Schlagwort-Archiv: iPhone

Skype auf dem iPhone gefährdet die Bandbreite des Geldflusses bei T-Mobile

Skype wird am Dienstag endlich seine kostenlose Voice-overIP-Software für das iPhone und den BlackBerry vorstellen. Allerdings werden die Kunden der Deutsche Telekom nicht allzuviel davon haben. Der Magenta-Riese hat nämlich bereits angekündigt, die Gespräche über den Internet-Telefoniedienst in ihrem deutschen Mobilfunknetz und den WLAN-Hotspots von T-Mobile zu blockieren. Es gebe Befürchtungen, dass der Service die Übertragungsgeschwindigkeit verlangsame und bei Gesprächen nicht die gleiche Sprachqualität garantiert werden könne, sagte T-Mobile-Sprecher Alexander von Schmettow der “WirtschaftsWoche”.

Hotspots gibt es nicht nur von T-Mobile

Hotspots gibt es nicht nur von T-Mobile

Es ist doch wirklich rührend, wie sich T-Mobile um das Wohl seiner Kunden kümmert und ihnen nicht zumuten möchte, dass es bei einer VoIP-Verbindung mal in der Leitung knackst oder eine Zeitverzögerung die Sprachübertragung stört. Mich wundert nur, dass T-Mobile nicht YouTube-Downloads auf dem iPhone unterbindet oder das Herunterladen von E-Mail-Attachments. Bei solchen Aktivitäten ist doch auch zu befürchten, dass das sensible Datennetz von T-Mobile Schaden nehmen könnte.

Oder könnte es sein, dass die Deutsche Telekom einfach nicht ertragen kann, dass ihre Flatrate-Kunden via Skype Telefonate im In- und Ausland führen, an denen sie finanziell nicht beteiligt ist? Immerhin kann die Telekom nicht verhindern, dass iPhone-Anwender (insbesondere im Ausland) über einen WLAN-Hotspot außerhalb des T-Mobile-Netzes skypen, um beispielsweise die absurd hohen Roaming-Gebühren zu vermeiden.

Gefängnisausbruch ohne Jailbreak? – Wie die InstallerApp von Ripdev für das iPhone funktioniert

Logo InstallerApp

Logo InstallerApp

Die Geschichte klingt zu gut um wahr zu sein: Eine Desktop-Anwendung für den Mac (und demnächst auch für den Windows PC) installiert ganz einfach auf dem iPhone die Programme, die es bislang nicht im offiziellen iTunes App Store von Apple gibt. In der Anleitung der sieben US-Dollar teuren Anwendung InstallerApp des russichen Softwareentwicklers Ripdev steht auch kein Wort davon, dass ein “Jailbreak” notwendig sei, mit dem sonst ein iPhone aus dem “walled garden” von Apple befreit wird. Auf diesen Trick ist sogar Alpha-Blogger Robert Scoble reingefallen. “Liked “You can now install ALL iPhone apps with NO Jailbreak Required.” http://ff.im/1HO2v”, twitterte Scobleizer begeistert. Sein Link auf den entsprechenden Artikel im “Apple Room” von FriedFeed führt inzwischen ins Leere, denn der irreführende Artikel wurde gelöscht.

Denn letztlich erledigt die Mac-Anwendung aus Russland keinen anderen Job als die Programme PwnageTool und QuickPwn vom inzwischen legendären iPhone Dev Team – nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass die Jailbreak-Tools vom iPhone Dev Team kostenlos sind. Nun gut, es gibt tatsächlich einen Unterschied. Die Anwendung von Ripdev managt die Verwaltung der unautorisierten iPhone-Programme vom Desktop aus und installiert dazu eine eigene kleine Anwendung auf dem Apple-Smartphone, die mit dem Programm auf dem Mac kommuniziert.

Die Desktop-Anwendung von InstallerApp

Die Desktop-Anwendung von InstallerApp

Alle Interessenten sollten also wissen:

  • Ein Jailbreak-Tool gibt es bei iPhone Dev Team kostenlos
  • Die InstallerApp von Ripdev führt einen Jailbreak aus – der zu einem Verlust der Garantie von Apple für das iPhone führen kann

Debunk: Jailbroken apps on a non-jailbroken iPhone? Not quite

Welche Innovationen die neue iPhone-Firmware 3.0 bringt

iPhone Software 3.0 - Zusammenfassung

iPhone Software 3.0 - Zusammenfassung

Nun kann auch das iPhone Ausschneiden, Kopieren und Einfügen

Nun kann auch das iPhone Ausschneiden, Kopieren und Einfügen

Ja, das iPhone wird mit der Software-Version 3.0 endlich Cut, Copy and Paste können. Und MMS versenden. Und der Bildschirm wird sich in den meisten Anwendungen horizontal drehen lassen wie schon jetzt beim Safari-Browser. Doch ehrlich gesagt: Diese netten Features machen nicht den Kern der Ankündigung der iPhone-Software 3.0 aus.

