Spreeblick entlarvt die "Chrome Conspiracy"

Google Chrome Logo
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Es ist wirklich bemerkenswert, welche Reflexe die Vorstellung des neuen Google-Browsers Chrome ausgelöst hat. Unglaublich viele Rezensenten rühren aus den Features und tatsächlich vorhandenen Sicherheitslücken von Chrome und einem allgemeinen Google-Bashing eine trübe Brühe an.

Zu den schwachen Rezensionen von Google Chrome gehört für mich überraschend auch ein Beitrag von Robert Basic. Er regt sich darüber auf, dass Chrome in der Default-Einstellung die Eingaben in der Adressleiste, die bei Chrome gleichzeitig zur Sucheingabe dient, an die eingestellte Suchmaschine sendet.

Was wäre, wenn Microsoft und Mozilla auch sowas implementieren würden? Das Senden von URL-Eingaben nach Hause? So plemplem sind die nicht wirklich, oder? Das HQ von Microsoft würde man verbrennen und Mozilla den Löwen zum Fraß vorwerfen.

Max Winde und Johnny Haeusler von Spreeblick, haben sich die Mühe gemacht, Licht ins Dunkel zu bringen:

Basic lässt dabei leider unerwähnt, dass der Konjunktiv fehl am Platz ist, da andere Browser schon lange das genau gleiche System nutzen. Für ein Feature, das in Chrome abstellbar ist. Und auch andere Aufschreie lassen sich mit etwas Gelassenheit und Recherche relativieren.

Max Winde und Johnny Haeusler stellen auch die Sache mit der Chrome-Seriennummer richtig. Ein lesenswertes Stück:

Spreeblick » Wir sind BILD: The Chrome Conspiracy

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