Anleitung: Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst

Für alle, die Twitter bislang noch nicht ausprobiert haben oder noch ganz frisch dabei sind, will ich hier möglichst verständlich erklären, was Twitter eigentlich ist und welche Regeln man bei Twitter beachten sollte. Twitter ist ein kostenloser Kurznachrichtendienst oder auch Mikroblogging-Service. Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten (“Tweets”) mit maximal 280 Zeichen veröffentlichen. Bis November 2017 waren es 140 Zeichen. … Read More >Anleitung: Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst

Twitter-Logo
Twitter-Logo

Für alle, die Twitter bislang noch nicht ausprobiert haben oder noch ganz frisch dabei sind, will ich hier möglichst verständlich erklären, was Twitter eigentlich ist und welche Regeln man bei Twitter beachten sollte. Twitter ist ein kostenloser Kurznachrichtendienst oder auch Mikroblogging-Service. Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten (“Tweets”) mit maximal 280 Zeichen veröffentlichen. Bis November 2017 waren es 140 Zeichen.

Tipps zu Werkzeugen, die das Arbeiten mit Twitter erleichtern, stehen hier:

Tools für die Recherche bei Twitter

(Version 4.0, zuletzt aktualisiert im November 2017)

Zunächst ein paar Sätze zur Geschichte von Twitter. Der erste Tweet wurde am 21. März 2006 verschickt.


Der erste öffentliche Tweet von Jack Dorsey

Der erste Twitter-Entwurf von Jack Dorsey
Der erste Twitter-Entwurf von Jack Dorsey (2006)

Richtig los ging es aber erst am 15. Juli 2006. Der einflussreiche US-Blogger und Investor Michael Arrington schrieb damals für das US-Blog “TechCrunch”: “Odeo hat heute einen neuen Dienst gestartet, der Twttr heißt und eine Art von SMS-Anwendung für den “Gruppenversand” ist.” Die kleine Firma Odeo wollte in San Francisco eigentlich einen Podcasting-Dienst entwickeln.

Bei einem Brainstorming schlug der Entwickler Jack Dorsey vor, kurze Statusmeldungen an alle Teammitglieder per SMS zu senden, damit jeder weiß, woran die anderen arbeiten. In zwei Wochen entstand ein Prototyp, und Dorsey verschickte die erste Nachricht: “inviting coworkers”. Neben Dorsey waren auch Biz Stone, Evan Williams und Noah Glass beteiligt. Wichtige Impulse bei der Entwicklung des Dienstes lieferte der deutsche Auftragsentwickler Florian Weber.

 

In diesem historischen Video aus dem Jahr 2006 erklärt Twitter-Mitbegründer Biz Stone den Kurznachrichtendienst, der damals noch twttr hieß und auf der Basis von SMS funktionierte

Vier Monate später gab die Firma ihr kleines Nebenprojekt für alle interessierten Nutzer frei – und war überrascht vom Erfolg. Ein gutes Jahr nach dem ersten Tweet gründete Dorsey daher gemeinsam mit Stone und Williams eine eigene Firma unter dem heutigen Namen Twitter Inc. Williams führte Twitter bis zum Oktober 2010 und gab dann den Posten an Dick Costolo weiter.

 

Es dauerte drei Jahre, zwei Monate und ein Tag bis die erste Milliarde Tweets verschickt wurden. Heute wird dieselbe Anzahl innerhalb von zwei Tagen verschickt.

Dick Costolo musste jedoch im Juli 2015 den CEO-Posten wieder räumen, weil nach dem Börsengang 2013 die Investoren mit dem abgeflachten Wachstum der Benutzerzahlen nicht mehr zufrieden waren. Im Juli 2015 rückte Jack Dorsey auf, zunächst als amtierender Chef. Im Herbst übernahm Dorsey den Job dauerhaft.Im Mai 2017 kehrte auch Mitgründer Biz Stone zu Twitter zurück. “Jetzt bin ich an der Reihe – ich werde in ein paar Wochen wieder mit der Vollzeitarbeit bei Twitter beginnen!”, verkündete der 43-jährige Tech-Unternehmer in seinem Blog. Bei Stone ist bislang nicht von einem hochrangigen Posten die Rede. Im Blog-Post heißt es lediglich, dass er sich um die Unternehmenskultur kümmern und mit Dorsey und Twitters Marketingchefin Leslie Berland zusammenarbeiten werde. Weitere Informationen sollen bald folgen. Dorsey teilte mit, er freue sich, Stones “Energie und Herz” wieder zurück bei Twitter zu haben.

