Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst (1)

Veröffentlicht in Howto, Personal Tech, Twitter, Web 2.0 am 27.04.2009 von Christoph

twitter_logoSpätestens seit der US-Fernsehstar Oprah Winfrey Twitter für sich entdeckt hat, platzt der Kommunikationsdienst mit den kurzen Texten aus allen Nähten. Nach Berechnungen von comScore kletterten die Besucherzahlen auf der Twitter-Homepage im März 2009 auf etwas mehr als 19 Millionen. Damit hat sich die Reichweite von twitter.com im Vergleich zum Februar 2009 fast verdoppelt. Dazu kommen noch Millionen von Usern, die den Micro-Blogging-Dienst über spezielle Twitter-Anwendungen auf dem Computer, via Twitter-Apps auf einem Smartphone oder (vor allem in den USA und Großbritannien) per SMS benutzen.

Im März 2009 hat sich die Reichweite von twitter.com erneut verdoppelt

Im März 2009 hat sich die Reichweite von twitter.com erneut verdoppelt (Quelle comScore Media Matrix)

Für alle, die Twitter bislang noch nicht ausprobiert haben oder noch ganz frisch dabei sind, will ich hier möglichst verständlich erklären, was Twitter eigentlich ist und welche Regeln man bei Twitter beachten sollte:

twitter-birdDas Prinzip von Twitter ist recht simpel. Angemeldete Nutzer tippen Antworten in SMS-Länge – 140 Zeichen – auf die Frage «Was machst Du gerade?». Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man die Mitteilungen anderer Benutzer regelmäßig liest und sie abonniert. Die Abonnenten werden als „Follower“ (engl. to follow = folgen) bezeichnet. Auf der Homepage von Twitter kann man Nachrichten eingeben und die Nachrichten der Personen, denen man folgt, chronologisch sortiert ansehen. Ein Twitter-Anwender kann selbst entscheiden, ob er seine Mitteilungen allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Gruppe beschränken will.

Twitter im Browser: twitter.com/home

Twitter im Browser: twitter.com/home

Wenn man sich bei Twitter neu anmeldet, schlägt das System einige User vor, den man “followen” kann. Ich würde allerdings davon abraten, die Feeds von wildfremden Twitter-Anwendern zu abonnieren, sondern würde bei Freunden, Familie oder Kollegen anfangen. Eine (unvollständige) Liste twitternder Journalisten hat PR-Kloster zusammengestellt. So findet man den Twitter-Feed von Wolfgang Büchner, dem designierten neuen dpa-Chefredakteur, unter http://twitter.com/wbuechner. Rechts oben kann man sehen, welche Feeds “wob” abonniert hat (“following”) und wer dem Feed von Büchner folgt (“followers”). Die beiden Listen ( “following” und “followers”) eines Twitter-Anwenders eignen sich hervorragend dazu, seinen eigenen Horizont zu erweitern und neue leute im Netz kennenzulernen.

Nun zu den Inhalten: Ein Tweet, so heißt ein Mitteilung auf Twitter, kann beispielsweise so aussehen:

twitter_post01

Viele Twitterer “zwitschern” aber nicht nur über eigene Befindlichkeiten, sondern wollen Werbung für ihr Blog oder ihr Medium machen. In diesem Beispiel weist die CNET-Bloggerin Molly Wood auf einen Videoblog-Eintrag hin:

twitter_post4

Das Video findet man im Netz unter http://cnettv.cnet.com/sync-your-ipod-two-computers/9742-1_53-50004835.html. Weil diese lange Webadresse aber schon 65 Zeichen lang ist und zuviel Platz wegnehmen würde, hat Molly Wood einen Kurz-URL-Dienst – in diesem Fall bit.ly – verwendet. Mit einem Kurz-URL-Dienst kann man sehr kurze Weiterleitungs-Webadressen erzeugen, auf andere (vergleichsweise lange) URLs verweisen. Im Browser sieht man leider nicht, auf welche Website diese kurzen URLs verweisen. Twitter-Anwendungen wie Tweetdeck oder Nambu lösten aber die Short-URLs in der Regel auf und zeigen zumindest die Domain des eigentlichen Ziels an.

