In diesem Artikel wird beschrieben, wie man sich außerhalb der USA einen US-Account von iTunes zulegen kann, um bestimmte Apps und Inhalte wie TV-Serien aus dem US-iTunes-Store auf das iPhone oder iPad zu bekommen. Das ganze funktioniert ohne eine (US-)Kreditkarte. Bei kostenlosen Anwendungen wie der Dialy benötigt man nur eine (Fake-)US-Adresse. Will man Apps oder Inhalte kaufen, muss man sich aus den USA einen iTunes-Geschenkgutschein mitbringen lassen oder solche Vouchers auf eBay oder ähnlichen Plattformen ersteigern.
Medien
Dez 29, 2010
Constanze Kurz und Innenminsiter de Maizière in trauter Runde beim DLF
Constanze Kurz vom Chaos Computer Club (CCC) und Bundesinnenminister Thomas de Maizière diskutieren mit DLF-Chefredakteur Stephan Detjen über Computer, Netze, Politik und Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Es ist spannende mit anzuschaun, in wie vielen Punkten der CDU-Politiker und die Berliner Informatikerin einer Meinung sind. Nur bei den Themen elektronischer Personalausweis und Vorratsdatenspeicherung werden gravierende Meinungsunterschiede deutlich. Und man merkt der CCC-Sprecherin immer wieder an, wie sie letztlich über Thomas de Maizière erstaunt ist, der im Gegensatz zu seinen Amtsvorgängern sich bis ins Detail mit den Sachverhalten des digitalen Lebens auseinandergesetzt hat.
DLF – Zur Diskussion from Gerd Pasch on Vimeo.
Link zu der Website des DLF, auf der Thomas de Maizière mit seinem Vetter Lothar verwechselt wird (wie auch im Twitter-Feed des DLF): http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1330229/
Dez 12, 2010
TV-Doku: Das Drama um Wikileaks
Es ist nicht einfach, eine komplexe Geschichte wie das Wirken von Wikileaks und dem umstrittenen Gründer der Enthüllungsplattform, Julian Assange, fair und ausgewogen zu erzählen. Aber die schwedischen TV-Journalisten Bosse Lindquist und Jesper Huor ist genau dies gelungen. Sie haben die Wikileaks-Aktivitäten und -Aktivisten sechs Monate lang begleitet und daraus die sehenswerte TV-Doku “WikiRebels” gemacht. In der 60minütigen Reportage kommen neben Julia Assange auch ausführlich der ehemalige Wikileaks-Sprecher, Daniel Domscheit-Berg, zu Wort sowie Leute wie der Aktivist Smáry McCarthy und der TV-isländische Journalist Kristinn Hrafnsson, der in den vergangenen Monaten zu einem der prominentesten Sprecher des Whistleblowing-Projekts geworden ist. Hrafnsson hatte sich für das isländische Fernsehen intensiv mit dem Hubschrauber-Video auseinandergesetzt, das von Wikileaks veröffentlicht wurde und die Tötung von Zivilisten in Bagdad durch US-Soldaten zeigt. Interessant ist auch der Auftritt des ehemaligen Assange-Mitstreiters Herbert Snorrason, der später von Assage mit folgenden Worten verabschiedet wurde: “Ich bin Herz und Seele dieser Organisation. Wenn du ein Problem mit mir hast, dann verpiss dich.”
Update: Hier eine deutschsprachige Fassung, die am 19.12. 2010 im ORF ausgestrahlt wurde:
WikiLeaks – Rebellen im Netz from netzpolitik on Vimeo.
Dez 1, 2010
Mobile – das nächste große Ding im Internet
Eine sehenswerte Präsentation vom kompetenten und geschätzten Kollegen Holger Schmidt, Netzökonom der FAZ:
Nov 27, 2010
Zuckerberg: Games, Musik, Film, TV, News, Medien – In den kommenden 5 Jahren ändert sich alles
Es lohnt sich, eine Stunde Zeit zu nehmen, um den Auftritt von Mark Zuckerberg auf dem Web 2.0 Summit anzuschauen. Der Facebook-Gründer ist sich sicher, dass der Boom der Sozialen Netzwerke die gesamte Content-Industrie komplett umkrempeln wird. (Computer-)Spiele, Musik, Filme, Fernsehen, Nachrichten, der gesamte Medien-Sektor und auch der E-Commerce werde in den kommenden fünf Jahren komplett überdacht werden. Darauf könne man gute Geschäfte aufsetzen. Damit sagt Zuckerberg aber auch den traditionellen Playern den Kampf an:
Anything that involves content or specific expertise in an area – games, music, movies, TV, news, anything in media, anything e-commerce, any of this stuff.
