Happy End für die “Kutztown 13″

Von | Personal Tech

Kriminell oder einfach nur smarter als ihre Lehrer? 13 Studenten einer High School in Kutztown (US-Bundesstaat Pennsylvania) standen schon mit einem Bein im Knast, weil sie einige iBook-Laptops der High School manipuliert hatten. Nun kommen die “Kutztown 13” wohl mit einer Bewährungsstrafe davon.

Der Kutztown Area School District hatte im vergangenen Herbst 600 iBooks von Apple angeschafft, um jeden Studenten der High School mit einem Laptop auszustatten. Die Apple-Rechner in Kutztown sind mit einem Monitoring-Tool ausgestattet, mit dem die Lehrer kontrollieren können, was die Studenten während des Unterrichts auf dem Bildschirm haben. Die technisch versierten Schüler fanden nicht nur schnell heraus, wie sie die Kontrolle der Lehrer unterbinden konnten. Sie nutzen nun selbst dieses Tool, um die Administratoren zu überwachen. Außerdem installierten sie “verbotene” Programme wie den Apple-Messenger iChat.

Der Hack flog bald auf, die Studenten wurden angeklagt, Computer-Einbruch und Diebstahl begangen zu haben. Wären die 13 schuldig gesprochen worden, wären sie wohl im Gefängnis gelandet. Nachdem US-Medien die Story bundesweit aufgriffen, wendte sich aber das Blatt für die “Kutztown 13”. 


—–

Kommentarfunktion deaktiviert.

Audrey, IBM Shoebox, ViaVoice, Dragon, Siri, Google Now, Cortana: Die Geschichte der automatischen Spracherkennung

1962 präsentierte IBM ein Spracherkennungssystem, das nur...

Wie mit dem MITS Altair 8800 die PC-Revolution begann

Die Ausgabe der Elektronik-Zeitschrift “Popular...

15 Jahre Windows 95 – Wie Microsoft die Software-Geschichte umschreibt

Heute vor 15 Jahren, am 24. August 1995, brachte Microsoft...

Das war quasi mein iPod, damals

Ich räume gerade unsere Wohnung in Hamburg auf, um den...