tr.im zeigt an, wie oft eine Kurz-URL abgerufen wurde

tr.im zeigt an, wie oft eine Kurz-URL abgerufen wurde

Der bekannteste Kurz-URL-Dienst ist TinyURL (http://tinyurl.com/). Neuere Kurz-URL-Dienste wie bit.ly oder is.gd haben gleich eine Schnittstelle zu Twitter eingebaut. Ich persönlich bevorzuge tr.im, denn dieser Dienst hat nicht nur eine Schnittstelle zu Twitter, sondern zeigt einem eingeloggten Anwender außerdem an, wie oft und von welchem Ort aus die gekürzten Adressen abgerufen wurden. Außerdem gibt es für den Browser Firefox ein Plugin für tr.im, so dass man sehr bequem vom Browser aus eine lange Web-Adresse kürzen oder direkt twittern kann.

In Tweets findet man häufig Worte, denen ein Rautenzeichen (#) vorangestellt wurde. Mit dem “Hash” verschlagworten (“taggen”) Twitter-Anwender ihre Beiträge, so dass die Tweets später besser gefunden werden können:

twitter_post2

In diesem Beispiel wurde das Wort “ux” (kurz für User Experience”) getaggt. Die Kurz-URL is.gd/8xC führt zur Webseite von Google (http://www.google.com/corporate/ux.html).

Zu beachten ist, das Tags, die aus mehreren Worten bestehen, mit einem Unterstrich zusammengesetzt oder zusammengeschrieben werden müssen (Windows_Vista). Sonst erkennt das System nur das erste Wort als Tag.

Die Schlagworte werden innerhalb von Twitter aber auch dazu verwendet, ironische Kommentare in einen Tweet zu packen. Dazu werden die Tags in einen Zusammenhang gestellt, der unerwartet ist und als Einordnung dem Tweet eine neue Konnotation beigibt, z.B. hier:
twitter_post_9

Taucht vor einem Wort das At-Zeichen (@) auf, verweist der Beitrag auf einen anderen Twitter-Anwender:

twitter_post31

In diesem Fall bedankt sich Twitter-Userin ka__os bei Twitter-Anwender cdernbach für einen Hinweis auf die Twitter-Software Nambu (Mac OS).

Update: Durch @mustermann bekommt der Benutzer “mustermann” diese Antwort zugeschickt (unter den @ Antworten auf der persönlichen Twitterseite dann zu finden), auch wenn er den Antwortenden gar nicht abonniert hat. Würde man ohne das At-Zeichen zurückzwitschern wollen, könnte der angedachte Empfänger das unter Umständen gar nicht mitbekommen.

Die Faszination von Twitter besteht auch darin, dass bestimmte besonders wertvolle, brisante, komische oder sonst wie relevante Inhalte sich rasend schnell durch das Netz verbreiten können. Das wird unter anderen durch die Retweet-Funktion ermöglicht, die ähnlich wie das Weiterleiten einer Mail funktioniert. Ein Beispiel: Jimmy Wales, der Mitbegründer der freien Enzyklopädie Wikipedia, fordert in einem Tweet seine “Follower” auf, seinen Eintrag zur Schweinegrippe innerhalb von Twitter möglichst breit zu streuen. Deshalb schreibt er: “Plz RT”, also “Please Retweet”:

twitter_post5

Wenn ein andere User, der Jimmy Wales Einträge abonniert hat, diesen Eintrag für seine “Follower” übernimmt, sieht das so aus:

twitter_post6

Über Twitter kann man anderen Anwendern auch eine private Botschaft (“direct message”) zukommen lassen. Dazu stellt man vor den Usernamen den Buchstaben “d” und ein Leerzeichen.

twitter_post7

In diesem Fall landet der Tweet nur beim adressierten Empfänger. Loggt sich der Empfänger bei Twitter ein, bekommt er die Anzahl der für ihn bestimmten Direct Messages angezeigt.

