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"Plays for sure" – Zune – Windows Mobile – Wie Steve Ballmer die Vormachtstellung von Apple im digitalen Musikgeschäft brechen will

Gegen den gigantischen Erfolg von Apple im digitalen Musikgeschäft hat in den vergangenen Jahren schon Microsoft-Mitbegründer Bill Gates wenig ausrichten können. Microsoft-CEO Steve Ballmer korrigiert nun den Kurs von Gates und setzt verstärkt auf das Handy.

Gegen den iPod-Erfinder Apple hat sich Microsoft immer äußerst schwer getan: Zuerst versammelte Gates seine OEM-Partner wie iRiver oder Samsung und Musik-Onlineläden wie Musicload oder OD2 in einer “Plays for sure”-Allianz, um Verbündete für sein Windows-Media-Format zu finden. Im Herbst 2004 sagte mir Bill Gates in einem Interview auf meine Frage, ob Apple mit dem iPod und iTunes nicht uneinholbar davongezogen sei:

Gates: Nein, der Markt befindet sich noch in den Kinderschuhen. Wenn man sich die Zahlen anschaut, sieht man, dass viele Menschen überhaupt noch keinen digitalen Musikplayer besitzen. Ich frage Sie: “Als Henry Ford (im Jahre 1908) sein T-Modell auf den Markt brachte, war dies das Ende der Automobilindustrie?” Nein, es war erst der Anfang einer unglaublichen Entwicklung.

Frage: Was will Microsoft denn besser machen als Apple?

Gates: Nun, es ist wichtig zu verstehen, dass Musik ein Teil der Vision der “Digitalen Unterhaltung überall” (Digital Entertainment Anywhere) ist und zwar ein wichtiger Teil. Aber wenn wir an Musik denken, dann denken wir nicht nur an einen einzigen Musikladen oder ein einziges Abspielgerät. Wir glauben, dass Auswahlmöglichkeiten wichtig sind. Wir glauben, dass man ein Musikgerät auch vom Sofa aus bedienen können muss. Wir glauben, dass Abonnements von Musikinhalten – und nicht nur Downloads – der richtige Weg sein können.

Apple hat einen guten Job gemacht, wenn man sich auf einen Shop und ein Gerät beschränkt. Aber so machen sie das eben: Der Marktanteil, bei dem Apple im PC-Markt gelandet ist, basiert auf der Philosophie, dass man ihre Hardware kaufen muss, um ihre Software zu erhalten. Und manche Verbraucher bevorzugen dieses Modell.

Frage: Und wie sieht Microsofts Modell aus, Mr. Gates?

Gates: Wir wollen den Verbrauchern eine Auswahl bieten. Das Geschäftsmodell der Vielfalt hat in jedem Fall, den ich kenne, dazu geführt, dass letztlich ein höheren Marktanteil erobert werden konnte. Man muss aber auch klar sagen, dass wir noch mitten in der Pionierphase stecken und noch ein langer Weg vor uns liegt.

Doch das Konzept von Bill Gates ging nicht auf. Das Sammelsurium aus einem komplizierten DRM, prorietären Softwareplayern der jeweiligen Hardware-Hersteller und den unübersichtlichen Windows-Lösungen (“Windows Media Player”) hat selbst hochrangige Microsoft-Manager harsch enttäuscht.

Steve Jobs zeigt stolz die Marktanteile des iPods

Steve Jobs zeigt stolz die Marktanteile des iPods

Seit dem Herbst 2006 müht sich Microsoft nun mit einer Kopie des zuvor so kritisierten geschlossenen iPod/iTunes-Modells von Apple ab: Ein eigener Player (“Zune”) in Kombination mit einer eigenen Software und einem eigenen Online-Musikladen sollte es richten. Doch der (inzwischen stark verbesserte) Zune erreichte nach Zahlen ders Marktforschungsunternehmens NPD (Juni 2008) in den USA gerade mal einen Marktanteil von 2,6 Prozent – und außerhalb der USA bislang überhaupt nicht in die Läden. Der iPod liegt mit 73,4 Prozent fast uneinholbar in Front.

Nun verkündet Microsoft-CEO Steve Ballmer einen neuen Anlauf gegen die Apple-Dominanz. Diesmal soll es die Kombination von Zube und Windows Mobile richten. Was mit den Zune-Playern alleine nicht gelungen ist, sollen künftig die Smartphones von HTC, Samsung und Co. reißen.

Steve Ballmer im Interview mit dem CIO-Magazine aus Großbritannien:

CIO: Why has Microsoft developed Zune?

Ballmer: At the end of the day, one of the big trends is that all content is going digital. And if we don’t have the software and services that are useful, helpful and valuable for the consumption of music and video, we are sort of not really a player.

Now, we built the Zune hardware with the Zune software – and what you’ll see more and more over time is that the Zune software will also be ported to and be more important not just with the hardware but on the PC, on Windows Mobile devices, etc.

CIO: It seems to me to be a tricky one because Apple is out there, and they have a pretty good product – but also they have this kind of cult following of people who are just going to buy, because it’s Apple. That must be a frustrating thing to compete against.

Ballmer: They may have a cult following in the music business, and we got about 97 percent of PC users using our stuff. 97 percent may not constitute a cult! But I wouldn’t trade that for a cult!

