Qik und offline vom Super Bowl

Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer hatte schon vorsorglich Riechsalz für die Chefs der Landesmedienanstalten und TV-Rechte-Händler geordert, weil er mit einer Handy-Kamera und der Software von Qik ausgestattet live und in Farbe vom Super Bowl in Phoenix/Arizona berichten wollte. Nun, die Chefs bauchten das Riechsalz nicht – und ohnmächtig wurde auch niemand, denn aus dem Live-Blogging wurde nichts. Die Veranstalter hatten das WLAN im Pressezentrum wohl ein bisschen mickrig ausgestattet (was nach meiner Erfahrung nach übrigens in fast allen Pressezentren von großen Events so ist).

Der NFL gelang es tatsächlich während der gesamten Zeit nicht, ein funktionierendes Wlan auf der Pressetribüne in Gang zu bringen. Gut, funktioniert hat da schon was, irgendwie. Aber Übertragungsraten zwischen 3,5 und 0,7 kb pro Sekunden sind doch eher als homöopathisch zu bezeichnen. Deshalb auch fiel das geplante Live-Bloggen aus.

P.S. Wie immer lohnt ein Blick auf die Werbespots, die während der Super-Bowl-Übertragung im US-TV gezeigt wurden. Hier eine kleine persönliche Auswahl:


Garmin


Budweiser


Coca Cola


Victoria’s Secret

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