Die Twitter-Abkürzungen noch einmal im Überblick:

Um auf Tweets von anderen Twitterern öffentlich zu antworten, stellt man das Klammeraffenzeichen (@) vor den Twitternamen:
@cdernbach Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit

Um einen Twitter-User privat anzuschreiben, stellt man den Buchstaben d gefolgt von einem Leerzeichen vor den Twitternamen:
d cdernbach Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit

Webadressen in einem Tweet sind direkt anklickbar. Lange URLs können mit Diensten wie TinyURL, Tr.im, identi.ca, Snurl und anderen abgekürzt werden:

Bug im Android-Browser http://snurl.com/bx56n

Findet man einen interessanten Tweet eines anderen Users, den man seinen eigenen Followern zur Kenntnis geben möchte, kann man die Kurzmitteilung mit einem “Retweet” verteilen. Dazu wird ein RT und der Username vorangestellt:
RT @heiseonline Bug im Android-Browser http://snurl.com/bx56n

Tags Hashtags werden mit dem Rautezeichen gekennzeichnet
#Bayern entlässt #Klinsmann

Ein Ort kann mit “L:” gekennzeichnet werden (der Buchstabe L steht für Location):
Wieder einmal Superwetter in L:Hamburg

Wer Spaß an Twitter gefunden hat, wird den hellblauen Standard-Hintergrund seiner persönlichen Twitter-Seite (http://twitter.com/maxmustermann) und das Logo seiner Tweets verändern wollen. Dazu kann man eigene Bilder auf Twitter hochladen (unter “Settings” / “Picture” und “Settings” / “Design”). Um einen coolen Hintergrund zu gestalten, gibt es etliche Hilfsmittel im Netz, beispielsweise unter www.twitbacks.com.

Damit schließe ich Teil 1 meiner Twitter-Einführung ab. Im zweiten Teil erörtere ich die Frage, welchen Vorteil spezielle Twitter-Anwendungen im Vergleich zur Twitter.com-Homepage bringen und stelle einige populäre Twitter-Programme für Windows, Mac OS und verschiedene Smartphones vor.

Update: Lesenswert zum Thema “Was sollte man Twittern?”:
rams really love ewes: Kopf-Twittern gegen Bauch-Twittern?

David Letterman lässt sich von Kevin Spacey Twitter erklären:

siehe auch:
Microblogging mit Twitter – so geht es

31 Responses to “Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst (1)”

  1. Christiane sagt:

    Super erklärt! Habe ich mir gleich bei delicious gespeichert, um den Link an Noch-Nicht-Twitterer weiterzugeben.

  2. Christoph sagt:

    Vielen Dank für das Feedback. Dieses Lob aus London freut mich besonders.

  3. [...] und Tricks für den Microblogging-Dienst bietet Mr. Gadget. Tags: Blog, micro-blogging, Twitter      Posted in: Tools, Web [...]

  4. OnkelToto sagt:

    Sehr interessanter Artikel – besonders für Anfänger.

    gut :
    Tags werden mit dem Rautezeichen gekennzeichnet
    #Bayern entlässt #Klinsmann

    besser:
    Hashtags werden mit dem Rautezeichen gekennzeichnet
    #Bayern entlässt #Klinsmann

    (Ein Hashtag ist ein Schlagwort, welches insbesondere bei Twitter Verwendung findet – s.a. : hashtags.org)

  5. Christoph sagt:

    @OnkelToto Danke für den Hinweis. Ich habe das im Text geändert.

  6. Christoph sagt:

    @Martin Ich sehe das komplett anders als Damian Sicking. Klar, es werden viel mehr SMS geschrieben und versendet als Twitter-Einträge. Die SMS ist aber in der Regel nicht öffentlich, Tweets schon. Ich widerspreche auch nicht, dass es unendlich viele belanglose Twitter-Einträge gibt. Ich entdecke in Twitter aber auch immer wieder kleine Perlen.

