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Krönung für das Comeback des Jahres: "Best in Show"-Award der CES für den Palm Pre

Palm Pre

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Manchmal gehen auf High-Tech-Messen die Ansichten über die Highlights der Show weit auseinander. Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2009 in Las Vegas waren sich aber quasi alle einig: Der Palm Pre war der Star in der Glitzerstadt in der Wüste Nevadas. Daher war es nur logisch, dass der Palm Pre zum Abschluss der CES gleich mit drei Preisen ausgezeichnet wurde: Er gewann zum einen die Auszeichnung “Best in Show CES 2009″, die gemeinsam von CNET und dem Messeveranstalter, der Consumer Electronics Association, verliehen wird. Wichtige für Palm ist vielleicht, dass auch die Besucher zu diesem Votum kamen und den Pre an die Spitze des “People’s Voice Award”. Und logischerweise stand der Palm Pre auch in der Kategorie “Cell Phones & Smartphones”.

Nach einem Gespräch mit Pam Deziel, die bei Palm Vice President Software Product Marketing ist, sehe ich eigentlich nur zwei Schwachpunkte beim Palm Pre. Der Hauptspeicher ist mit acht Gigabyte nicht gerade üppig bemessen. Und er lässt sich auch nicht erweitern. Mein iPhone hat 16 Gigabyte und ich muss ständig überlegen, welche Inhalte ich von dem Smartphone entfernen muss, um für neue Platz zu machen. Bei der Hälfte des Speicherplatzes kann das nervig werden.

Die zweite Limitierung betrifft die Software: Der Palm Pre kann nur mit Webanwendungen mit den Zutaten XHML, CSS und JavaScript programmiert werden. Das ist auf der einen Seite eine Stärke, weil damit das System schlank bleibt und von Beginn Millionen von Programmierern zumindest theoretisch gleich morgen loslegen könnten, Anwendungen für den Palm Pre zu schreiben, weil sie diese Standards ohnehin draufhaben. Es gibt allerdings keine Möglichkeiten, für den Palm Pre Programmierumgebungen wie Cocoa oder Sprachen wie Java oder C++ einzusetzen, bestätigte mir Pam Deziel auf der CES in Las Vegas. Daher wird es auf absehbare Zeit auf dem Palm Pre keine aufwändigen Spiele mit opulenter Grafik wie Cro-Mag Rally, Super Monkey Ball oder Enigmo geben. Deziel setzt aber darauf, dass JavaScript immer leistungsfähiger wird.

Die Entwickler müssen sich noch etwas gedulden, bis ein SDK von Palm auf dem Markt ist. “Wir haben bis zur CES oberste Priorität auf die Geheimhaltung der Details gelegt. Daher können wir uns erst jetzt an die Entwickler wenden”, sagte Deziel.

Doch zurück zu den CES-Awards: CNET-Redakteurin Bonnie Cha begründete die Entscheidung für den Palm Pre so:

Well, it was a combination of things. First, and most important in our opinion, the Palm Pre along with the new Palm Web OS, brings an innovative way to how you interact with your device and how it organizes information. The Deck of Cards feature truly makes multi-tasking on your smartphone a breeze, and the Synergy functionality pulls in all your personal management information (e-mail, contacts, and calendar) from various sources into one place. Sure, other devices and operating systems have made similar attempts, but from what we’ve seen, the Palm Pre is the first smartphone to truly deliver on this in a seamless way.

We also liked the best-of-breed design, as the Pre offers a multi-touch screen that rivals the iPhone and even one-ups Apple’s smartphone with a slide-out full QWERTY keyboard. The list of features is long and impressive, including a full HTML Web browser, a full range of wireless options, and multimedia capabilities. Palm will also offer an App Store and since the Palm Web OS was built with developers in mind, we expect the smartphone’s capabilities and uses will only expand.

It’s pretty evident that Palm put a lot of thought into the user interface, design, and features, as everything seamlessly works together to offer the best user experience and making the smartphone a really useful tool in your daily life. Obviously, this is a huge win for Palm, a company that has come under harsh criticism for its lack of innovation and struggles to keep up the competition, but it looks like Palm stepped up to the plate and hit one out of the park. It will be interesting to see where the Palm Pre stands in a year and whether it delivers on all this hype, but for now, we’ll let Palm bask in its victory. Congratulations to Palm and all the Best of CES winners and finalists.

