Steve Jobs nutzt Weblog-Artikel gegen Napster

Apple-Chef Steve Jobs hat im Kampf gegen den Musik-Vermietservice Napster seine eigenen Quellen. Das Weblog von Dan, einem Studenten der Illinois State University, diente Jobs dazu, eine Lücke im Digital Rights Management-System des Demo-Angebots von NapsterToGo bei einem Manager der Musikindustrie zu petzen.

Napster versucht mit einer 30-Millionen-Dollar-Kampagne, gegen Marktführer iTunes vorzugehen. Der Startschuss, ein Werbespot während des NFL-Finales Superbowl, erwies sich jedoch als Flop. Napster hatte vorgerechnet, dass man bei iTunes 10.000 Dollar bezahlen muss, um einen iPod mit Musik vollzupacken, während Napster nur 15 Dollar fäälig werden. In dem Spot wurde allerdings nicht erwähnt, dass die 15 Dollar jeden Monat fällig werden und dass beim Ende des Abos alle Napster-Songs nicht mehr abgespielt werden können (Washington Post: Do the math)


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