    Meiner Ansicht nach sollte übrigens auch ein Unternehmen ständig im Blick haben, was über die Firma getwittert wird, insbesondere wenn dies in Kombination mit dem Hashtag #Fail (für Versagen, Fehler, Unverschämtheit etc.) erfolgt. Eine Kundenbeschwerde, die bei Twitter veröffentlicht wird, kann unter Umständen ein Millionenpublikum erreichen. Man muss dazu auch nicht ständig online sein und in Twitter abhängen, da es inzwischen gute Twitter-Suchtools wie http://www.tweetscan.com gibt.

    In diesem Zusammenhang funktioniert Twitter ähnlich wie Blogs. Frag mal bei den PR-Verantwortlichen von Dell nach, was ihnen zum Thema Buzzmachine und Jeff Jarvis einfällt (Stichwort “Dell Hell” – http://www.buzzmachine.com/archives/cat_dell.html ).

  7. [...] von Twitter ist ganz simpel und kostet keinen Cent. Für den Einsteiger hat Mr. Gadget nützliche Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst zusammengestellt, die den Anfang erleichtern. Also liebe Tweets in spe, registriert euch und [...]

  8. Danke für die nützlichen Tipps! Twitter ist derzeit die wohl begehrteste Firma des Planeten. Nachdem Google einen Korb bekam, scheint nun Apple zu versuchen, sich den MikroNews-Dienst einzuverleiben –> Siehe: http://techfever.net/2009/05/05/twitter-fever-apple-to-buy-twitter/

  9. Christoph sagt:

    @Jochen Ich kann das nicht glauben. Was zum Henker soll Apple mit Twitter anfangen? Okay, Twitter ist eine sehr nette Anwendung für das iPhone. Dazu muss man den Laden aber nicht kaufen. Und erst recht nicht für 700 Mio. USD in cash. Ich glaube, da überinterpretieren nur einige “Experten” das Unternehmensporträt von Twitter auf der Apple-Site.

  10. Andreas sagt:

    Super erklärt und geschrieben. Brauche Freunden nun nicht mehr jedes mal alles erklären, sondern kann einfach auf diesen Blogpost verweisen. Danke!

    Grüße

  11. Christoph sagt:

    @Andreas Danke für die Blumen. Bei Gefallen bitte auch “retweeten”
    http://tinyurl.com/pyjmr2

  12. [...] Twitter Einstieg - Folgender Artikel hat uns beim Verfassen unseres Artikels geholfen: Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst (1) [...]

  13. [...] Hallo, lieber Besucher, begleiten Sie mich durch den Wahlkampf und lernen Sie mich dabei kennen. Mit Twitter. Mehrmals täglich erfahren Sie hier, was ich gerade tue oder manchmal auch nur was ich gerade [...]

  14. [...] hier eine weitere Kurzeinführung im Blog Mr. Gadget Hat Ihnen der Beitrag gefallen [...]

  15. [...] Einführung von Twitterdings. Noch mehr Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst habe ich bei Mr. Gadget [...]

  16. Chräcker sagt:

    Danke für diese wirklich gute Erklärung. Ein kleiner Vorschlag von jemanden, der erst gestern selbst angefangen hat. @ hat noch eine, wie ich finde, wichtigere Funktion, als uns zu sagen, daß da jemand bezugnehmend antwortet. Durch @Name bekommt der Benutzer “Name” diese Antwort zugeschickt (unter den @ Antworten auf der persönlichen Twitterseite dann zu finden), auch wenn er den Antwortenden gar nicht abonniert hat. Würde man ohne @ zurückzwitschern wollen, könnte der angedachte Empfänger das unter Umständen gar nicht mitbekommen.

  17. Christoph sagt:

    @Chräcker Herzlichen Dank für die Ergänzung. Ich werde das auch im Artikel selbst einfügen.

