einen Atari ST, den ich mit dem Spectre GCR Emulator mühsam zu einem Ersatz-Mac aufgebohrt hatte.

Im Knowledge Navigator wird die Vision des damaligen Apple-Chefs John Sculley erzählt: Ein intelligentes, interaktives Gerät, das mit Sprache bedient wird und sich flexibel auf die Anforderungen seines Besitzers einstellen kann. Der Newton PDA, den Apple dann 1993 auf den Markt brachte, konnte an die Navigator-Vision nicht wirklich anknüpfen und wurde von Steve Jobs nach seiner Rückkehr auch sofort wieder eingestellt.

Heute gehört John Sculley zu den Investoren von OpenPeak Inc., einem Start-Up aus Florida, das auf der CES in Las Vegas die OpenFrame-Plattform “for Telephony and Services” vorgestellt hat. So schaut das Ding aus:
OpenFrame, a Unified Platform for Telephony and Services

Zum Vergleich, hier das Video vom Knowledge Navigator:

The iPhone of Home Phones – News and Analysis by PC Magazine

Nischenanbieter

Bill Gates in einem Interview mit der FAZ am Rande der CES in Las Vegas:

FAZ: Man hat den Eindruck, ihr Wettbewerber Apple hat bei den Verbrauchern einen fast automatischen Coolness-Faktor, egal was er herausbringt. Microsoft wird dagegen nicht gerade als begehrenswerte Marke wahrgenommen…
Bill Gates: Unser Wettbewerber bedient einen eher kleinen Markt und ist ein Nischenanbieter, so etwas wie der Mini von BMW bei Autos. Unsere Produkte sind dagegen allgegenwärtig, und die Menschen kennen sie aus dem Büro. Deshalb ist es völlig natürlich, dass wir unterschiedlich wahrgenommen werden. Aber ich gebe zu: Wir machen uns viele Gedanken über unsere Marke und wie wir für sie Begeisterung wecken können. Und manchmal wie bei der Xbox gelingt uns das auch ziemlich gut.

Und ich dachte immer, bei Microsoft sei der exzessive Genuss von Cocktails vor Interview-Sitzungen tabu.

Unternehmen – Wirtschaft – FAZ.NET – Bill Gates im Interview: „Ich bin ersetzbar“

F-Secure-Virus nun auch in der SZ-Redaktion angekommen

“Getretener Quark wird breit – nicht stark”, sagte Goethe. Und die Süddeutsche Zeitung beweist, dass diese Weisheit auch heute immer noch stimmt. Einige Monate nach der Veröffentlichung der Entdeckung eines Trojanischen Pferdes für das Apple-Betriebssystem Mac OS X und sechs Wochen nach einer ähnlich schwachen Aufbereitung des Themas durch Spiegel Online warnt nun Helmut Martin-Jung vor den “Parasiten im Videoclip“. Jung spannt dabei einen weiten Bogen von den Schwächen in der Beta-Version des  Apple-Browsers Safari für Windows bis hin zum iPhone, in dem auch ein Safari-Browser steckt.

Und schon warnen Sicherheitsexperten davor, das Kultobjekt könnte zum Angriffsziel werden. Als wahrscheinlichste Methode nannte das Arbor securitry engineering and response team (Asert) vor kurzem sogenannte drive-by-downloads, gemeint sind damit Webseiten, die Schwachstellen in Browsern ausnutzen, um ahnungslosen Surfern quasi “im Vorbeifahren” schädliche Software auf den Rechner zu spielen. Es reicht schon, eine solche Webseite nur aufzurufen, man muss dafür gar nicht mehr klicken.

Trojanisches Pferd für Mac OS XDiese Aussage grenzt schon an groben Unsinn. Der entdeckte Trojaner wird über Porno-Sites verbreitet und verlangt nicht nur einen Klick, sondern die bewusste Installation eines Programms, die mit der Eingabe des Administrator-Passworts bestätigt werden muss.

Bei Jung liest sich das so:

Dazu gehört zum Beispiel der Trick mit dem Internet-Video. Wer darauf klickte, um es zu sehen, erhielt einen Hinweis: Ein Decoder müsse installiert werden, um den Film abspielen zu können. Eine gängige Prozedur, und auch der Rest des Verfahrens wirkte normal. Also schnell das Administrator-Passwort eingegeben, die Frage zu den Lizenzbestimmungen mit Ja bestätigt, kurz gewartet und tatsächlich, jetzt lief das Filmchen.

Ich kenne nicht das Surf-Verhalten in der SZ-Redaktion, aber bei mir ist die Installation eines Video-Codecs von einer Porno-Website keine “gängige Prozedur”.

Apple Parasiten im Videoclip – Computer – sueddeutsche.de

Sicherheit auf dem Mac mit PGP, JAP und Tor (2)

PGP-LogoKönnen Ihre E-Mails auch alle mitlesen? Stammt diese Mail tatsächlich von der Person, die als Absender eingetragen ist? Und welche Spuren hinterlassen Sie beim Surfen? Wie Sie mit Hilfe vom Pretty Good Privacy (PGP) die Kommunikation über das Netz effektiv schützen können, damit Ihre Privatsphäre nicht auf der Strecke bleibt, zeigt dieser Workshop, der nach dem Jonet Mediacamp 2007 entstanden ist.

More