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iPhone von T-Mobile auch mit Prepaid-Tarif

T-Mobile wird das iPhone 3G künftig auch mit einer Prepaid-Karte anbieten. Dabei beharrt die T-Mobile auf dem Netlock und verlangt für das “kleine” iPhone mit acht Gigabyte Speicherplatz 569 Euro. Darin enthalten sind 100 Euro Guthaben. Die Prepaid-Karten nutzen den Xtra-Nonstop-Tarif. Datendienste kosten 9 Cent pro Minute – zunächst abgerechnet im 10-Minunten-Takt, ab Dezember mit minutengenauer Abrechnung.

iPhone-Prepaidtarif «T-Mobile XtraPac»
iPhone-Prepaidtarif «T-Mobile XtraPac»

Zum Vergleich: In Talien ist das 8-GB-iPhone mit Prepaidkarte von TIM und ohne SIM-Lock schon für 499 Euro zu bekommen. Für die 16-GB-Version verlangt TIM 569 Euro.

Alternativ bietet T-Mobile das iPhone 3G künftig auch in Verbindung mit anderen Vertrags-Tarifen an. Dabei sollen die Kunden insbesondere die Max-Flatrate-Tarife wählen können. Mit “Max M” (39,95 Euro monatlicher Grundpreis) können die Kunden netzintern und ins deutsche Festnetz unbegrenzt telefonieren. Bei “Max L”, der Flatrate für Handy-Gespräche in alle Netze, verlangt T-Mobile immerhin monatlich 89,85 Euro.

Das iPhone 3G kostet in Verbindung mit Max M 169,95 Euro (8 GB) bzw. 249,95 Euro (16 GB). In Kombination mit dem teueren Max-L-Tarif schiebt T-Mobile das kleine iPhone für 1 Euro über den Ladentisch, das große für 19,95 Euro.

iPhone-Prepaidtarif «T-Mobile Max»
iPhone-Prepaidtarif «T-Mobile Max»

Im Gegensatz zu den speziell für das iPhone konzipierten Complete-Tarifen ist bei Max keine Daten-Option inklusive. Die gibt es bei T-Mobile in den bekannten Tarif-Paketen: 300 MB im Monat kosten 19,95 Euro Aufpreis. Die (aus meiner Sicht sehr empfehlenswerte) Daten-Flatrate schlägt mit monatlich 34,95 Euro zu buche. Ab einem Verbrauch von 5 GB im Monat wird die Performance auf 64 kBit/s begrenzt.

Das Netlock kann bei T-Mobile in Deutschland nach einem Jahr für 49,95 Euro aufgehoben werden.

Siehe auch:

teltarif.de News: Nachgerechnet: Dann lohnt sich das iPhone-3G-Prepaid-Angebot

Die iPhone-Tarife im Vergleich
Die iPhone-Tarife im Vergleich

Fazit: Wer alle Dienste nutzen möchte, fährt mit einem Vertrag günstiger

Die Beispiele zeigen, dass das Prepaid-iPhone in der Anschaffung günstiger ist als die Vertragsmodelle – wenn man die Gesamtkosten über 24 Monate Mindestvertragslaufzeit berücksichtigt. Die Prepaidkunden erhalten für netzinterne Gespräche und Anrufe ins Festnetz eine Flatrate, die sich vor allem für längere Gespräche lohnt. Inklusivminuten gibt es nicht und sobald die vielfältigen Online-Dienste genutzt werden, tickt der Gebührenzähler, während Vertragskunden selbst beim Einsteiger-Tarif Complete S 50 Inklusivminuten, eine Wochenend-Flatrate und derzeit 500 MB monatliches Inklusivvolumen für das mobile Internet bekommen.
Das iPhone mit Prepaidkarte lohnt sich somit vor allem für Kunden, die nur gelegentlich und dann vor allem mit anderen T-Mobile-Kunden oder ins deutsche Festnetz telefonieren und die bisher neben ihrem Handy noch einen iPod in der Jackentasche haben. Durch die Anschaffung des iPhone sparen sie ein Gerät ein. Wer dann allerdings auf den Geschmack kommt, die mit dem iPhone möglichen Online-Features wie Surfen, E-Mail, YouTube, Wetter, Aktien, Google Maps und vieles mehr auch wirklich zu nutzen, sollte ein Vertragsmodell bevorzugen, das monatlich Inklusivvolumen oder sogar eine Flatrate für den mobilen Internet-Zugang bietet.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum iPhone 3G in Deutschland (Update)