Viel wichtiger war die Ankündigung von Apple, dass die iPhone-Software künftig den Entwicklern 1000 zusätzliche Programmier-Schnittstellen (APIs) zur Verfügung stellen wird. Unter den neuen APIs befindet sich unter anderem die Möglichkeit, das Einkaufsmodell des iTunes App Stores innerhalb von Anwendungen wirksam einzusetzen. So können Entwickler Inhalte – beispielsweise ein Sportmagazin – im Abonnement anbieten oder bei Games zusätzliche Level oder virtuelle Gegenstände gegen ein Entgelt freischalten.

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Was die neue iPhone-Firmware 3.0 bringt | iPhoneWorld

Kündigt Apple am Dienstag ein Tablet-Mac an?

Seth Weintraub von der Computerworld ist sind ziemlich sicher. Morgen werde Apple einen vermutlich einen Tablet-Rechner ankündigen. Weintraub bezieht sich dabei auf eine Stellenanzeige von Apple aus dem Jahr 2008:

The software developed by the networking team runs on a broad spectrum of platforms, including Macs and Windows, and from servers down to a growing number of embedded devices including iPhone.

Ein Gerät mit einem Zehn-Zoll-Bildschirm werde die nun die iPhone/iPod touch-Familie erweitern, meint Weintraub. Dies legten verschiedene Berichte aus Asien über angebliche Großbestellungen von Apple nahe.

Der von mir geschätzte Analyst Michael Gartenberg glaubt dagegen nicht an den baldigen Einstieg von Apple in den Markt der Mobile Internet Devices in Netbook- oder Tablet-Größe.

10” Apple tablet as soon as tomorrow
I think not. In fact, it’s a pretty safe bet this isn’t going to be announced tomorrow. Or perhaps ever.

Michael Gartenberg hat in der Vergangenheit selten komplett daneben gelegen. Daher gehe ich davon aus, dass Apple morgen zwar eine hoch-interessante Vorschau der neuen iPhone-Software auf die Bühne bringen wird, aber kein Apple Tablet oder Mac Netbook.

Apple iPhone 3.0 event tomorrow might reveal a tablet – Computerworld Blogs

jkOnTheRun » Blog Archive Computerworld- Apple Tablet to be announced tomorrow «

10” Apple tablet as soon as tomorrow « GartenBlog

Der spezielle Humor der Apple-Patentabteilung

Das iPhone-Patent ist nicht nur wegen seines stattlichen Umfangs von 358 Seiten bemerkenswert. Das US-Patentamt hat damit Apple ein scharfes Schwert in die Hand gegeben, mit dem sich der iPhone-Hersteller gegen Plagiate zur Wehr setzen kann.

Als Erfinder in dem 358 Seiten umfassenden Papier wurden Apple-Chef Steve Jobs und 24 weitere Personen eingetragen, teilte das Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten (USPTO) am Montag (Ortszeit) in Alexandria (US-Bundesstaat Virginia) mit.

Patent-Illustration von Apple mit den Beatles

Patent-Illustration von Apple mit den Beatles

Beim Durcharbeiten des 12 Megabyte großen PDF-Files vom Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten (USPTO) ist mir aber nicht nur aufgefallen, dass Apple quasi jedes Mini-Detail in einer Zeichnung dokumentiert und damit geschützt hat. Die Leute in der Patentabteilung haben ihren Patenantrag auch für komische versteckte Botschaften genutzt. So werden fast alle iPod-Funktionen mit Alben oder Songs von den Beatles illustriert. Dabei liegen Apple Inc. und die Beatles-Produktionsfirma Apple Corp. bzw. das Beatles-Label EMI seit Jahren im Clinch. Zum einen streiten sich die Beteiligten um die Marke “Apple”. Zum anderen weigert sich EMI beharrlich, die Beatles-Songs für eine Online-Vermarktung via iTunes freizugeben. Bei den Details steige ich inzwischen schon gar nicht mehr durch.

Und, Boy, haben wir das patentiert… | iPhoneWorld

Apple warnt Google und Palm: Finger weg vom iPhone-IP | webOSworld

Apple can now swing +6 mace of multitouch at enemies – Ars Technica