UP & DOWN – So funktioniert BitTorrent

Von | Personal Tech

Sternverteiler Das BitTorrent-Protokoll sorgt dafür, dass große Dateien in kleinere Segmente aufgeteilt werden. Diese Fragmente werden nicht nur sternförmig von einem Server aus verteilt, sondern auch direkt zwischen den Nutzern. Dabei werden auch die Upload-Kapazitäten der User genutzt. An die Stelle zentraler Server, die schnell an die Grenzen ihrer Bandbreite stoßen, tritt ein Netzwerk, in dem jeder Client, der bereits Teile der Datei erhalten hat, seinerseits für andere Clients zum Server wird.

P2P BitTorrent erzeugt also für jede Datei ein eigenes, temporäres Peer-to-Peer-Netz. Dieses Netz steht nur so lange zur Verfügung, wie eine Datei von den Nutzern angefordert und angeboten wird. Wer also nach einem Download den BitTorrent-Client schließt, schließt auch das temporäre P2P-Netz dieser Datei.

BitTorrent reduziert die Serverauslastung, da sich Peers, auch mit unvollständigen Dateien, untereinander austauschen. Wie die farbigen Balken bei einigen Clients anzeigen, wird die Datei stückweise in zufälliger Reihenfolge untereinander ausgetauscht, anstatt sie komplett zu laden. (Quelle Wikipedia)

BitTorrent reduziert die Serverauslastung, da sich Peers, auch mit unvollständigen Dateien, untereinander austauschen. Wie die farbigen Balken bei einigen Clients anzeigen, wird die Datei stückweise in zufälliger Reihenfolge untereinander ausgetauscht, anstatt sie komplett zu laden. (Quelle Wikipedia)

Seite „BitTorrent (Protokoll)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. Dezember 2008, 14:19 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=BitTorrent_(Protokoll)&oldid=54318227 (Abgerufen: 20. Dezember 2008, 21:28 UTC)

Tracker BitTorrent funktioniert ähnlich wie die Filesharing-Netzwerke eMule und KaZaA. Ein Client, der einen Download startet, meldet sich automatisch bei einer so genannten Tracker-Seite. Der Tracker registriert dann, welche Dateiteile bereits beim Anwender sind und ihrerseits dann wieder von anderen Usern geladen werden können. Im Jargon der Experten heißen Clients, die nur im Besitz einiger Teile des Torrents sind, und sowohl Daten verteilen als auch beziehen, nennt man Peers (deutsch „Ebenbürtige“). Anwender, die nur herunterladen, ohne selber zu verteilen, werden „Leecher“ (Schmarotzer) genannt. Haben Anwender das File komplett geladen und lassen die Upload-Verbindung bestehen, werden sie zu „Seedern“ (deutsch „Säer“, also jemanden der die Saat verteilt), die einen „Seed“ anbieten.

Kontrolle Die Datei mit der Endung .torrent enthält alle Informationen, damit der Client die gesuchte Datei erkennen, finden und herunterladen kann. Da manche Tracker-Seiten auch zum illegalen Austausch von urheberrechtlich geschützten Filmen und anderen Inhalten genutzt werden, kontrollieren Vertreter der Film- und Software-Industrie die Bit- Torrent-Szene genau.

Für Windows, Mac OS X, Linux und andere Systeme gibt es mehrere BitTorrent-Clients. Hier eine kleine Auswahl:

Das „Original“-BitTorrent
www.bittorrent.com

Azureus
http://azureus.sourceforge.net/

Tomato Torrent
http://sarwat.net/bittorrent/

XTorrent
http://www.xtorrentp2p.com/

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