Update: Siehe auch

Bebilderte Anleitung für das Entsperren eines iPhone 3G
Bebilderte Anleitung für das Entsperren eines iPhone 3G

Unlock iPhone 3G – Bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Freischalten des iPhone 3G | iPhoneWorld

iPhone 3G

Gibt es das iPhone 3G in Deutschland nur bei T-Mobile?
Das iPhone 3G wird seit dem 11. Juli 2008 in rund 800 Telekom-Shops und erstmals auch bei über 1.000 weiteren Verkaufsstellen verkauft. Zu den Fachhandelspartnern, die erstmals das iPhone vertreiben werden, zählen neben über 600 Telekom-Partnern ausgewählte Outlets der Fachhandelsketten The Phonehouse, Euronics/Medimax, Gravis und die debitel Group gemeinsam mit der Media Saturn Holding sowie der eigenen Shopkette dug. Insgesamt kommen so 1.800 Outlets zusammen, an den man ein iPhone 3G erwerben kann, wenn es nicht gerade vergriffen ist.

Gibt es das neue iPhone in Deutschland wirklich nur mit einem T-Mobile-Vertrag?

Screenshot aus einem eBay-Angebot (iPhone 3G aus Italien)
Screenshot aus einem eBay-Angebot (iPhone 3G aus Italien)
Nun, offiziell ja. Es gibt auch auf dem Graumarkt (vor allem eBay) auch Angebote für das iPhone 3G.

Vodafone bietet inzwischen einen eigenen Datentarif für iPhones ohne SIM- oder Netlock an (Aufschlag von 9,95 Euro für eine ‘Vodafone InternetFlat Plus’ bei 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit).

Vodafone-Datentarif für das iPhone
Vodafone-Datentarif für das iPhone

iPhone 3G (Foto: Apple)Kann ich das iPhone 3G auch mit SIM-Karten von Vodafone, E-Plus oder O2 betreiben?
Das iPhone 3G von T-Mobile hat einen NetLock. Das heißt, es funktionieren verschiedene SIM-Karten mit dem iPhone 3G (nicht nur die beim Kauf beigelegte), allerdings ausschließlich solche, die für das Netz von T-Mobile gedacht sind.

Das iPhone 3G kann aber mit Hilfe von QuickPwn für die Installation anderer Programme geöffnet werden (“Jailbreak”) und dann vom Netlock (mit Hilfe der Software YellowSn0w) befreit werden. Eine ausführliche Anleitung zum Unlock des iPhone 3G steht hier:

Unlock iPhone 3G – Bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Freischalten des iPhone 3G | iPhoneWorld.

Wie teuer ist das iPhone 3G?
Siehe: Aktuelle Tarifübersicht

Werbung

www.cyberport.de

Bietet T-Mobile auch Prepaid-Tarife für das iPhone an?

Zum Vermarktungsstart am 11.07. werden ausschließlich die speziell für das iPhone konzipierten, Complete-Tarife angeboten.
Update: Ja, am 18. September 2008 kündigte T-Mobile entsprechende Prepaid-Tarife an. Details stehen hier.

Ist das iPhone 3G auf die gesamte Vertragslaufzeit bei T-Mobile billiger als die erste iPhone-Generation?

Ja, wenngleich die Ersparnis nicht besonders hoch ist. Die Kollegen von onlinekosten.de haben das so auf der Basis der Complete-Tarife zusammengerechnet:


Tarif
Complete S
Complete M
Gerät iPhone 1.0 iPhone 3G iPhone 1.0 iPhone 3G
Preis 249,00 Euro 169,95 Euro 199,00 Euro 59,95 Euro
Tarif / Monat 29,00 Euro 29,00 Euro 49,00 Euro 49,00 Euro
Laufzeit 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Gesamt 945,00 Euro 865,95 Euro 1.375,00 Euro 1.235,95 Euro
Ersparnis
79,05 Euro (8,4%)
139,05 Euro (10,1%)
Tarif
Complete L
Complete XL
Gerät iPhone 1.0 iPhone 3G iPhone 1.0 iPhone 3G
Preis 149,00 Euro 1,00 Euro 99,00 Euro 1,00 Euro
Tarif / Monat 69,00 Euro 69,00 Euro 89,00 Euro 89,00 Euro
Laufzeit 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Gesamt 1.805,00 Euro 1.657,00 Euro 2.235,00 Euro 2.137,00 Euro
Ersparnis
148,00 Euro (8,2%)
98,00 Euro (4,4%)

Man muss aber dabei berücksichtigen, dass man mit den Gesamtkosten für 24 Monate nicht nur die Hardware bezahlt, sondern auch die im jeweiligen Tarif enthaltenen Leistungen (ab Complete M eine UMTS-Flatrate, eine WiFi-Flatrate für die T-Mobile-Hotspots sowie die jeweiligen Minuten und Inklusiv-SMS).