INTERVIEW: Steve Ballmer on the Cloud, Google, data centres and the cult of Apple – CIO UK Magazine

Ein MacBook Mini muss man sich (noch) selbst fräsen

Apple-Mod eines Medion Akoya Mini

Apple-Mod eines Medion Akoya Mini

Asus, MSI, Medion – und nun auch Dell, Toshiba, Samsung und HP. Immer mehr mehr PC-Hersteller springen auf den Netbook-Trend auf. Nur von Apple gibt es (noch) kein Signal, dass es ein MacBook Mini geben wird. Und ich befürchte, dass Apple auch auf dem für Mitte Oktober erwarteten Launch der neuen MacBook-Generation keine ultra-kompakten Portables präsentieren wird.

Die Ungeduldigen PC-Bastler greifen inzwischen zur Selbsthilfe. Fast alle Netbook-Modelle auf Intel-Basis können inzwischen mit einem modifizierten Mac OS X zum Laufen gebracht werden. Die AGBs von Apple verbieten allerdings ganz klar, ein Mac OS X auf einer anderen Hardware als Geräten von Apple zu installieren. Es ist aber auch auf der anderen Seite nicht endgültig geklärt, ob das Apple-Monopol für den Einsatz von Mac OS X rechtmäßig ist.

Ein Bastler aus Deutschland hat inzwischen auch in den USA eine gewisse Prominenz, seitdem Wired.com groß über seinen “Mod” eines Medion Akoya Mini berichtet hat. Florian beschreibt seine Arbeit so:

Den Apfel hab ich aus Kunstoff gefräst und den Gehäusedeckel in 2h Handarbeit mit Dremel und Feile bearbeitet :-) Beleuchtet wird mit 6 weißen SMD Led´s. Eigentlich wollte ich Leuchtfolie nehmen aber die Inverter die ich gefunden habe waren alle leider zu groß.

Ein MacBook Mini muss man sich derzeit halt selbst fräsen.

MSI Wind Forum • Leuchtender Apfel – MacBookMini

Warten auf das Google-Phone

Update (23.9.2008):

Das erste Android-Handy wird am 22. Oktober 2008 in den USA in die Läden kommen. Es wird 179 Dollar kosten (25 Dollar monatlicher Grundpreis für einen Spartarif ohne Flatrate und 35 Dollar inkl. Datenflatrate), teilte T-Mobile heute (23. September) in New York mit. Im November bringt T-Mobile das G1 dann auch nach Europa. Zunächst sind die Briten dran. Im 1. Quartal 2009 sollen dann auch Deutschland und andere europäische Länder folgen. Dabei werde Deutschland der nächste Markt nach dem Start in Großbritannien sein, sagte Telekom-Innovationschef Christopher Schläffer meinem Kollegen von der dpa in New York.

Details siehe:
“Google-Handy” G1 von HTC und T-Mobile erst 2009 in Deutschland – Google, T-Mobile, Maps, Dollar, Built-in, iTunes, Amazon, View – Mr. Gadget

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Android-Logo

Android-Logo

Der Marktstart des ersten Smartphones mit dem Android-Betriebssystem von Google scheint unmittelbar bevorzustehen. Engadget und andere Blogs berichten, dass das Android-Handy HTC Dream in den USA von der Federal Communications Commission zugelassen wurde.

Google selbst will noch nicht rausrücken, wann das erste Android-Smartphone zu haben sein wird:

To prepare for Android’s public launch, we are testing the platform on a variety of devices. This process ensures we have an opportunity to receive feedback from users. We have nothing to announce at this time but look forward to sharing Android updates with you in the future.

First Android Phone Approved By FCC – ReadWriteWeb

Müssen die Fans des iPhone wirklich bis zum Herbst auf Nachschub warten?

Das Nachrichtenmagazin Focus bzw. sein OnlineAbleger Focus Online berichtet unter der Überschrift “iPhone – Fans müssen bis Herbst warten”, dass es bis Oktober dauern könne, bis in Deutschland Nachschub des derzeit fast überall vergriffenen Apple-Handys eintreffen werde. Nun hat Focus sich in der Vergangenheit bei Apple-Geschichten nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Vor einem Jahr machte das Magazin aus München großspurig mit einer Story über den Einstieg von Apple in das Geschäft mit Autoelektronik (“Unterhaltung, Kommunikation und Navigation – alles aus einer Hand” – siehe Bordcomputer – Apple erobert die Autos) auf, die mir damals schon ziemlich unglaubwürdig erschien (und die sich auch in den vergangenen zwölf Monaten nicht bewahrheitet hat). Nun, es kann ja noch werden: Nach den Focus-Informationen von damals soll Mercedes “im Jahr 2009″ seine Fahrzeuge “exklusiv mit Hightech aus den Entwicklungslaboren des einstigen Computerkonzerns ausrüsten. Nach sechs Monaten sollen auch andere Autohersteller folgen.”

Nun schreibt Focus: “Nach FOCUS-Informationen kann es bis Anfang Oktober dauern, bis die Shops des deutschlandweit einzigen Netzanbieters T-Mobile die zweite Lieferung der beliebten Handys erhalten.”

Bei der Apple/Auto-Geschichte hat sich immerhin ein Autor getraut, seinen Namen unter die Geschichte zu setzen. Unter der aktuellen Story über den fehlenden iPhone-Nachschub steht das Kürzel “jk”, also vermutlich Julia Kleine (Ressortleiterin Jobs). Ich bietet der Kollegin eine Wette über eine gute Flasche Rotwein an, dass es bis spätestens August noch eine größere Nachlieferung von iPhones für T-Mobile geben wird.

iPhone: Fans müssen bis Herbst warten – iPhone – FOCUS Online

Focus verfährt sich mit Apple-Story | Mr. Gadget

Sonntagsausflug mit dem iPhone 3G

Paddeln auf den Kanälen am Hamburger Rondeelteich…

Screenshot Google Maps mit dem iPhone 3G