Bullshit der Woche: Sony-BMG-Anwältin Jennifer Pariser

Bullshit SymbolfotoJennifer Pariser, die Prozessvertreterin von Sony BMG im Verfahren Capitol Records, et al v. Jammie Thomas, hält das Rippen von CDs für einen mobilen Player oder das Kopieren einer gekauften CD für den Einsatz im Auto für Diebstahl. In dem Verfahren vor dem Bezirksgericht in Duluth im Bundesstaat Minnesota wirft der mächtige Verband der Musikindustrie in den USA (RIAA) der 30 Jahre alten Angestellten Jammie Thomas vor, zahlreiche Songs von Plattenfirmen wie Virgin Records oder Sony BMG Music Entertainment über die Internet-Tauschbörse Kazaa verbreitet zu haben. Thomas bestreitet das.

Jennifer Pariser:

„When an individual makes a copy of a song for himself, I suppose we can say he stole a song.“

Sony BMG’s chief anti-piracy lawyer: „Copying“ music you own is „stealing“

Update: Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern wurde von der Jury in erster Instanz zu einer Geldstrafe von 222.000 Dollar verurteilt, 9.250 Dollar für jeden der 24 angeblich über KaZaA angebotenen Songs. Ein weiterer Beweis, in welchem üblen Zustand sich das US-Justizsystem befindet.
RIAA Jury Finds Minnesota Woman Liable for Piracy, Awards $222,000 on Threat Level

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