Kann man das iPhone 3G als UMTS-Modem für einen Laptop nutzen, etwa via Bluetooth oder mit dem Docking-Kabel?
Nein, das geht (noch) nicht. Apple sagt, dass eine Bluetooth-Ankoppelung zwar mit einer Software-Änderung machbar sei, es aber noch keine Pläne gebe, ob und wann das umgesetzt wird.

Aber kann wenigstens die Datenflatrate aus den Tarifen M, L und XL auch mit anderen Geräten genutzt werden, etwa einer UMTS-Karte für den Laptop?
Ja, zumindest bei T-Mobile. “Für MultiSIM-Nutzer ist die inkludierte Datenflatrate ab sofort auch in anderen Endgeräten anwendbar”, heißt es in einer Pressemitteilung von T-Mobile. Das ist ein Fortschritt gegenüber den alten iPhone-Tarifen. (Mit den seit März 2009 geltenden tarifen gilt das nicht mehr.)

Worum geht es im Streit zwischen dem VoIP-Anbieter Indigo Networks (Sipgate) und T-Mobile?
Sipgate stört sich am Kleingedruckten der T-Mobile-Tarife (“Complete”) in dem ausdrücklich Voice-over-IP-Anwendungen untersagt werden.

In der T-Mobile-Werbung heißt es:

Freier Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate (4) zum Surfen und E-Mailen im gesamten dt. T-Mobile Netz und an derzeit über 8.000 HotSpots von T-Mobile, z.B. bei McDonalds oder Starbucks – einfach über WLAN oder UMTS

Und in der entsprechenden Fußnote im Kleingedruckten steht dann:

4) Gilt nur für die Nutzung mit dem iPhone im nationalen T-Mobile Netz und an deutschen HotSpots der Telekom oder von T-Mobile (WLAN). Die Nutzung von VoIP, Instant Messaging und IPVPN ist nicht Gegenstand des Vertrages. Ab einem Datenvolumen von 300 MB (Complete M), 1 GB (Complete L) oder 5 GB (Complete XL) pro Monat wird die Bandbreite im jeweiligen Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Voraussetzung für die WLAN/EDGE/UMTS Flatrate ist die Beibehaltung der von T-Mobile bzw. Apple vorgenommenen technischen Voreinstellungen der SIM-Karte und des iPhone. Eine Änderung der technischen Voreinstellungen des iPhone – insbesondere des Access Point Name (APN) – ist unzulässig. Datenflatrate gilt nur für die Tarife Complete M, L und XL.

Das VoIP-Verbot von T-Mobile entspricht der Geschäftspraxis von Vodafone, E-Plus und O2, die für ihre UMTS-Tarife auch keine VoIP-Anwendungen zulassen. Gleichwohl hat Indigo Networks vor dem Landgericht Hamburg die Werbeaussage vom “freien Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate” untersagen lassen.

Indigo Networks bietet für geknackte iPhones einen VoIP-Client als Betaversion an. Dafür hatte zuvor die Telekom die Düsseldorfer Firma abgemahnt. T-Mobile warf Indigo Networks vor, den Sipgate-Anwendern sei nicht klar, was eine Beta-Version sei. Außerdem fordere Indigo indirekt zum Hacken des iPhone auf.

Was kostet eine weitere SIM (MultiSIM)?
Die MultiSIM ist bei T-Mobile kostenlos. Präziser: Außer dem einmaligen Bereitstellungspreis in Höhe von 30 Euro pro Karte fallen für MultiSIM keine zusätzlichen (laufenden) Kosten an.