Over the next five years, those verticals are going to be completely re-thought. There are going to be some really good businesses built.
Our view is that we should play a role in helping to re-form and re-think all those industries, and we’ll get value proportional to what we put in. In gaming, we get some percentage of the value of those companies through ads and credits. But that’s all because we’re helping them.
If we’re helpful to other industries in building out what would be a good solution then there will be some way we get value from that.
Nov 22, 2010
Absurdistan: Das ARD-Magazin Monitor und der neue Personalausweis
Die Bundesverwaltung und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik haben sich bei der Einführung des neuen Personalausweises nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Zumindest wies die Online-Software zum neuen “ePerso” (AusweisApp) eine gravierende Sicherheitslücke auf. Und ein Student aus Darmstadt benötigte nur wenige Stunden, um diese Lücke zu entdecken.
Nun berichtet das ARD-Magazin Monitor über einen neuen Skandal: “Absurdistan: Wie der neue Personalausweis Menschen umtauft” lautet die Schlagzeile.
Monitor-Moderatorin Sonia Seymour Mikich kündigte den TV-Beitrag mit diesen Worten an:
Willkommen, wir haben für Sie einiges ausgebuddelt, das Sie noch nicht kennen. Vielleicht mussten Sie auch schon so einen neuen Personalausweis bestellen, angeblich fälschungs- und missbrauchssicher. Den haben Datenschützer und Nutzer schon heftig moniert wegen zahlreicher Sicherheitslücken. Und jetzt ganz übel – Der neue Ausweis hat auch noch eine weitere Macke, eine Software-Macke. Und sie sorgt dafür, dass manch einer – tja – umgetauft wird.
Menschen mit mehreren Vornamen stellten “dieser Tage überrascht” fest, dass sie etwas anders heißen. Der Grund: Die neue Software der Bundesdruckerei berücksichtige keine Rufnamen mehr und weise von Amts wegen den Menschen ihren ersten Vornamen zu. Unbürokratische Hilfe sei nicht in Sicht. Denn wenn die Meldebehörden von sich aus etwas ändern wollten, wäre dies Urkundenfälschung. Millionen Menschen drohe deshalb künftig der Erklärungsnotstand.
Schaut man sich den Monitor-Beitrag dann an, fragt man sich jedoch, was diese Story mit dem neuen Personalausweis zu tun hat. Monitor-Kronzeuge Ulrich Spalthoff, 58 Jahre, aus Nortrup in Niedersachsen hat nämlich überhaupt keinen neuen Personalausweis mit dem falschen Vornamen bekommen, sondern noch den alten Perso.
Und auch auf der Website ist ein Bild vom alten Personalausweis mit dem falschen Rufnamen “Heinrich” zu sehen.
Zum Vergleich: So sieht der neue Personalausweis aus:
Was bleibt nun von der Monitor-Geschichte übrig? Nun, die aktuelle Version der Verwaltungssoftware zur Erstellung eines Personalausweises wurde so ausgelegt, dass im maschinenlesbaren Bereich nicht genügend Platz für alle Vornamen ist und nur der erste Vorname eines Bundesbürgers dargestellt wird. Und dieser ist in Ausnahmefällen nicht der Rufname des Ausweisinhabers. Auf dem Ausweis selbst sind aber alle Vornamen zu sehen. Das mag für die Betroffenen ärgerlich sein. Man kann das auch zum Thema eines Beitrags bei Monitor machen. Mit einem Skandal um den neuen Personalausweis hat die Story aber nun meiner Ansicht nach überhaupt nichts zu tun. Aber macht Euch selbst ein Bild. Ein Transkript des Beitrags steht hier.
Aug 30, 2010
Focus beim Thema Apple wieder auf dem Holzweg?
Das Nachrichtenmagazin Focus widmet Apple und seinem Chef Steve Jobs die aktuelle Titelgeschichte (“Der Imperator – Wie Steve Jobs mit Apple die Welt revolutioniert und bevormundet”). Auf zehn Seiten werden dort Archivstücke aus den letzten drei Jahrzehnten mit aktuellen Geschehnissen wie dem “Antennagate” und dem “SpyPhone”-Patent zusammengerührt. Ich habe kaum etwas gefunden, was man nicht zuvor woanders gelesen hätte (z.B. hier). Nur eine kleine Passage war mir neu:
Nach FOCUS-Informationen ist Apple im Begriff, ins Auto vorzudringen. In Kooperation auch mit deutschen Herstellern wie BMW entwickeln die Amerikaner ein Gerät auf iPhone-Basis für Pkws. Es soll Navigationssysteme ersetzen und zugleich “Kommandozentrale” und Unterhaltungseinheit im Fahrzeug werden.