Twitter leidet darunter, dass das Wachstum nicht so dynamisch verläuft wie bei Google oder Facebook.

Statistic: Number of monthly active Twitter users worldwide from 1st quarter 2010 to 1st quarter 2017 (in millions) | Statista
Find more statistics at Statista

Dennoch ist Twitter gerade für Journalisten und Nachrichten-Interessierte das ideale Netzwerk. Über diesen Dienst verbreiten sich News äußerst schnell, wie Twitter in diesem Werbespot thematisiert:

Inzwischen haben aber auch unzählige Prominente, Meinungsführer und hochrangige Politiker den Dienst für sich entdeckt und verkünden via Twitter ihre News zuerst, etwa der damalige britische Premierminister David Cameron:

Politiker wie US-Präsident Donald Trump benutzen Twitter aber auch dazu, ihre eigene Anhängerschaft zu mobilisieren oder sich einen Schlagabtausch mit politischen Gegnern zu liefern. So verhöhnt Trump beispielsweise den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un als „Raketenman“:

Große Aufmerksamkeit finden immer wieder Berichte von Augenzeugen von dramatischen Ereignissen. Zu den spektakulärsten Tweets in der Geschichte von Twitter gehört das Foto von Janis Krums (@jkrums). Er teilte am 15. Januar 2009 sein Handy-Foto vom Flugzeugabsturz der US Airways in den Hudson River von New York City  auf Twitter (bzw. dem damaligen Twitter-Dienst Twitpic). Dieses Foto war das erste vom Unglücksort und sorget bereits vor den Berichten herkömmlicher Medien für Schlagzeilen.

 

"There's a plane in the Hudson. I'm on the ferry going to pick up the people. Crazy."
“There’s a plane in the Hudson. I’m on the ferry going to pick up the people. Crazy.”

Dieses Foto auf Twitpic ging um die Welt.

Twitter-Bild in der Presse
Twitter-Bild in der Presse

Nicht alle Tweets sind so spektakulär. Das Prinzip von Twitter ist recht simpel. Angemeldete Nutzer tippen Antworten in doppelter SMS-Länge – 280 Zeichen – auf die Frage “Was gibt’s Neues?” (früher lautete die Frage “Was machst Du gerade?” und die maximale Länge war auf 140 Zeichen begrenzt). Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man die Mitteilungen anderer Benutzer regelmäßig liest und sie abonniert. Die Abonnenten werden als „Follower“ (engl. to follow = folgen) bezeichnet.

Wenn man ein Konto bei dem Dienst angemeldet hat, kann man auf der Homepage von Twitter kann eigene Beiträge eingeben und die Inhalte von den Twitter-Accounts, denen man folgt, chronologisch sortiert ansehen. Twitter wird aber auch alternativ eine neue Sortierung einführen, bei der die einzelnen Tweets – ähnlich wie bei Facebook – nach Relevanz-Algorithmen angeordnet werden, statt wie bisher einfach nacheinander.  Diese Pläne sind Teil der Strategie der neuen Twitter-Führung um Jack Dorsey, den Dienst auch für Neueinsteiger und Gelegenheitsanwender attraktiver zu machen. Sie verbringen nicht so viel Zeit mit Twitter und könnten deshalb interessante Inhalte verpassen, weil sie nicht ständig ihre “Timeline” im Blick haben. Viele Intensiv-Nutzer lehnen aber eine Sortierung durch einen Algorithmus ab.

Zum 10. Firmengeburtstag hatte Jack Dorsey noch verkündet, dass es beim 140-Zeichen-Limit bleiben wird:

Unter dem Druck, die Zahl der aktiven Twitter-User zu erhöhen, wurde dieses Prinzip aber im Herbst 2017 aufgeweicht. Zunächste durfte nur eine kleine Zahl von Influencern und Twitter-Promis die neue Grenzen von 280 Zeichen pro Tweet ausprobieren. Am 7. November 2017 wurde dann das Limit für alle erhöht:

In China, Korea und Japan bleibt das bisherige Limit bestehen, weil die dortigen Schriftzeichen den
Nutzern die Möglichkeit böten, ihre Gedanken auf weniger Raum auszudrücken, erklärte der Dienst.

Zurück zur Twitter-Anleitung: Ein Anwender kann selbst entscheiden, ob er seine Mitteilungen allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Gruppe beschränken will. Ich empfehle, Tweets offen zu posten. Man muss keinen eigenen Twitter-Account haben, um die öffentlichen Tweets von Twitter-Usern mitzulesen. Aber richtig Spaß macht Twitter erst mit einem eigenen Konto.

Wenn man sich bei Twitter neu anmeldet, schlägt das System einige prominente Twitter-User und vor allem Medien-Accounts vor, den man “followen” kann.

Twitter schlägt zum Start Promis und Medien vor, denen man "folgen" kann.
Twitter schlägt zum Start Promis und Medien vor, denen man “folgen” kann.

Wenn Euch unter den Vorschlägen bestimmte Accounts interessieren, könnt ihr das Häkchen setzen. Das sorgt dafür, dass die eigene Timeline nicht leer bleibt, sondern schon einige Tweets erscheinen.

Twitter bietet dann noch an, bestimmte E-Mail-Konten wie GMail zu durchsuchen, um Leute zu identifizieren, die auch auf Twitter sind. Ob man diese Offerte in Anspruch nehmen will, muss jeder selbst entscheiden. Ich habe das nicht gemacht.

 

Twitter kann Konten bei GMail, AOL und Outlook nach Twitter-Kontakten durchsuchen.
Twitter kann Konten bei GMail, AOL und Outlook nach Twitter-Kontakten durchsuchen.

Es ist aber prinzipiell eine gute Idee, beim Aufbau einer interessanten eigenen Timeline mit Freunden, Familie oder Kollegen anzufangen. Ein guter Ausgangspunkt – zumindest für Medienleute – sind auch die Twitterlisten von Mirko Lange, dem Inhaber der Agentur talkabout communications. Mich interessieren natürlich vor allem die Listen Journalisten, Medien und Blogger. Man findet dort aber auch die Twitter-Accounts von Politikern, Unternehmen und Organisationen.

Empfehlen kann ich natürlich auch die Twitter-Listen meines Arbeitgebers, der Deutschen Presse-Agentur (dpa), die vor allem von meinem Kollegen Stefan Voss zusammengestellt wurden. Man findet dort aber auch die Twitter-Accounts von Politikern, Unternehmen und Organisationen oder zu aktuellen Themen wie “Flucht nach Deutschland“. Man kann die Tweets aus solchen Listen auch anschauen, ohne den jeweiligen Listenmitgliedern selbst folgen zu müssen.

Schauen wir uns ein konkretes Beispiel an, nämlich den Twitter-Feed von Marcus Schwarze, der “Leiter Digitale Inhalte” in der Chefredaktion der Rhein-Zeitung in Koblenz war und inzwischen Leiter Online-Redaktion bei der Berliner  ist. Bei Twitter ist er unter @MarcusSchwarze unterwegs. Das weiße Häkchen auf dem blauen Badge neben dem Namen signalisiert, dass Twitter das Konto verifiziert hat, das es sich also tatsächlich um den richtigen Marcus Schwarze (und nicht um einen Fake-Account) handelt. Hundertprozentig verlassen kann man sich auf den “Verified-Badge” leider nicht, weil Twitter in seltenen Fällen dabei auch schon einmal geirrt hat. Rechts oben kann man sehen, wie viele Tweets Marcus bereits abgesetzt hat (über 14 Tausend) welche Feeds Marcus abonniert hat (“Folge ich”) und wer seinem Feed folgt (“Follower”).

Twitter-Seite von Marcus Schwarze
Twitter-Seite von Marcus Schwarze

Insbesondere die Liste “Folge ich” eines interessanten Twitter-Anwenders eignen sich hervorragend dazu, seinen eigenen Horizont zu erweitern und neue Leute im Netz kennenzulernen.

Marcus nutzt übrigens auf seiner Homepage die Funktion “Gepinnter Tweet”. Damit kann man einen besonders wichtigen Tweet (hier ein Link zu einer Foto-Galerie zur Info-Tour #CRUSA14 in Kalifornien) an der ersten Position in der Timeline festpinnen und verhindern, dass der Tweet durch aktuellere Tweets nach unten verschwindet.

Zurück zur “Timeline”: Dieser Screenshot  zeigt meine “Timeline”, also die Einträge der Personen, Medien und Organisationen, die mich interessieren und denen ich “folge”:

Twitter-Timeline @CDernbach
Twitter-Timeline @CDernbach

Nun zu den Inhalten: Ein Tweet kann beispielsweise so aussehen:

Tweet des HSV
Tweet des HSV

 

Erläuterung:

  Links neben dem eigentlichen Tweet steht ein Foto bzw. in diesem Fall das HSV-Logo. Damit dieses Bild dort erscheint, muss der Kontoinhaber es hochladen. Es ist unbedingt empfehlenswert, ein Foto oder Symbolbild einzustellen, denn damit steigt die Chance, mit den eigenen Tweets im Netz weiter verbreitet zu werden (“retweetet zu werden” und Follower zu gewinnen) beträchtlich. Die Datei mit dem eigenen Bild, einem Avatar oder Logo muss im Format JPG,. GIF oder PNG vorliegen. Beim Anlegen eines Twitter-Accounts sollte man auch die Möglichkeiten nutzen, sich unter Einstellungen/Profil in 160-Zeichen-Länge selbst vorzustellen, damit die Öffentlichkeit weiß, wer hier twittert.

  Rechts neben dem Userbild steht der ausgeschriebene Namen des Twitter-Accounts (in unserem Beispiel Hamburger SV). Das muss aber wie bereits erwähnt nicht der echte Name des Account-Inhabers sein.

  Unter dem Klarnamen des Twitter-Users wird der Benutzername des Twitterers (@HSV) angezeigt, der mit einem AT-Zeichen (“Klammeraffe”) beginnt. Der Teil hinter dem @-Zeichen ist dann auch Bestandteil der Web-Adresse (URL), mit der man die Tweets im Web finden kann (hier: https://twitter.com/HSV). Der Benutzername ist häufig ein Phantasiename oder Pseudonym. Im Gegensatz zu Google+ besteht Twitter nicht auf Klarnamen. Twitter akzeptiert Buchstaben, Zahlen und den Unterstrich als Benutzernamen. Ein Bindestrich gehört leider nicht dazu.

Wenn man selbst leicht auf Twitter gefunden werden möchte, empfiehlt es sich, mit dem echten Namen zu arbeiten. Das weiße Häkchen auf blauem Hintergrund heißt, dass dieser Twitter-Account verifiziert ist, also kein Fake-Account ist. Twitter sind in wenigen Einzelfällen auch Fehler bei der Verifizierung von Promi-Accounts passiert. In der Regel kann man sich auf das Häkchen aber verlassen.

  Ein Tweet kann wie erwähnt maximal 140 Zeichen lang sein. Enthaltene Links, Verweise zu angehängten Bildern und Usernamen von anderen Twitter-Anwendern werden nicht mitgezählt.

 Fügt man ein Bild zum Tweet hinzu, erscheint das Foto inzwischen direkt unter dem Tweet. In der Anfangszeit hat Twitter nur einen Link auf die Bilddatei angezeigt. Das gilt auch für YouTube-Videos und etliche andere Multimedia-Inhalte.

An den Symbolen unter dem Tweet sieht man, wie die Twitter-Community mit dem Tweet umgegangen ist. Die Mitteilung des HSV in unserem Beispiel wurde zum Zeitpunkt des Screenshots von 8 Twitter-Usern in der eigenen Timeline weiterverbreitet (“retweetet”) und 16 mal als “Favorit” markiert.

Superpopuläre Tweets wie das Selfie von Oscar-Moderatorin Ellen DeGenres haben übrigens bei den Retweets und Favoriten locker die Millionen-Schwelle geknackt:

kreis7Seit April 2015 muss man sich beim Retweeten nicht mehr auf das Limit 140 Zeichen insgesamt beschränken. Vielmehr kann man den Original-Tweet komplett  zitieren und selbst bis zu 140 Zeichen für den eigenen Kommentar zu dem Tweet  verwenden. Der zu zitierende Tweet wird also eingebettet, anstatt wie bisher als Text Teil des neuen Tweets zu werden. Mit der neuen Obergrenze wurde das im November 2017 auf 280 Zeichen erweitert.

140-limit

In diesem Video erklärt Twitter selbst, wie man die Tweets in der Timeline ausklappen und die verlinkten Inhalte anschauen kann. Leider gibt es das nur mit einem englischsprachigen Voice-Over:

Im zweiten Teil erläutere ich, wie man sich aktiv an Twitter beteiligen kann.

https://www.mr-gadget.de/twitter/2012-04-21/anleitung-twitter-fur-einsteiger-tipps-und-tricks-fur-den-microblogging-dienst-2

 

83 Replies to “Anleitung: Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst”

  1. Christiane says:

    Super erklärt! Habe ich mir gleich bei delicious gespeichert, um den Link an Noch-Nicht-Twitterer weiterzugeben.

  2. Pingback: Twittern für Anfänger | Infoport
  3. OnkelToto says:

    Sehr interessanter Artikel – besonders für Anfänger.

    gut :
    Tags werden mit dem Rautezeichen gekennzeichnet
    #Bayern entlässt #Klinsmann

    besser:
    Hashtags werden mit dem Rautezeichen gekennzeichnet
    #Bayern entlässt #Klinsmann

    (Ein Hashtag ist ein Schlagwort, welches insbesondere bei Twitter Verwendung findet – s.a. : hashtags.org)

  4. Christoph says:

    @Martin Ich sehe das komplett anders als Damian Sicking. Klar, es werden viel mehr SMS geschrieben und versendet als Twitter-Einträge. Die SMS ist aber in der Regel nicht öffentlich, Tweets schon. Ich widerspreche auch nicht, dass es unendlich viele belanglose Twitter-Einträge gibt. Ich entdecke in Twitter aber auch immer wieder kleine Perlen.

    Meiner Ansicht nach sollte übrigens auch ein Unternehmen ständig im Blick haben, was über die Firma getwittert wird, insbesondere wenn dies in Kombination mit dem Hashtag #Fail (für Versagen, Fehler, Unverschämtheit etc.) erfolgt. Eine Kundenbeschwerde, die bei Twitter veröffentlicht wird, kann unter Umständen ein Millionenpublikum erreichen. Man muss dazu auch nicht ständig online sein und in Twitter abhängen, da es inzwischen gute Twitter-Suchtools wie http://www.tweetscan.com gibt.

    In diesem Zusammenhang funktioniert Twitter ähnlich wie Blogs. Frag mal bei den PR-Verantwortlichen von Dell nach, was ihnen zum Thema Buzzmachine und Jeff Jarvis einfällt (Stichwort “Dell Hell” – http://www.buzzmachine.com/archives/cat_dell.html ).

  5. Christoph says:

    @Jochen Ich kann das nicht glauben. Was zum Henker soll Apple mit Twitter anfangen? Okay, Twitter ist eine sehr nette Anwendung für das iPhone. Dazu muss man den Laden aber nicht kaufen. Und erst recht nicht für 700 Mio. USD in cash. Ich glaube, da überinterpretieren nur einige “Experten” das Unternehmensporträt von Twitter auf der Apple-Site.

  6. Andreas says:

    Super erklärt und geschrieben. Brauche Freunden nun nicht mehr jedes mal alles erklären, sondern kann einfach auf diesen Blogpost verweisen. Danke!

    Grüße

  7. Chräcker says:

    Danke für diese wirklich gute Erklärung. Ein kleiner Vorschlag von jemanden, der erst gestern selbst angefangen hat. @ hat noch eine, wie ich finde, wichtigere Funktion, als uns zu sagen, daß da jemand bezugnehmend antwortet. Durch @Name bekommt der Benutzer “Name” diese Antwort zugeschickt (unter den @ Antworten auf der persönlichen Twitterseite dann zu finden), auch wenn er den Antwortenden gar nicht abonniert hat. Würde man ohne @ zurückzwitschern wollen, könnte der angedachte Empfänger das unter Umständen gar nicht mitbekommen.

  8. Christoph says:

    @Chräcker Herzlichen Dank für die Ergänzung. Ich werde das auch im Artikel selbst einfügen.

  9. Pingback: Netzökonom
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  11. Pingback: PR-Agentur Blog
  12. Pingback: merkenswert » Archiv » Twitter für Unternehmen: ja, nein, oder wie jetzt?
  13. Thorsten says:

    Eine wirklich gut verständliche Erklärung von Twitter. Hab ich auch schon weiterempfohlen.

  14. Jessica says:

    Danke für die Einführung, sehr gut verständlich und endlich verstehe ich auch die kryptischen Kurznachrichten, die bei facebook gelegentlich integriert sind von einigen Twitterern. Und nun twitter ich auch – gelegentlich.

  15. Pingback: Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst « Paseo Marketing Blog
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  17. Nordwind says:

    Wie schaffe ich es, die Timeline von Twitter mit allen Nachrichten anzuzeigen, um zu sehen, was so reinkommt. Ich habe keine Bekannten oder so, denen ich folgen könnte.
    Wisst ihr, was ich mit der Frage meine?
    Ich gehe in Twitter rein und nix passiert. Wo finde ich Nachrichten?

  18. Christoph says:

    @Nordwind Ganz ohne Einschränkung ist das nicht möglich – und auch nicht sinnvoll, da Sekunde für Sekunde hunderte, wenn nicht gar tausende Tweets gesendet werden. Man kann aber via http://search.twitter.com/ und viele andere Sites sehen, was bei Twitter gerade heiß diskutiert wird (“Trending topics”). Außerdem bieten Google und Bing inzwischen “Echtzeitsuchen” in dem gesamten Twitter-Inhaltestrom an, die mit wenig Zeitverzögerung dort einlaufen.

    Siehe auch:

    http://trendistic.com/

    http://www.twitscoop.com/ (hier muss man sich mit seinen Twitter-Zugangsdaten einloggen)

    Empfehlenswert ist auch

    http://tweetranking.com/ „Twitterer empfehlen Twitterer“ – nach dieser Methode entsteht aus deinen Empfehlungen ein Verzeichnis der interessantesten Menschen auf Twitter.

  19. Hubert says:

    Ein ergänzender Hinweis wäre bei den dm vielleicht noch angebracht, damit sich Neulinge nicht zu sehr wundern, warum es nicht geht: -> dm nur möglich an Menschen, die einem selber folgen… 😉

    Ansonsten – herzlichen Dank für die tolle Einleitung. Spar ich mir künftig lange Erklärungen und verweise nur noch drauf 😉

  20. Roland says:

    Man mag es nicht glauben, aber erst gestern habe ich mich bei Twitter angemeldet. Habe mich lange gegen diese sozialen Netzwerke geweigert.
    Mit diesem hilfreichen Artikel werden die ersten Schritte “durchsichtiger”.
    Vielen Dank dafür.

  21. Beate Müller says:

    Kann man bei einem geschriebenen Tweet in Nachhinein die ursprüngliche Uhrzeitangabe verändern.

    Danke für eine Rückmeldung.

  22. Christoph says:

    @Beate Müller
    Nein, das ist nicht möglich. Man kann einen Tweet löschen und neu senden – aber nicht editieren. Die Uhrzeitangabe erfolgt durch das System. Es gibt Twitter-Clients, mit denen man (vorgeschriebene) Tweets zu einem bestimmten Zeitpunkt online stellen kann.

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