  18. Netzökonom sagt:

    Dämpfer für Twitter: 60 Prozent der Nutzer kehren nicht zurück…

    60 Prozent der Twitterer kehren im Folgemonat nicht zurück, sagt das Marktforschungsunternehmen Nielsen Online. Die Zahl mag überschätzt sein, doch zeigt sie ein Problem: Die Belanglosigkeiten auf Twitter nehmen zu. Einsteigern fällt es immer schwe…

  19. Corporate-PR mit Twitter: ja oder nein – oder wie?…

    Seit Monaten verdichtet sich – nicht nur im Netz – die Diskussion um den Microblogging-Dienst Twitter und darum, wann, von wem und vor allem wie er genutzt werden sollte. Da gibt es mehr Meinungen als Köpfe und mehr theoretische Ansätze und Konze…

  20. Corporate-PR mit Twitter: ja oder nein – oder wie?…

    Seit Monaten verdichtet sich – nicht nur im Netz – die Diskussion um den Microblogging-Dienst Twitter und darum, wann, von wem und vor allem wie er genutzt werden sollte. Da gibt es mehr Meinungen als Köpfe und mehr theoretische Ansätze und Kon…

  21. [...] gibt mittlerweile genügend Menschen, die über ihre Website vermitteln, wie man sich bei Twitter anmeldet und die Basics beherrscht. Dabei bleibt es aber auch für viele, denn laut einer Studie der Harvard [...]

  22. [...] Schmidt auf faz.net und Christopf Dernbach führen in twitter ein, und geben Tipps, was Unternehmen beachten [...]

  23. Thorsten sagt:

    Eine wirklich gut verständliche Erklärung von Twitter. Hab ich auch schon weiterempfohlen.

  24. [...] der sollte das tun. Wer nicht weis was “followen” ist, sollte mal bei MrGadget vorbeischauen. Desweiteren habe ich auch ein Twitterwordpressplugin installiert, welches immer den [...]

  25. Jessica sagt:

    Danke für die Einführung, sehr gut verständlich und endlich verstehe ich auch die kryptischen Kurznachrichten, die bei facebook gelegentlich integriert sind von einigen Twitterern. Und nun twitter ich auch – gelegentlich.

  26. [...] Und hier sind ein paar Hinweise und Tipps für Twitter-Neueinsteiger zu finden: twitter für einsteiger. [...]

  27. [...] alle, die bei Twitter an Fabelwesen denken oder erst taufrisch dabei sind, dem sei dieser Artikel wärmstens empfohlen, der verständlich erklärt, was Twitter eigentlich ist und welche Regeln man [...]

  28. Netzökonom sagt:

    Die Angst der Unternehmen vor Twitter…

    Per Twitter lässt sich verkaufen, kommunizieren oder mit Kunden sprechen. Das „Echtzeit-Internet“ hat aber auch seine Tücken. Viele Unternehmen fürchten sie….

  29. Nordwind sagt:

    Wie schaffe ich es, die Timeline von Twitter mit allen Nachrichten anzuzeigen, um zu sehen, was so reinkommt. Ich habe keine Bekannten oder so, denen ich folgen könnte.
    Wisst ihr, was ich mit der Frage meine?
    Ich gehe in Twitter rein und nix passiert. Wo finde ich Nachrichten?

  30. Christoph sagt:

    @Nordwind Ganz ohne Einschränkung ist das nicht möglich – und auch nicht sinnvoll, da Sekunde für Sekunde hunderte, wenn nicht gar tausende Tweets gesendet werden. Man kann aber via http://search.twitter.com/ und viele andere Sites sehen, was bei Twitter gerade heiß diskutiert wird (“Trending topics”). Außerdem bieten Google und Bing inzwischen “Echtzeitsuchen” in dem gesamten Twitter-Inhaltestrom an, die mit wenig Zeitverzögerung dort einlaufen.

    Siehe auch:

    http://www.youtube.com/watch?v=WRkYmx4A9Do

    http://trendistic.com/

    http://www.twitscoop.com/ (hier muss man sich mit seinen Twitter-Zugangsdaten einloggen)

    Empfehlenswert ist auch

    http://tweetranking.com/ „Twitterer empfehlen Twitterer“ – nach dieser Methode entsteht aus deinen Empfehlungen ein Verzeichnis der interessantesten Menschen auf Twitter.

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