Die komplette Liste der “Best in Show – CES 2009″ sieht so aus:


Best in Show CES 2009: Palm Pre
People’s Voice Award: Palm Pre
Car Tech: Gracenote CarStars
Cell Phones & Smartphones: Palm Pre
Computer & Hardware: Sony P-Serie Lifestyle PC
Digital Photo & Video: Sony DSC-G3
Gaming: Remote Controller Nyko für die Wii
GPS: TomTom GO 740 Live
Home Audio: HT-BD7200 – 2.1 Blu-ray Home Theater von Samsung
Home Video: EchoStar SlingLoaded HD DVR 922
MP3 & Video Player: P3 von Samsung
Television: Plasma-TV G10-Serie von Panasonic

CES 2009 – Consumer Electronics Show – Best of CES Awards: Nominees – CNET.com

Palm Pre wins Best of CES 2009 and People’s Voice Award | CES 2009 – CNET Blogs

Palm Pre – Das iPhone hat endlich einen würdigen Herausforderer

Alles über den Palm Pre: www.webos-world.de

Alles über den Palm Pre: www.webos-world.de

Palm Pre

Palm Pre

Das neue Smartphone von Palm, der Palm Pre, hat auf der Consumer Electronics Show 2009 alle anderen Produktvorstellungen in den Schatten gestellt. Darin sind sich quasi alle Beobachter der CES einig. Ich muss gestehen, dass ich im Vorfeld der CES skeptisch war, ob es ausgerechnet dem angeschlagenen PDA-Pionier Palm gelingen könne, ein Produkt zu entwerfen, dass es wirklich mit dem iPhone, einem Blackberry Storm oder einem Nokia N97 aufnehmen kann. Doch nach der Präsentation des Palm Pre auf der CES in Las Vegas bin ich sicher, den wahren Herausforderer des iPhones gesehen zu haben.

Jon Rubinstein: Von der Hängematte in Mexiko auf die Launchbühne der CES

Jon Rubinstein: Von der Hängematte in Mexiko auf die Launchbühne der CES

Hinter dem Projekt steht Jon Rubinstein, der 1997 zusammen mit Steve Jobs von NeXT zu Apple zurückkehrte und später für die Entwicklung des iPods verantwortlich war. Im Sommer 2006 war Rubinstein bei Apple ausgestiegen, um sein Vermögen in einem idyllischen Küstenort in Mexiko zu genießen. Doch dann tauchte Palm-Chef Ed Colligan auf und überzeugte Rubinstein innerhalb von drei Tagen, seine Auszeit wieder zu beenden und die Entwicklung des Pre zu leiten.

Rubinstein setzte durch, dass bei dem von Grund auf neu geschriebenen Betriebssystem “webOS” alte Zöpfe abgeschnitten werden. Die Anwendungen, die darauf laufen, benötigen nach Angaben von Palm nur die Standard-Zutaten einer modernen Web-Applikation: CSS, XHTML und JavaScript. Damit könnte Palm vom Start an auch eine riesige Entwickler-Gemeinde setzen, die ohnehin mit den Web-Standards vertraut sind.
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Brav, oder nur langweilig – Steve Ballmers Premiere auf der CES

Nun hat Microsoft-CEO Steve Ballmer den Konzern-Gründer Bill Gates auch noch als Keynote-Speaker auf der CES beerbt. Während für die Gates-Auftritte in der Zocker-Metropole Las Vegas noch spezielle Eintrittskarten besorgt werden mussten und die Zuschauer stundenlang in endlosen Schlangen anstehen mussten, konnte man zur CES 2009 ohne VIP-Ticket einfach in den großen Ballroom im Venetian Hotel schlendern und sich einen Platz aussuchen.