So etwas Ähnliches hatte Focus allerdings schon einmal geschrieben – und zwar im Juni 2007. Damals hieß es:
Tatsächlich steuert das Unternehmen seit der Erfolgsstory seines Musikplayers iPod zunehmend weg vom Image des Computerherstellers – hin zum Vollsortimentler für den digitalen Alltag. Nun drängt Apple in die nächste Bastion der modernen Lebenswelt: Mercedes wird seine Fahrzeuge nach FOCUS-Informationen voraussichtlich ab 2009 exklusiv mit Hightech aus den Entwicklungslaboren des einstigen Computerkonzerns ausrüsten. Nach sechs Monaten sollen auch andere Autohersteller folgen.
Focus zitierte auch damals keine Quelle, es gab nicht einmal einen vagen Hinweis. An anderer Stelle führte das Magazin aus:
Nach FOCUS-Informationen soll das Gerät, das der US-Computerhersteller derzeit entwickelt, Unterhaltung, Kommunikation und Navigation in einer Einheit kombinieren. Mercedes wird die neue Apple-Garnitur für sechs Monate exklusiv anbieten. Mit einer Markteinführung ist voraussichtlich 2009 zu rechnen. Unklar ist noch, ob Apple – ähnlich wie beim iPhone – auf Google Maps als Navigationshilfe vertrauen wird.
Ich hatte damals schon vermutet, dass Focus sich mit seiner Story mächtig verfahren hat. Und tatsächlich: Das Jahr 2009 ging ins Land, ohne dass Mercedes-Kunden eine Unterhaltungs- und Navigations-Kombi von Apple buchen konnten. Und vermutlich werden auch die BMW-Fahrer lange Zeit warten müssen, bis die Münchner Autobauer ein Herzstück ihrer Entwicklung, die Gestaltung der grafischen Benutzeroberfläche der digitalen Anwendungen im Fahrzeug, an Apple outsourcen werden. Wetten?
Jun 19, 2010
Huch, ich bin in einem Engadget-Video
Ich selbst hatte das gar nicht mitbekommen. Aber ein Kollege hat mich darauf hingewiesen: Beim Apple-Entwicklerkongress WWDC habe ich nach der Keynote von Steve Jobs im Moscone Center das iPhone 4 ausprobiert, das der Apple-Chef gerade vorgestellt hatte. Dazu gehörte auch eine Demo von FaceTime, der Videochat-Lösung von Apple für das iPhone 4. Am anderen Ende der Leitung war Joshua Topolsky, Chefredakteur von Engadget.com, den ich während der Demo hinter der dicken Kamera gar nicht erkannt hatte. “Ich hoffe, der Typ auf der anderen Seite ist nicht zu hässlich”, sagte Joshua, bevor er die FaceTime-Session startete. Immerhin ist er nicht zusammengezuckt, als ich auf dem Bildschirm erschien.
via:
Engadget.com: iPhone 4 first hands-on! (update: FaceTime video demo)
Apr 2, 2010
Top-Ten-List von David Letterman zum iPad
Apple lässt US-Talkshow-Stars das neue Wunder-Gadget iPad präsentieren. Kurz nach der Ankündigung des Table-Computers durch Apple-Chef Steve Jobs durfte bereits TV-Komiker Stephen Colbert das iPad bei der Grammy-Award-Verleihung zeigen. Nun hat ein iPad in die David-Letterman-Show gefunden. Der Talk-Veteran ist nicht gerade ein “digital native”, das wissen wir bereits seit seinem legendären Versuch, den Online-Kurznachrichtendienst Twitter zu erläutern. Daher wundert es auch nicht, dass Letterman bei der Bedienung der digitalen Schiefertafel seine Zunge zur Hilfe nimmt:
Feb 8, 2010
Hard Times: Die besten Werbespots vom Super Bowl XLIV
Coke – The Simpsons:
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Audi – Green Car:
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Volkswagen – PunchDub:
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Letterman – Worst Super Bowl Party Ever:
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Doritos – Snack Attack Samurai:
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Intel – “Lunch Room”:
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GoDaddy.com – Too hot for TV:
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Budweiser – Bridge:
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Google – Parisian Love:
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Hyundai – Super Bowl 2020:





