Kein Linux auf Großmutters Desktop-PC

Linux-Maskottchen TuxLinux ist bislang nur auf einem Bruchteil der Desktop-PCs zu finden. Daran ändern auch Erfahrungsberichte wie dieser von Michael Reed nichts („Moving my mother over to Linux“). Matt Asay von CNET schreibt in seinem Blog, warum er gerade für technisch unbedarfte User Linux nicht als das geeignete Betriebssystem hält, obwohl er sich selbst als Befürworter der Open Source Software ansieht. Besser sei, die Anwender auf einem vertrauten System wie Windows oder Mac OS mit OSS-Programmen wie Adium (Chat), Neo/OpenOffice, Firefox, Handbrake auszustatten.

This is the best way to introduce open source to one’s grandma, not by pushing a new operating system paradigm to her.

[Why your grandma doesn’t run desktop Linux | The Open Road – The Business and Politics of Open Source by Matt Asay – CNET Blogs]

Eher ein Zufall, dass sich an diesem Tag auch noch einmal Linus Torvalds in einem Interview zu Wort meldet. Auf die Frage, warum die Massen der PC-Anwender noch nicht ins Linux-Lager gestürmt sind, antwortet der Initiator des freien Kernels Linux:

If you act differently from Windows, even if you act in some ways better, it doesn’t matter; better is worse if it’s different.

Die Zusammenfassung des sehr ausführlichen Interviews steht bei Wired:
[Linus Torvalds on Why Users Aren’t Flocking to Linux | Compiler from Wired.com]

Den kompletten Wortlaut findet man hier:

[ Linus Torvalds – Part I : Open Voices: The Linux Foundation Podcast] [ Linus Torvalds – Part II : Open Voices: The Linux Foundation Podcast]

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