Kann ich mit der Datenflatrate auch Voice-over-IP-Verbindungen, beispielsweise für Skype, oder P2P nutzen?
T-Mobile untersagt in den Vertragsbedingungen die Vewendung der iPhone-Flatrate für diese Zwecke: T-Mobile-Sprecher Alexander von Schmettow: “Die Nutzung von VoIP, Peer2Peer und Instant Messaging mit Anbietern wie zum Beispiel Skype ist im Leistungsumfang der Complete Tarife nicht enthalten, da die Nutzung dieser Dienste die für diese Tarife vorgesehene Netzkapazität überschreitet und ein mögliches Risiko für das Netz von vornherein vermieden werden soll.”
Details zu dieser Frage bei fscklog:

Ist das iPhone 3G dicker als das alte?
Ja, ein wenig (zwei Millimeter). An den Rändern ist es dünner. Das Plastikgehäuse an der Rückseite ist allerdings leicht gewölbt, so dass es flach auf dem Tisch einen Hauch dicker ist als das iPhone 1.0.

Das iPhone 3G in der Anmeldung von Apple bei der FCC

Warum hat das iPhone 3G eigentlich kein Metallgehäuse mehr?
Es gibt Kollegen, die sagen dass Apple einfach auf ein preiswerteres Material ausgewichen ist, um Kosten zu sparen. Greg Joswiak, der bei Apple für das Marketing des iPhones zuständig ist, begründete auf der WWDC den Materialwechsel aber mit der Vielzahl der Funkkomponenten, die nicht in einen Faradayschen Käfig gepackt werden könnten (Bluetooth, GPS, GSM, GPRS, UMTS/HSDPA). Ich hatte das iPhone 3G in beiden Varianten (schwarz und weiß) in der Hand und empfand das Material durchaus als wertig und nicht als billig.

Wie empfindlich ist das iPhone im Alltag?
Meinen Praxistest hat das iPhone 3G ohne Kratzer oder Beschädigungen überstanden. Das Testgerät aus der US-Vorserienproduktion hatte allerdings eine Macke (Akku defekt). Seit einigen Tagen habe ich nun selbst ein weißes iPhone 3G, das ohne Probleme funktioniert. Ich behandle es aber auch sorgfältiger als die Kollegen von der PC World in ihrem “Stresstest”.

Ich arbeite in einer Firma mit einem Microsoft Exchange Server? Was ist für mich das ideale Arbeitsgerät? Ein iPhone 3G, ein BlackBerry oder ein Windows-Mobile-Gerät?

Das iPhone kann perfekt an Microsoft Exchange angedockt werden
Das iPhone kann perfekt an Microsoft Exchange angedockt werden

Bei der Beantwortung dieser Frage hat die IT-Abteilung der Firma ein Wörtchen mitzureden. Die neue iPhone-Software 2.0 (die es für auch für die erste iPhone-Generation gibt), unterstützt inzwischen Exchange sehr ordentlich. Da Apple die Active-Sync-Technologie von Microsoft lizenziert hat, läuft der Sync mit Exchange ähnlich wie bei den Windows-Mobile-Handys und PDAs ab. Die Einrichtung des Exchange-Accounts auf dem iPhone ist nur eine Angelegenheit von wenigen Minuten. Setzt die IT-Abteilung auf einen (teuren) BlackBerry-Server, ist ein Handy von RIM die erste Wahl.

Die BlackBerry-Fans loben die Tastatur ihrer Handys. Wie kommt man mit der Software-Tastatur des iPhones zurecht?
Wie bei vielen Dingen ist das eine Geschmackssache. Der US-Blogger Robert Scoble schwört auf die iPhone-Tastatur, nachdem er als BlackBerry-Süchtiger fast eine Sehnenscheiden-Entzündung bekommen hatte. Andere bevorzugen dagegen eindeutig die BlackBerry-Tastaturen. Als iPhone-Nutzer kann ich nur den Rat geben, einen Entschluss nicht von den Erfahrungen der ersten Stunde abhängig zu machen. Selbst Marketing-Mann Greg Joswiak von Apple in den USA hat beim WWDC eingeräumt, dass man fast eine Woche lang braucht, um sich an die Software-Tastatur des iPhones zu gewöhnen. (“Einfach weiterschreiben, selbst wenn man einen Tippfehler gemacht hat.”) Die deutschsprachige Wortkorrektur funktioniert bislang (bei der iPhone-Software 1.1.4) noch nicht so gut wie im Englischen. Der unschlagbare Vorteil des Apple-Phones sei aber, so Joswiak, dass das iPhone immer nur die Tasten einblende, die wirklich benötigt werden (z.B. Ziffern beim Telefonieren).

Kollege Axel Postinett vom Handelsblatt hat in einer kommentierten Bildergalerie das iPhone und den Bold miteinander verglichen.

