Funklos in San Francisco

Von | Merkwürdig, Personal Tech

Das Clift-Hotel in San Francisco preist sich selbst mit dem Slogan „Modern Luxery with an Edge“ an. Und tatsächlich ist diese Unterkunft in der Nähe des Union-Square ganz nett. Mit der technischen Kompetenz des Personals ist es jedoch nicht weit her. Pünktlich zum Beginn der MacWorld Expo fielen im gesamten Haus sämtliche Internet-Zugänge in den Gästezimmern aus. WLAN und Kabelverbindungen, für die das Clift immerhin 15 Dollar pro Tag und Zimmer berechnet, blieben tot. Und als nach dem zweiten Tag immer noch keine Netzverbindung in Sicht war, wurde angeblich „ein Experte aus New York“ in Bewegung gesetzt, um die Blackbox mit dem Netzzugang wieder flott zu bekommen.

Da das Pressezentrum auf der MacWorld Expo stets am späten Nachmittag geschlossen wird, machte nicht nur ich mich auf die Suche nach Alternativen. Schnell wurde klar, dass in San Francisco entgegen dem Klischee nicht an jeder Straßenecke ein offener (und dann auch tatsächlich funktionierender) WLAN-Hotspot funkt. Das Starbucks-Café mit seinem T-Mobile-Hotspot auf der anderen Straßenseite des Hotels entwickelte sich schnell zum Treffpunkt der Journalisten, die im Clift zur Coverage der MacWorld untergebracht waren. Mein Geheimtipp für den bequemen und kostenlosen Netzzugang: Der Apple-Store, Ecke Stockton Street / Market Street und Lori’s Diner at Powell (149 Powell Street).

Update: Wie Kollege Axel Postinett vom Handelsblatt blogt, ist der Internetanschluss im Clift auch nur dann bedingt zu gebrauchen, wenn er mal funktioniert.

2 Responses to " Funklos in San Francisco "

  1. Maria sagt:

    Bis ich den Artikel gelesen hatte, war mir aus der Überschrift allein leider nicht ganz klar, heißt das nun funk-los oder Fun-Klos? Im heutigen Denglish ist schließlich vieles möglich 😉

  2. Christoph Dernbach sagt:

    Das ist der Sinn von diesen Überschriften: Neugier erregen und zum Weiterlesen einladen 🙂

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