Steve Ballmer auf der CES 2009

Steve Ballmer auf der CES 2009

Ballmer war anfangs sogar etwas nervös. “Das also ist die CES”, sagte er zum Auftritt auf der Bühne. Ja, die große CES, wo bislang nur Bill Gates die Visionen von Microsoft präsentieren durfte. Doch wer – wie die Kollegen von Spiegel Online einen typischen Auftritt der Stimmungskanone Ballmer erwartet hatte, wurde enttäuscht:

Ballmer, der einst einen Saal voller Software-Entwickler zum Mitklatschen brachte, indem er auf der Bühne stampfte, hüpfte, und mit heiserer Stimme schweißüberströmt wieder und wieder “Developers, Developers, Developers” (“Entwickler, Entwickler, Entwickler”) schrie. Steve Ballmer, der Gegenentwurf zu dem eher pastoralen anderen Branchen-Steve, brüllt nicht ein einziges Mal in Las Vegas. Er spult zur Aufmunterung ein paar Weisheiten ab: Wer in der Rezession forscht, ist besser dran, wenn die Wirtschaft wieder wächst. Die Kraft neuer Ideen treibt die Menschheit voran. Und so weiter.

Und dann sollte eigentlich das Feuerwerk an Ankündigungen gezündet werden. Doch die meisten der Ankündigung kannten die Besucher schon vom Auftritt des Microsoft-Chef auf der PDC in Los Angeles. Im Gegensatz zu seinem Auftritt auf der Mix 08 unternahm Ballmer nicht mehr den Versuch, den Flop von Windows Vista in Abrede zu stellen, sondern stellte das neue System Windows 7 im den Mittelpunkt. Mund abputzen und weiter gehts.
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Apples Abschied von der Macworld Expo

Die Macworld Expo in San Francisco und die Consumer Electronics Show in Las Vegas buhlen seit Jahren stets im Januar um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Im Januar 2007 kam es zu einem richtigen Showdown zwischen Steve Jobs und Bill Gates: Damals startete die CES kurz vor der Macworld – und fast alle Journalisten, die nicht direkt nach der Keynote von Bill Gates auf der CES in den Flieger gestiegen waren, um auf der Macworld die Ankündigung des iPhone zu erleben, schauten neidisch rüber nach San Francisco, weil sie schlicht und einfach das Gefühl hatten, auf der falschen Veranstaltung zu sein.

Phil Schiller (r.) spricht nach der Keynote entspannt mit Apple-COO Tim Cook

Phil Schiller (r.) spricht nach der Keynote entspannt mit Apple-COO Tim Cook

In diesem Jahr begann die Macworld Expo ein paar Tage vor der CES. Ich gehe davon aus, dass in nun manche Kollegen, die in San Francisco geblieben sind, in die andere Richtung schauen. Die Ankündigungen von Phil Schiller (iLife ’09, iWork ’09, das 17-Zoll-Macbook und iTunes ohne Kopierschutz) waren einfach zu unspektakulär, um von der Macworld große Geschichten mit nach Hause zu bringen. Damit kein falscher Zungenschlag reinkommt: Phil Schiller hat eine gute Keynote geliefert. Und es ist sicherlich auch eine gute Idee, Leute wie den Programmierer von iMovie aus der Anonymität auf die Bühne des Moscone Centers zu holen. Aber im Vergleich zu den Vorjahren hatte Apple wenig an Produktneuheiten zu bieten. Und auch andere große Aussteller auf der Macworld wie Microsoft präsentierten nur kleinere Produktverbesserungen (in diesem Fall eine verbesserte Anbindung an Exchange- und Sharepoint-Server).

Ich werde die Macworld gleichwohl vermissen. Ich traf man Kollegen aus aller Welt, mit denen man fundiert und entspannt über die Strategie von Apple diskutieren konnte. Und mit etwas Glück, kam man mit Leuten wie Andy Hertzfeld, David Pogue oder Guy Kawasaki ins Gespräch.

Nun schauen wir mal, was Steve Ballmer heute Abend im Venetian in Las Vegas zu bieten hat. Er tritt das schwierige Erbe von Bill Gates an, der elf Mal als Keynote-Speaker auf der CES aufgetreten war und sich im vergangenen Jahr (mit einer eher lauen Präsentation) in sein neues Leben als Gutmensch verabschiedet hatte. Robert Scoble twittert: “Microsoft has something cool coming out tomorrow night. Will it make me cry? No, but it might get me to sing its praises.” Das klingt ja ganz viel versprechend.

Mr. Gadget wünscht "Happy New Year"

Happy New Year 2009 - Foto: Bodo Marks, dpa

Happy New Year 2009 - Foto: Bodo Marks, dpa

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Neues Jahr, viel Glück und viele interessante Gadgets.