YouTube – iPhone vs BlackBerry Bold

Ich arbeite in einer kleinen Firma und wir haben gar keinen Exchange-Server. Was ist die ideale Lösung für uns?
Anwort: Hier lohnt ein Blick auf Apples “MobileMe”, die Neuauflage des Online-Dienstes Dot-Mac. Die Demo von MobileMe in der Keynote von Steve Jobs hat mich sehr überzeugt.

Was ist der Unterschied zwischen dem weißen und dem schwarzen iPhone 3G?
Apple bietet die Version mit acht Gigabyte nur in schwarz an. Die 16-GB-Variante dagegen gibt es in schwarz und weiß. Wer also unbedingt das weiße iPhone 3G haben möcht, muss sich für die teuere 16-Version entscheiden.

Wie schnell ist UMTS mit dem iPhone 3G?
Das iPhone 3G bietet derzeit eine HSDPA-Geschwindigkeit von bis zu 3,6 MBit/s. Das ist nicht das mögliche Maximum, denn T-Mobile bietet an gut ausgebauten Orten bis zu 7,2 MBit/s. High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) ist eine Art UMTS-Turbo für den Download. Unter Laborbedingungen erreicht HSDPA sogar 14,6 Mbit/s. Generell hängt die Datenrate in einer UMTS-Zelle auch von der Anzahl der Mitbenutzer ab. Das iPhone unterstützt nicht den Upload-Turbo High Speed Uplink Packet Access (HSUPA)
Ob Apple in der Lage ist, die HSDPA-Geschwindigkeit mit einem Firmware-Update hochzufahren, steht noch nicht fest. Experten gehen davon aus, dass im iPhone 3G ein UMTS-Chip von Infineon verwendet wird, der 7,2 MBit/s grundsätzlich unterstützen kann. Die “deutsche” Variante des iPhone dürfte im hiesigen T-Mobile-Netz schneller funken als das US-iPhone im AT&T-Netzwerk, da der US-Telefonriese die UMTS-Geschwindigkeit im eigenen Netz angeblich auf 1,4 MBit/s drosselt.

Was kann das iPhone 3G eigentlich nicht? Welche Features anderer Spitzen- oder auch Standardhandys fehlen?
Auch bei der zweiten iPhone-Generation kann der Anwender nicht einfach den Akku tauschen (Apple-Sprecher: “A non-issue”). Es gibt keine Hardware-Tastatur (Apple: Die Software-Tastatur funktioniert flexibler und besser). Das Betriebssystem OS X iPhone unterstützt auch in der Version 2.0 keine Copy-und-Paste-Funktion (Ein Apple-Sprecher: “Nicht auf einer Top-Position der Features, die Kunden nachfragen, wird aber früher oder später mit einem Software-Update kommen”). Die Video-Kamera nimmt nur Still-Videos (Fotos) auf (bei Apple in diesem Punkt eher verlegenes Schweigen). Die Bluetooth-Schnittstelle unterstützt kein Stereo-Audio (Apple: Bluetooth-Kopfhörer wird vor allem zum Telefonieren eingesetzt). Und natürlich vermissen die iPhone-Mäkler die MMS-Funktion (Apple: WTF is MMS).

Muss ich für die Features der iPhone-Software 2.0 ein iPhone 3G kaufen?
Nein, mit dem Softwareupdate profitieren auch alle Nutzer des iPhone-Gerätes der ersten Generation von den Software-Erweiterungen (z.B. Suchfunktion für die Kontakte, echte Anbindung an Microsoft Exchange). Die Hardware-Neuerungen des iPhone 3G (UMTS, GPS-Empfänger) bietet das Update auf dem ersten iPhone natürlich nicht. Das Update wird vermutlich auch am 11. Juli über iTunes zum Download angeboten. Besitzer eines gehackten iPhones sollten das Update vorerst nicht einspielen, denn noch gibt es keine aktualisierten “Jailbreak”-Programme für die 2.0er-Software. Bekannte Tools wie iLiberty+ oder Pwnage werden aller Voraussicht nach aber nach einigen Tagen zur Verfügung stehen.

(Stand: 1. März 2009)

Siehe auch:
Welche Alternativen gibt es zum iPhone 3G? | iPhoneWorld

iPhone von T-Mobile auch mit Prepaid-Tarif | iPhoneWorld

Unlock iPhone 3G – Bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Freischalten des iPhone 3G | iPhoneWorld