Sony kündigt neuen Reader PRS-700 an – nur nicht in Deutschland

Sony Reader PRS-700
Sony Reader PRS-700
Die Produktpolitik und Öffentlichkeitsarbeit von Sony ist manchmal schwer zu verstehen. Zur Einführung seines E-Book-Lesegeräts „Reader“ in Deutschland hat der japanische Konzern eine komplizierte zweistufige Premiere geplant. Auf der Eletronikmesse IFA in Berlin wurde im August die Hardware PRS-505 präsentiert. Auf der Buchmesse in Frankfurt will Sony dann seine Partner präsentieren, die Inhalte für den Reader digital veröffentlichen werden. Dann irgendwann soll der Reader auch in die Läden kommen.

In den USA hat Sony schon den Schlussverkauf für den PSR-505 eingeleitet und das Nachfolgegerät PRS-700 angekündigt. Der Reader PSR-505 war in den USA und in Kanada bereits im April 2008 eingeführt worden. Derzeit gewährt Sony in den USA einen Rabatt von 100 Dollar (auf den 300 Dollar teuren PSR-505), wenn man ein Gerät der ersten Reader-Generation (PSR-500) abgibt. Und auf dem Londoner Flughafen Heathrow haben mir Sony-Mitarbeiter schon vor etlichen Wochen den PSR-505 angepriesen und versucht, mich in den Sony-Style-Store zu lotsen.

Das neue Gerät PSR-700, das 400 Dollar kosten soll, hat einen Touch-Bildschirm, damit man die Seiten mit einer natürlichen Handbewegung umblättern und Textstellen mit den Finger markieren kann. Über eine virtuelle Tastatur können Notizen eingegeben werden. Sony hat dem Reader PRS-700 ein LED-Licht spendiert, so dass man die E-Ink-Seiten auch erkennen kann, wenn das Umgebungslicht nicht ausreicht. Einen LED-Aufsatz kann man übrigens auch für das Vorgängermodell PRS-505 für ca. 70 Dollar erwerben.

Sony PRS-700

Sony’s Third Generation Reader Digital Book Gives Readers A ‚Feel‘ for Literature

Sony expands e-book reader range – NYTimes.com

Update (12. November 2008): Sony’s new Reader close to greatness, but a bit too dim – Engadget

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